Isack Hadjar bedauert Startplatzstrafe: “Werde da nicht einfach durchpflügen”
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“Es ist sehr unglücklich, dass wir die Strafe ausgerechnet auf einer Strecke bekommen, auf der wir so schnell sind”, ärgert sich Isack Hadjar nach dem Qualifying zum Großen Preis von Bahrain in Sepang. Der Red-Bull-Pilot hatte sich eigentlich den dritten Startplatz gesichert, muss wegen einer Motorenstrafe aber fünf Plätze zurück. LAT Images Hadjar landet im Qualifying auf dem dritten Platz, muss aber fünf Plätze zurück
Hadjar wird deshalb nur vom achten Platz in das Rennen am Sonntag (hier im Liveticker verfolgen!) starten. Und dort erwartet der Franzose keine leichte Aufgabe: “Ich kämpfe gegen Mercedes, McLaren und Ferrari – das sind schnelle Autos, und ich werde da nicht einfach so durchs Feld pflügen”, glaubt er. Dass der Red-Bull-Pilot schnell wieder auf Teamkollege Max Verstappen und Ferrari-Star Lewis Hamilton aufschließen und um das Podium kämpfen wird, glaubt der 22-Jährige jedenfalls nicht. “Ich glaube nicht, dass ich sie morgen zu Gesicht bekommen werde, denn das Rennen wird stark von der Startposition bestimmt.”
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Mit welcher Herangehensweise startet Hadjar also in den Bahrain-Grand-Prix, der kurioserweise in Malaysia stattfindet? “Letztendlich muss ich auf die Reifen achten, die freie Fahrt nutzen, wenn sie sich bietet, und versuchen, Plätze gutzumachen”, sagt er. “Es wird extrem schwierig, allein durch reinen Speed zu überholen.” Video wird geladen…
Red Bull gehört in Sepang zwar zu den schnellsten Autos, doch allein das reicht offenbar nicht aus. “Auf einer Strecke wie dieser, wo die Temperaturen extrem hoch sind und es schwer ist, einem anderen Auto zu folgen, muss man es einfach versuchen”, so Hadjar. “Ich glaube, der einzige Weg ist eine clevere Strategie, eine möglichst saubere Fahrt und einfach volles Risiko – das wird sicher spannend. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns von Startplatz acht aus durch das Feld arbeiten und ein gutes Ergebnis erzielen können.” Hadjar mit Sepang-Qualifying “nicht richtig zufrieden” Mit seiner Leistung im Qualifying war Hadjar jedenfalls nicht ganz glücklich. “Ja, bis zur allerletzten Runde war ich ziemlich zufrieden”, verrät er, “aber dann … keine Ahnung, es fühlte sich an, als hätten wir in dieser letzten Runde in jeder Hinsicht einen Rückschritt gemacht.” Die Reifen hätten nicht den gewünschten Grip geboten, und im Vergleich zur Referenzrunde fehlte offenbar ebenfalls etwas Leistung. “Es passte einfach nichts mehr zusammen, obwohl ich das Gefühl hatte, dass der zweite Platz locker drin gewesen wäre”, meint der Franzose, der gerne zu Scherzen aufgelegt ist. Speedpictures Isack Hadjar hat aktuell allen Grund zum Lachen
“Es hat aber auch etwas für sich: Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich das Gefühl habe, wir machen einen miserablen Job und landen trotzdem auf dem dritten Platz. Das ist eben der Vorteil eines sehr guten Autos, und ich muss zugeben: Das ist ein sehr befriedigendes Gefühl.”
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“Wir sollten also mit der Leistung zufrieden sein, aber so richtig bin ich es nicht”, räumt Hadjar ein und verrät, dass er mit dem gesamten Wochenende noch etwas hadert. Denn aufgrund des hohen Reifenverschleißes konnten die Piloten im Training nicht so viele Runden fahren wie üblich. “Es ist das erste Wochenende, an dem ich nach drei freien Trainings das Gefühl habe, noch etwas mehr Fahrzeit zu brauchen”, erklärt der 22-Jährige. “Man hat im Grunde nur eine Runde, um die jeweilige Reifenmischung kennenzulernen – pro Reifensatz.” Aus diesem Grund ist Hadjar auch mit der Abstimmung seines RB22 nicht ganz zufrieden. Isack Hadjar gibt zu: Red Bull “viel besser” geworden Das Comeback nach seiner Zwangspause ist insgesamt dennoch gelungen. Schon in Aserbaidschan vor einer Woche war Hadjar als Dritter auf das Podium gefahren. “Ich habe definitiv das Gefühl, in ein Auto gestiegen zu sein, das viel besser ist als zu dem Zeitpunkt, als ich es in Budapest verlassen habe”, sagt der Red-Bull-Pilot. Formel-1-Quiz
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61 77 73 62 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Wenn man tatsächlich drei Rennen aussetzt und dann zurückkehrt, bemerkt man den Unterschied viel deutlicher”, findet der Franzose, der zugibt, dass die letzten beiden Wochenenende in Baku und Sepang mit Blick auf die Ergebnisse “überraschend” waren.
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“Auch wenn ich das Geschehen aus der Nähe verfolgt habe und nur an der Seitenlinie stand, bin ich doch ziemlich überrascht, wie sich das Auto jetzt fährt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es Dinge gibt, die deutlich verbessert werden müssen, aber das Auto funktioniert trotzdem gut.” “Das sind also durchweg positive Nachrichten”, freut sich der Franzose mit algerischen Wurzeln. Er ist sogar überrascht, wie gut es auf diesem Asphalt mit so wenig Grip läuft. “Normalerweise liegt uns so etwas nicht besonders, aber anscheinend passt es doch.”
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“Es ist also gut, dass es sowohl in Baku als auch in Sepang funktioniert – zwei völlig unterschiedlichen Strecken. Das ist eine gute Nachricht”, meint Hadjar. Und wer weiß, vielleicht klappt es am Sonntag doch, sich durch das Feld nach vorne auf das Podium zu pflügen.
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