George Russell überzeugt: Ich kann 2026 noch Formel-1-Weltmeister werden
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Das hatte sich Mercedes-Pilot George Russell sicherlich anders vorgestellt: Sowohl in Kanada als auch in Monaco blieb der Brite punktelos, während Teamkollege Kimi Antonelli jeweils den Grand-Prix-Sieg holte. Der Rückstand von Russell in der Fahrer-WM ist dadurch inzwischen auf 68 Punkte angewachsen. LAT Images George Russell ist überzeugt, dass er noch Weltmeister werden kann
Ist der Vorsprung des 19-jährigen Italieners womöglich schon zu groß, um ihn im weiteren Saisonverlauf noch einzuholen? “Nein, ist er nicht”, meint Russell selbstsicher. “Man muss sich nur Verstappen im vergangenen Jahr anschauen, aber ich muss mich selbst aus dieser Situation herausarbeiten.” “Ich weiß nicht, wie wir immer wieder in dieselbe Lage geraten. Es gibt definitiv Dinge, die ich verbessern muss. Aber ich weiß auch, wozu ich an sauberen Wochenenden in der Lage bin, und deshalb ist das Ganze einfach frustrierend.” In Kanada sorgte ein Motorschaden für das Aus, in Monaco führte ein Teamfehler zur nächsten Nullnummer.
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“Ich glaube weiterhin fest an mich selbst und weiß, was ich kann”, sagt Russell, der den Glauben an seinen ersten WM-Titel in der Formel 1 nicht verloren hat: “Wir haben noch nicht einmal 30 Prozent der Saison hinter uns, aber es sind bereits viele Punkte verloren gegangen.” George Russell: “Nie eine solche Serie von Pech erlebt” Die Saison 2026 verläuft für den Briten bislang anders als erhofft – insbesondere nach dem Vorjahr, das womöglich die stärkste Saison seiner bisherigen Formel-1-Karriere war. Nach dem Großen Preis von Monaco ist Russell in der Fahrer-WM sogar hinter Ferrari-Pilot Lewis Hamilton auf den dritten Rang zurückgefallen. Video wird geladen…
“Ich befinde mich in einer sehr merkwürdigen mentalen Verfassung, weil ich in meiner Karriere schon schwierige Phasen erlebt habe, in denen ich persönlich zwei oder drei schlechte Rennen hintereinander hatte”, gibt Russell zu. “Aber ich habe noch nie eine solche Serie von Pech erlebt.” “Das ist nicht passiert, als unser Auto vor zwei Jahren nur gut genug für Platz sieben war oder im vergangenen Jahr ein Auto für Platz drei oder vier war. Jetzt habe ich ein konkurrenzfähiges Auto, und deshalb fühlt sich das besonders schmerzhaft an. Aber die Saison ist noch lang.” Russell überzeugt: Bisher hat einfach Glück gefehlt “Ich glaube weiterhin fest an mich selbst”, lässt sich der Mercedes-Pilot nicht aus der Ruhe bringen. “Ich glaube auch daran, dass wir ab Ende dieses Jahres wieder um Rennsiege kämpfen werden. Es gibt keinen Grund, warum wir das nicht auch im nächsten Jahr fortsetzen sollten. Aber im Moment ist es schwierig.” Russell ist überzeugt, dass die Situation mit etwas mehr Rennglück deutlich ausgeglichener aussehen würde. Gleichzeitig erkennt der 28-Jährige aber auch die starke Leistung Antonellis an, der nach einer durchwachsenen Rookie-Saison im Vorjahr nun auf höchstem Niveau abliefert.
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“Wenn ich die Dinge objektiv betrachte”, sagt Russell, “dann denke ich, dass es immer noch extrem eng wäre, wenn sich das Glück etwas ausgeglichener verteilt hätte. Er hat einen fantastischen Job gemacht. Aber ich denke, ich hätte mindestens zwei weitere Siege auf meinem Konto.”
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