George Russell: Wo war der Speed im Vergleich zu Kimi Antonelli?
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Das Sprint-Qualifying in Silverstone (live im Ticker verfolgen) war in gewisser Hinsicht ein Abziehbild der bisherigen Formel-1-Saison: Während Kimi Antonelli als Zweiter um die Pole kämpfen konnte und Mercedes in die erste Reihe brachte, blieb Teamkollege George Russell erneut hinter den Erwartungen zurück: Der Brite wurde nur Fünfter, mehr als drei Zehntel hinter Antonelli. LAT Images George Russell muss sich ärgern: Wieder gegen Antonelli verloren
“Wir waren ein ganzes Stück weg von der Pace von Lewis [Hamilton] und Kimi. Wir müssen versuchen zu verstehen, woran das liegt”, hadert Russell, der am gesamten Freitag nicht in die Nähe von Antonelli kam. Schon im Training lag er mehr als viereinhalb Zehntelsekunden hinter dem Italiener, und auch in SQ2 fehlten ihm stolze vier Zehntel. Russell hatte die ganze Zeit über damit zu kämpfen, das Auto in das richtige Fenster zu bekommen. Fotos: F1: Grand Prix von Großbritannien (Silverstone) 2026
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“Das ist ehrlich gesagt so ein bisschen die Story des Jahres, eigentlich immer”, sagt er. Er sei generell immer im Hintertreffen, könne aber in Q3 dann noch einen entscheidenden Schritt nach vorne machen. “Das war heute nicht ganz der Fall”, so Russell.
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Die Frage ist für ihn, wo die Zeit verloren geht. Denn eigentlich fühle sich das Auto ziemlich gut an, wie er meint. “Aber die relative Rundenzeit war einfach nicht wirklich da, also müssen wir das verstehen”, sagt er. Laut dem stellvertretenden Mercedes-Teamchef Bradley Lord habe Russell Mühe mit dem Vertrauen und dem Grip gehabt: “Er hat einfach das gleiche Gefühl, dass ihm der Grip mit dem Auto fehlt, dass das Vertrauen fehlt”, sagt er. “Ich denke, die Reifen waren zu Beginn der Runde kühl, sodass wir ihn anleiten mussten, mehr Energie in die Reifen zu bringen. Ich glaube, die Jungs hatten vor der Session darüber gesprochen und dann genau geschaut, wo wir mit den Reifentemperaturen landen müssen. Denn wenn man die Runde gut anfängt, dann läuft es von da an wie von selbst.” Angesichts dessen habe Russell aber “einen tollen Job gemacht, das Auto auf P5 zu stellen.” Mercedes – Sprint-Qualifying & SprintRennenAntonelli (SQ)Russell (SQ)Antonelli (S)Russell (S)2203China2. (+0,289)1.5. (+5,7)1.Miami2.6. (+0,402)6. (+0,8)4.Kanada2. (+0,068)1.3. (+1,8)1.Großbritannien2.5. (+0.346) Vergleicht man die Runden der beiden Mercedes-Piloten, fällt auf, dass Russell vor allem in den schnellen Passagen an Boden verliert. Im langsamen Abschnitt von Kurve 3 und 4 liegt Russell virtuell vorne, bevor er auf der anschließenden Geraden stetig Zeit verliert.
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In der langsamen Kurve 7 liegt Russell ein letztes Mal vorne, bevor ihm Antonelli davonzieht. Vom Rausbeschleunigen auf die alte Start-Ziel-Gerade bis zum Anbremsen von Stowe geht das Delta zugunsten des Italieners im Grunde recht konstant nach oben – selbst durch die schnellen Abschnitte von Maggots, Becketts und Chapel, in denen Russell länger vom Gas wegbleibt als sein Teamkollege.
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