“Ich bin keine Maschine”: Hadjar fordert Red Bull zum Handeln auf

“Ich bin keine Maschine”: Hadjar fordert Red Bull zum Handeln auf

 

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Die Startprobleme bei Red Bull ziehen sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die Saison. Während andere Teams ihre anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen weitgehend in den Griff bekommen haben, kämpfen die Fahrer des österreichischen Rennstalls weiterhin mit inkonstanten Starts.  LAT Images Für Isack Hadjar bleibt der Start die Achillesferse des aktuellen Red Bull

Nach dem Grand Prix von Spanien in Barcelona findet Isack Hadjar deshalb deutliche Worte und macht klar, dass Red Bull dringend nachbessern müsse. “Wir müssen einfach an unseren Starts arbeiten, denn so kann es nicht weitergehen”, erklärt er gegenüber F1 TV. “Jedes Rennwochenende ist es dieselbe Geschichte. Hier war es ein Albtraum, aber ich hatte das ganze Wochenende über Schwierigkeiten.”
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Während alle anderen Fortschritte gemacht hätten, sei Red Bull wieder einen Schritt zurückgegangen. “Die Prozedur ist einfach zu schwierig. Das Arbeitsfenster ist zu klein.” Lewis Hamilton hätte auch ohne VSC gewonnen! Video wird geladen…  

Schon seit Saisonbeginn verlieren die Red-Bull-Piloten regelmäßig Positionen unmittelbar nach dem Start. Zwar gelangen vereinzelt gute Anfahrvorgänge, doch sowohl Max Verstappen als auch Hadjar konnten bislang keine konstante Lösung finden. Besonders auffällig wurde das Problem erneut in Barcelona. Hadjar hatte sich dort als Sechster qualifiziert und stand in der Startaufstellung direkt hinter seinem Teamkollegen. Doch statt seine gute Ausgangsposition zu nutzen, fiel der Franzose nach einem misslungenen Start bis auf Rang 14 zurück. Allein auf dem Weg zur ersten Kurve verlor er acht Positionen. Trotz dieser Hypothek kämpfte sich Hadjar zurück und erreichte schließlich noch den sechsten Platz. Konkurrenz hat ähnliche Probleme bereits gelöst Dass andere Teams inzwischen Fortschritte erzielt haben, zeigt laut Hadjar insbesondere Mercedes. Die Silberpfeile hatten zu Saisonbeginn ähnliche Schwierigkeiten. Vor allem der aktuelle WM-Leader Kimi Antonelli verlor in den ersten Rennen regelmäßig Positionen direkt nach dem Erlöschen der Startampeln. In den vergangenen drei Rennwochenenden präsentierte sich der Italiener jedoch deutlich stabiler, was darauf hindeutet, dass Mercedes eine Lösung gefunden hat. Red Bull dagegen sucht weiterhin nach Antworten. Auf die Frage nach der Ursache seines schlechten Starts beim Grand Prix in Barcelona seufzt Hadjar nur: “Ich weiß nicht, Mann. Für mich lief das ganze Wochenende schon so.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Besonders frustrierend sei gewesen, dass ausgerechnet der entscheidende Start auf der Startaufstellung misslang: “Ich glaube, von den sechs Trainingsstarts, die wir am Wochenende gemacht haben, war das der schlechteste. Und ausgerechnet auf der Startaufstellung musste das passieren”, grübelt er.
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“Ich habe den Motor zweimal abgewürgt – etwas, das mir die ganze Saison über nicht passiert ist. Deshalb müssen wir diese Probleme lösen, denn die Prozedur ist viel zu kompliziert. Ich bin kein Computer, ich bin keine Maschine. Ich kann nicht auf 0,0001 Prozent genau sein. So funktioniert das nicht.” Mekies nennt Ursprung der Startprobleme Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies widerspricht der Einschätzung seines Fahrers nicht. Im Gegenteil: Seine jüngsten Aussagen deuten darauf hin, dass das Team die Ursache der Schwierigkeiten bereits identifiziert hat.
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Demnach hängen die Startprobleme eng mit der neuen Antriebseinheit zusammen. Red Bull befinde sich als Hersteller der Power-Unit noch in einer Lernphase und müsse das Zusammenspiel zwischen Chassis und Antrieb weiter optimieren. Fotos: Red Bull, F1: Grand Prix von Barcelona (Spanien) 2026
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“Wir hatten keinen guten Start”, sagt Mekies mit Blick auf Hadjars Rennen. “Wir haben in dieser Saison bisher schwache Starts erlebt. Im ersten Jahr als Motorenhersteller gehört das dazu. Wir lernen gerade, dass es viele Bereiche gibt, die wir verbessern müssen, sowohl auf Chassis- als auch auf Motorenseite.” Dabei bestätigt er indirekt auch Hadjars Kritik am engen Arbeitsfenster der aktuellen Abstimmung. “Wir sagen seit Längerem, dass wir eine sehr gute Antriebseinheit haben. Aber es ist auch eine Antriebseinheit mit einem sehr engen Arbeitsfenster. In vielen Bereichen macht man sich dadurch das Leben etwas schwieriger”, weiß der Teamchef.
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Ob und wann Red Bull eine konkrete Lösung präsentieren kann, lässt Mekies allerdings offen. Stattdessen verweist er darauf, dass die Probleme Teil des Entwicklungsprozesses seien: “Das gehört im ersten Jahr einfach zum Lernprozess.”

 
Formel1.de 

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