Neue Teile für den SF-26: Charles Leclerc dämpft Ferrari-Erwartungen

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Ferrari-Fahrer Charles Leclerc dämpft die Erwartungen an die technischen Updates seines Teams. Vor dem Grand Prix von Bahrain in Malaysia alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen! sagte Leclerc: “Wir haben ein paar neue Dinge in Vorbereitung. Aber ich glaube nicht, dass es grundlegende Änderungen sein werden, die unsere Performance oder unser Tempo revolutionieren.” Es gehe um “kleine Schritte in die richtige Richtung”, so Leclerc.  LAT Images Charles Leclerc im Ferrari SF-26 vor George Russell im Mercedes W17 in Madrid 2026

Genau das habe Ferrari zuletzt gefehlt. McLaren und Red Bull hingegen hätten diese kleinen Schritte gemacht – und sich dadurch gesteigert. “Für uns gilt daher: Je früher wir die Updates bringen können, die eigentlich für die nächsten Rennen vorgesehen sind, desto besser”, sagte Leclerc. Er geht allerdings davon aus, dass der Sepang International Circuit dem Ferrari SF-26 etwas besser liegt als der Baku City Circuit am vergangenen Wochenende. “Aber insgesamt hat sich das Bild in den vergangenen Rennen nicht sonderlich verändert: Mercedes liegt klar vorne.” Warum Leclerc nicht mehr mit großen Verschiebungen rechnet McLaren, Red Bull und Ferrari befänden sich in der Schlussphase der Saison 2026 auf den Verfolgerpositionen. Große Verschiebungen seien jedoch nicht mehr zu erwarten: “Ich glaube, wir sind inzwischen an einem Punkt der Saison angekommen, an dem die Leistungen aller Teams etwas konstanter werden. Deshalb erwarte ich an diesem Wochenende keine völlig andere Hackordnung.”
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Selbst “ein paar neue Dinge” am Ferrari dürften laut Leclerc “nicht reichen, um mit Mercedes zu kämpfen” – zumal auch Mercedes technische Updates einsetzen will. Gibt es das eine große Ferrari-Problem 2026? Im Kampf um Platz zwei hinter Mercedes könnten deshalb Details über den Ausgang entscheiden. Eine einzelne große Ferrari-Baustelle sieht Leclerc jedenfalls nicht. “Natürlich ist es schwieriger, die Autos optimal abzustimmen, und wesentlich schwieriger, die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bekommen”, erklärte Leclerc. “Wovon ich allerdings fest überzeugt bin: Natürlich haben wir gegenüber unseren Konkurrenten ein Leistungsdefizit beim Motor, aber inzwischen lässt sich unser Rückstand nicht mehr nur darauf reduzieren.” “Auch beim Chassis und bei der Aerodynamik holen die anderen auf. Sie haben zuletzt umfangreiche Updates gebracht, durch die sie auch in den Kurven sehr stark geworden sind. Wir müssen uns deshalb in allen Bereichen verbessern.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Auto
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Mit 74 Punkten aus den zurückliegenden drei Rennwochenenden hat vor allem Red Bull deutlich aufgeholt, liegt mit insgesamt 263 Punkten aber derzeit in der Formel-1-Konstrukteurswertung nur auf Rang vier hinter Ferrari und McLaren. Zum Vergleich: McLaren kam im gleichen Zeitraum auf 41 Punkte, Ferrari holte 40 Zähler.

 
Formel1.de 

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