Hadjar: Dass Red Bull nicht um die WM kämpft, kann auch etwas Positives haben

Hadjar: Dass Red Bull nicht um die WM kämpft, kann auch etwas Positives haben

 

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Isack Hadjar hat bei seiner Rückkehr in Baku nach drei Rennen Verletzungspause direkt für ein Ausrufezeichen gesorgt: Hinter Max Verstappen fuhr der Red-Bull-Pilot auf Platz drei. Doch beim Formel-1-Rennen in Malaysia an diesem Wochenende erwartet der Franzose eine deutlich schwierigere Aufgabe.  LAT Images Für Red Bull sollte es in Malaysia schwieriger werde

Denn: Baku kam Red Bull mit seinem Layout entgegen. Hadjar selbst glaubt deshalb nicht, dass das Team automatisch auf jedem Kurs um das Podium kämpfen kann. “Ich denke, es ist definitiv eine Strecke, die unserem Auto ohnehin gelegen hätte”, sagt er. Auch das neue Upgrade habe seinen Teil zum Erfolg beigetragen. In Malaysia soll sich nun zeigen, wie viel davon tatsächlich auf den verbesserten RB22 zurückzuführen ist. “Aber auf einer Strecke wie dieser mit einem – sagen wir mal – traditionelleren Layout zu fahren, wird uns ein viel besseres Bild davon vermitteln, wo wir wirklich stehen”, erklärt er. Hadjar erwartet Red Bull weniger konkurrenzfähig Seine Einschätzung fällt dabei durchaus ernüchternd aus. “Aufgrund des Layouts würde ich erwarten, dass wir etwas weniger konkurrenzfähig sind”, sagt der Red-Bull-Pilot. Ein Podium hält er dennoch für möglich – allerdings nicht für selbstverständlich.
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“Wenn wir es dieses Wochenende trotzdem schaffen, um ein Podium zu kämpfen, wäre das gut”, meint er. Für ihn wäre das gleichzeitig ein ziemlich eindeutiges Zeichen: “Wenn du die Rennpace hast, arbeitest du dich nach vorne. Und wenn wir das nicht schaffen, heißt das schlicht, dass wir nicht schnell genug sind. Das ist alles.” Einfacher wird seine Aufgabe dabei ohnehin nicht. Hadjar muss laut eigener Aussage voraussichtlich eine Strafe von fünf Startplätzen hinnehmen, was auf einen Wechsel von Motorenteilen hindeutet. Trotzdem glaubt er daran, sich mit einer guten Rennpace nach vorne arbeiten zu können. Auf Anfrage von wollte Red Bull noch nicht bestätigen, welche Power-Unit-Komponente für das Rennen auf dem Sepang International Circuit ausgetauscht wird. Das erstmalige Überschreiten des erlaubten Kontingents führt zu einer Rückversetzung um zehn Startplätze, jede weitere Überschreitung danach hat eine Strafe von fünf Plätzen zur Folge. Hadjar hat das Limit in dieser Saison bereits bei jeder PU-Komponente überschritten (zur Übersicht), sodass jeder erneute Wechsel eine Strafe von fünf Startplätzen nach sich zieht. Vor allem aber soll das Wochenende für Red Bull eine wichtige Standortbestimmung werden. Denn der Blick richtet sich längst auf 2027. Mit acht verbleibenden Rennen sieht Hadjar keinen Grund, unnötigen Druck aufzubauen. Red Bull nutzt die letzten Rennen als Lernphase “Es gibt keinen Druck. Es ist ja nicht so, als würden wir um irgendeine Meisterschaft kämpfen”, sagt der Franzose. Stattdessen könne das Team die verbleibenden Rennen nutzen, um möglichst viel über das aktuelle Auto zu lernen. Warum Max Verstappen 2026 seinen größten Vorteil verliert | Marc Surer Video wird geladen…  

“Wir können alle Fehler jetzt machen und alle Lehren daraus ziehen, um 2027 bereit zu sein, voll durchzustarten und stark zu beginnen”, erklärt Hadjar. “Das ist das Ziel, das ist der Geist im Team.”
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Dazu gehört offenbar auch, bereits bekannte Schwächen des diesjährigen Autos für das kommende Jahr zu berücksichtigen. Auf die Aussage Verstappens, dass einige Probleme mit dem RB22 und dem aktuellen Chassis nicht mehr zu beheben seien, antwortet Hadjar schlicht: “Ja.”

 
Formel1.de 

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