Hadjar auf P3: Bis Q3 war Austin “eine Katastrophe von einem Wochenende”

Hadjar auf P3: Bis Q3 war Austin “eine Katastrophe von einem Wochenende”

 

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Isack Hadjar hat sich im Qualifying zum Grand Prix der USA in Austin (hier live im Ticker verfolgen) eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach einem schwierigen Wochenende sicherte sich der Red-Bull-Pilot mit 0,215 Sekunden Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes) den dritten Platz – und ärgerte sich anschließend darüber, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre.  LAT Images Isack Hadjar steht am Sonntag in der zweiten Startreihe

“Für mich war das eine Katastrophe von einem Wochenende bisher”, räumt Hadjar ein. Der Franzose hatte immer wieder mit gestrichenen Rundenzeiten zu kämpfen und fand lange keine passende Fahrzeugbalance. Noch am Samstagmorgen sei es so schwierig gewesen, das Auto zu fahren, dass er “nicht einmal eine Runde auf den Soft-Reifen beenden” konnte. Umso größer war die Erleichterung nach dem Qualifying: “Ich wusste, dass im Auto etwas steckt, denn es gab Momente, in denen ich eine halbe Runde fahren konnte und mich wohlgefühlt habe – aber ich konnte sie nie zu Ende bringen.”
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Im entscheidenden Qualifying-Abschnitt sei das Auto für ihn dann “wirklich ein Stück mehr aufgewacht”. Die intensive Arbeit am Set-up habe sich ausgezahlt: “Wir haben uns richtig reingehängt und an diesem Wochenende so viele Dinge ausprobiert.” Dass es am Ende für Startplatz drei reichte, war für Hadjar deshalb “wirklich sehr, sehr genugtuend”. Gleichzeitig blieb ein gewisser Frust, denn der Red-Bull-Pilot glaubt, dass sogar die Poleposition in Reichweite lag. “Ich denke, dass wir eine bessere Chance auf die Pole hatten”, sagt er. Doch besonders der starke Rückenwind in den Kurven 13 und 15 habe ihn auf seiner Runde viel Zeit gekostet. Dabei ging es ihm nicht nur um den letzten Versuch in Q3. Hadjar war vor allem mit seiner ersten Runde im entscheidenden Qualifying-Abschnitt unzufrieden: “Ich bin ein wenig geknickt – gar nicht so sehr wegen der letzten Runde, sondern eher wegen des ersten Versuchs im Q3.” Die Strecke sei beim letzten Versuch zwar schlechter gewesen, doch das habe alle Fahrer betroffen. Auf seiner ersten Runde dagegen habe er das Gefühl gehabt, durch den Rückenwind “extrem viel Zeit verloren” zu haben. Video wird geladen…  

Schon im zweiten Qualifying-Abschnitt hatte Hadjar das Potenzial des Autos erkannt. Max Verstappens Rundenzeit auf gebrauchten Reifen habe ihn überrascht, während er sich selbst ebenfalls wohlgefühlt habe. “Also dachte ich, wir hätten eine Chance auf die erste Startreihe”, erklärte er. Dass es letztlich nicht ganz dafür reichte, änderte jedoch nichts an seinem positiven Fazit: “Ich bin glücklich über dieses Comeback, sagen wir es mal so.”
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Für den Sonntag hält Hadjar auch einen Angriff auf den Sieg nicht für ausgeschlossen. Dass gleich zwei Fahrer aus dem Red-Bull-Lager weit vorne stehen, könnte dabei helfen. “Wir sind auch zu zweit da vorne, das ist ein kleiner Vorteil. Den werden wir versuchen zu nutzen”, sagt er.

 
Formel1.de 

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