George Russell: Fährt der WM-Zug ohne ihn ab?
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Im WM-Kampf liegt George Russell nach dem Großen Preis von Miami 20 Punkte hinter Kimi Antonelli. Dementsprechend stellt sich die Frage, wie es im Duell zwischen dem routinierten Briten und dem aufstrebenden Italiener weitergeht. circuitpics.de George Russell hat in Miami wichtige Zähler im WM-Kampf verloren
In Miami war Russell seinem Teamkollegen am gesamten Wochenende unterlegen. “Ich glaube, George ist hier auf dem falschen Fuß gewesen, weil der Asphalt ist so glatt und es war nie ein gutes Rennen für ihn”, so die Einordnung von Toto Wolff bei Sky Deutschland. Des Weiteren betont der Mercedes-Teamchef: “Ich bin überzeugt davon, dass wir beim nächsten Mal schon ganz anders ausschauen. Aber Kimi ist jetzt richtig ins Fahren gekommen und man sieht, er macht weniger Fehler.”
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Die Gegenfrage des Sky-Experten Timo Glock, ob sich ein erfahrener Mann wie Russell solche Fehler im WM-Kampf leisten kann, beantwortet Wolff wie folgt: “Es wird immer Rennen [geben], wo du einmal stärker und einmal schwächer bist. Und das kann genauso schnell wieder in die andere Richtung schwingen. Also sie sind beide richtig gut. Ich bin happy, dass wir die beiden im Team haben.” Kein Aufgeben bei Russell Auf die Nachfrage von Simon Lazenby zur Punktedifferenz zwischen Antonelli und Russell lautet die Antwort von Wolff bei Sky UK: “George ist ein Killer, okay? Was ihn auszeichnet ist, dass er nie aufgibt und immer angreift. Ich kenne ihn seit den Junior-Formelserien, und er hat den Titel im Visier. Er wird keinen Stein auf dem anderen lassen. Ich habe keine Zweifel daran, dass die beiden für den Rest der Saison um die Punkte fighten werden.” Formel-1-Quiz
Bei seiner ersten F1-Pole-Position war George Russell wie alt?
36 Jahre, 312 Tage 33 Jahre, 99 Tage 24 Jahre, 167 Tage 27 Jahre, 262 Tage Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Für Russell ist Miami kein allzu rosiges Kapitel in der Saison 2026: “Es war einfach ein schwieriges Rennen”, so seine Einschätzung bei Sky UK. Dabei betont Russell wichtige Fortschritte in den letzten zehn Runden des Rennens: “Wir haben große Änderungen am Differenzial und an der Bremsbalance vorgenommen. Das war viel näher an dem Set-up, mit dem Kimi am ganzen Wochenende gefahren ist. Das hat einen großen Unterschied gemacht, aber es war wie gesagt kein gutes Wochenende.” Am Ende konnte Russell sich den vierten Platz sichern. Timo Glock spricht in seiner Analyse für Sky Deutschland ebenfalls über das Differenzial von Mercedes: Die tägliche F1-Show zum Grand Prix von Miami Video wird geladen…
“Also, ich gehe immer davon aus, dass man grundsätzlich das gleiche Set-up gefahren ist. Jetzt nicht groß anders, weil das Auto in einem Fenster hauptsächlich funktioniert. Und wenn ich das ganze Wochenende einen Schritt hintendran hänge und realisiere, dass mein Teamkollege eine andere Differenzialeinstellung fährt, dann muss ich doch nach dem Freitag oder Samstag das mal probieren.” “Und einfach mal probieren, ob es vielleicht besser ist. Aber nicht warten bis Sonntag im Rennen auf die letzten 10 Runden. Also diese Herangehensweise verstehe ich nicht, weil du weißt ja genau, was der andere macht, hast den Einblick dazu. Also, da muss man früher auf der Seite von George Russell agieren, wenn ich vier Zehntel im Schnitt zu langsam bin.” Das Differenzial erklärt Timo Glock bei Sky folgendermaßen: “Das ist die Sperrung der Hinterachse, also wie die beiden Räder antreiben. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Miami
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“Entweder gleich, mehr Sperrwirkung heißt, beide Räder treiben gleich an. Oder ich fahre das Differenzial etwas offener, dann drehen die Räder gegenseitig etwas anders. Und das hilft dir entweder, ein bisschen mehr Rotation ins Auto zu bekommen, oder eben auch Stabilität. Und da kann man als Fahrer dran rumspielen, über das Lenkrad.”
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