Kalte Reifen und keine Energie: Darum gab’s keine Alonso-Sensation in Q3

Kalte Reifen und keine Energie: Darum gab’s keine Alonso-Sensation in Q3

 

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Im verrückten Regen-Qualifying zum Großen Preis von Sao Paulo 2026 (das Rennen hier im Liveticker!) lag eine große Sensation in der Luft: Fernando Alonso spielte bei schwierigen Bedingungen seine ganze Erfahrung aus und lag zu Beginn der Qualifikation zeitweise sogar an der Spitze. Am Ende verpasste er jedoch den großen Erfolg.  LAT Images Fernando Alonso hat die Quali-Sensation in Brasilien verpasst

Der Aston-Martin-Pilot belegte im finalen Qualifying-Abschnitt nur den neunten Platz und zeigte sich darüber durchaus enttäuscht. “Ja, absolut”, gibt Alonso im Gespräch mit Sky zu. “Ich stand als Erster bereit und dachte: Vielleicht gibt uns das die Chance, in die Top 4 oder Top 5 zu kommen – falls der Regen stärker wird.” “Aber der Regen war letztlich nicht so intensiv, wie wir gehofft hatten. Das Wetter blieb stabil genug, sodass jeder zwei gezeitete Runden fahren konnte.” Hinzu kam, dass der finale Versuch des zweimaligen Weltmeisters nicht ganz so perfekt verlief wie erhofft.
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“Ich habe das Ganze nicht optimal hinbekommen”, gibt Alonso zu. “In der ersten Runde waren die Reifen eiskalt, ich hatte überhaupt keinen Grip. Und beim zweiten Versuch hatte ich keine Energie mehr zur Verfügung, nachdem ich in der ersten Runde zu viel verbraucht haben, weil ich dachte, das Qualifying bestünde nur aus einer einzigen Runde.” Die F1-Show zum Grand Prix von Brasilien | Samstag F1 São Paulo 2026 Video wird geladen…  

“Am Ende landete ich dann im Nirgendwo.” Auf die Bestzeit von Lando Norris im McLaren fehlten dem Aston-Martin-Piloten letztlich 2,8 Sekunden. In der Startaufstellung rückt Alonso aufgrund der Motorenstrafe gegen Charles Leclerc immerhin noch auf den achten Platz nach vorne. Aston Martin mit richtiger Reifenwahl in Q2 Die Bedingungen seien “wirklich knifflig” gewesen, berichtet der Spanier. “Aber wir sind hier in Interlagos, da haben wir genug Erfahrung mit solchen Regenbedingungen.” Die größte Herausforderung sei allerdings gewesen, dass den Teams in diesem Jahr noch Erfahrungswerte mit den neuen Autos bei Nässe fehlen. “Es gibt Änderungen bei den Intermediates und den Regenreifen im Vergleich zum Vorjahr, und wir sind noch in der Experimentierphase”, erinnert Alonso. “Wir hatten im Laufe der Saison einfach nicht genug Runden unter solchen Bedingungen.” Dennoch bewies Aston Martin im verregneten Brasilien-Qualifying ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt, als das Team in Q2 als Erste von den Fullwets auf Intermediates wechselte. “Es war nicht einfach. Aber ich hatte das Gefühl, dass wir mit den Regenreifen bereits das Maximum herausgeholt hatten”, berichtet Alonso. Fotos: F1: Grand Prix von Sao Paulo (Brasilien) 2026
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“Wir lagen auf Platz 9; wenn wir einfach so weitergemacht hätten, wären wir wahrscheinlich nicht in Q3 gekommen. Also war es besser, etwas zu riskieren. Wenn es klappt, sind wir in Q3 – wenn nicht, wären wir mit den Regenreifen ohnehin ausgeschieden. Es war also einen Versuch wert.” Fernando Alonso hofft am Sonntag auf Regen Das Risiko zahlte sich aus: Alonso schaffte als Siebter den Sprung in den letzten Abschnitt des Qualifyings. Insgesamt zeigte sich am Samstag, dass Aston Martin bei nassen Bedingungen etwas konkurrenzfähiger ist als auf trockener Strecke. Entsprechend hofft der Spanier auch für das Rennen am Sonntag auf Regen. “Ich denke, dann haben wir bessere Chancen”, meint Alonso. “Bei nassen Bedingungen kann zwar ein kleiner, dummer Fehler zum Ausfall führen, aber man hat eben auch die Chance, Punkte zu holen. Und zu diesem Zeitpunkt der Saison gehen wir dieses Risiko lieber ein.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Bei trockenen Bedingungen haben wir an diesem Wochenende nämlich etwas mehr zu kämpfen, als wir erwartet hatten”, räumt der Aston-Martin-Pilot ein, der im dritten Training auf trockener Strecke lediglich den 18. Platz belegt hatte. “Also ja, für [Sonntag] wäre mir Regen lieber.”

 
Formel1.de 

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