Günther Steiner schließt Formula 1-Comeback nicht aus – unter dieser Bedingung

Günther Steiner schließt Formula 1-Comeback nicht aus – unter dieser Bedingung

 

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Der frühere Haas-Teamchef Günther Steiner könnte sich eine Rückkehr in die Formel 1 vorstellen – zumindest unter den richtigen Bedingungen. “Ich würde zurückkommen, wenn es ein Projekt gibt, das mir gefällt”, sagt der Südtiroler im Podcast Up To Speed mit den Moderatoren Jolie Sharpe und dem ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard.  Getty Images AsiaPac Günther Steiner hat der Formel 1 noch nicht zum Abschied gewunken

Natürlich ist “Projekt” immer etwas weit gefasst, doch Steiner erklärt, was er sich darunter vorstellt: “Ein Projekt ist etwas, das man selbst gestalten und prägen kann – und nicht, dass man irgendwo einfach nur einsteigt, weil man einen Titel haben will”, sagt er. “Ich definiere mich nicht über eine Berufsbezeichnung. Der Jobtitel könnte mir egaler nicht sein. Für mich geht es darum, etwas zu tun, worauf ich Lust habe.”
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Steiner sagt, dass es viele Dinge gebe, die er gerne tun würde. “Und wenn man sich meine Laufbahn ansieht, waren die letzten zehn, 20 Jahre immer Projekte”, sagt er. “Mir ging es nie nur um einen einfachen Job. Denn nur einen Job zu machen – ich würde zwar nicht sagen, dass es mir zu langweilig ist, aber es fehlt der Nervenkitzel. Es muss etwas sein, das mich wirklich herausfordert.” Video wird geladen…  

Der 61-Jährige war früher zwar auch bei Jaguar und Red Bull involviert, wirkliche Bekanntheit erlangte er aber erst als Teamchef von Haas, die er 2016 in die Formel 1 führte. Spätestens mit der Netflix-Dokumentation “Drive to Survive” wurde er zu einer Art Publikumsliebling und Kult, bevor er im Januar 2024 als Haas-Teamchef abgelöst wurde. Seitdem hat er seine Fühler in die MotoGP ausgestreckt, wo er Miteigentümer bei Tech3-KTM ist. Nebenbei ist er als TV-Experte (unter anderem bei RTL) weiterhin regelmäßig Gast im Fahrerlager der Formel 1. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass diese Branche überhaupt existiert. Aber dann bekam ich ein Angebot und dachte mir, ich versuche es einfach, weil ich genauso gut werden wollte wie David”, scherzt er. “Das habe ich allerdings noch nicht geschafft. Ich glaube also, es war einfacher, ein Formel-1-Team aus dem Boden zu stampfen, als im Fernsehen so gut zu werden wie David.”

 
Formel1.de 

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