Kanada in der Analyse: George Russell mit dem Rücken zur Wand

Kanada in der Analyse: George Russell mit dem Rücken zur Wand

 

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Feierabend
Damit sind wir hier an dieser Stelle auch am Ende des Rennsonntags angekommen. Die Formel 1 meldet sich in zwei Wochen in Monaco zurück, aber für euch geht die Nacht noch weiter mit unserem Livestream auf dem YouTube-Kanal von . Kevin Scheuren und Kevin Hermann melden sich um 03:00 Uhr MESZ mit der Analyse zum Rennen. Viel Spaß mit den Kollegen, schlaft später gut und bis dann! Video wird geladen…  

01:43 Uhr
Antonelli schreibt Geschichte
Der Italiener feierte heute bereits seinen vierten Grand-Prix-Sieg in Serie. Damit ist er der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der seine ersten vier Triumphe direkt nacheinander geholt hat. Chapeau! queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); 01:36 Uhr
Warum gab Alonso auf?
Tatsächlich hatte der Spanier heute keinen Defekt. Er verrät, dass es ein “Problem mit dem Sitz” gab, das ihn letztendlich zur Aufgabe zwang. Es sei mit jeder Runde unangenehmer geworden, berichtet er.
“Die Position fühlte sich nicht richtig an, und wir lagen außerhalb der Punkteränge, ziemlich weit davon entfernt, und es bestand auch keine Regenwahrscheinlichkeit mehr”, erklärt Alonso.
Deshalb habe man “beschlossen, den Schmerzen ein Ende zu setzen”. Teamkollege Lance Stroll wurde am Ende 15. – mit vier Runden Rückstand.
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01:26 Uhr
Schumacher: Antonelli war schneller
George Russell lag zwar in Führung, als er ausfiel, doch Experte Ralf Schumacher betont bei Sky: “Kimi macht das extrem abgeklärt. Er hat George wirklich immer wieder zu Fehlern getrieben.”
“Er selbst hat natürlich auch einen gemacht”, so Schumacher. Doch letztendlich sei der Italiener “der schnellere Mann” gewesen. “Das muss man erst mal so schaffen in so jungen Jahren, die Situation so im Griff zu haben”, lobt er.
“Wenn es so weitergeht, haben wir da wirklich einen Nachfolger vielleicht auch von Max Verstappen irgendwann mal”, so Schumacher. 01:17 Uhr
Stella: Zusätzliche Einführungsrunden ein Faktor
Der McLaren-Teamchef hat sich inzwischen auch zur Reifenwahl geäußert und erklärt: “Unserer Meinung nach war die Strecke rutschig. Schon auf trockener Strecke war es schwierig, die Reifentemperatur aufrechtzuerhalten, aber zu diesem Zeitpunkt war die Strecke rutschig und es regnete.”
Ein Problem sei allerdings gewesen, dass es gleich zwei zusätzliche Einführungsrunden gab. Dadurch sei der größte Vorteil der Intermediates dann schon weg gewesen. “Ich hätte mir die Autos auf Trockenreifen durchaus gerne angesehen, wenn das Rennen zu der Zeit begonnen hätte, zu der es eigentlich hätte beginnen sollen”, so Stella.
Rückblickend betrachtet sei die Entscheidung natürlich falsch gewesen, aber zu dem Zeitpunkt, als man sie traf, sei das nicht so klar gewesen. 01:08 Uhr
Leclerc: Ergebnis ist meine Schuld
Der Monegasse wurde Vierter, ist damit aber nicht zufrieden. “Ich glaube, niemand außer mir trägt die Schuld dafür. Das war ein Albtraum von einem Wochenende”, winkt Leclerc ab.
Er habe ab FT1 riesige Probleme gehabt. “Auf einer Strecke wie dieser mit all den Bodenwellen ist Selbstvertrauen das A und O, und es kommt ganz darauf an, die Reifen im optimalen Bereich zu halten”, erklärt er.
“Ich dachte, dass es heute beim Rennen mit mehreren Runden viel besser laufen würde, aber ich habe die Reifen nie in den richtigen Bereich gebracht, und ich hatte überhaupt kein Selbstvertrauen”, berichtet er.
Teamkollege Hamilton habe gezeigt, was mit dem Auto möglich war. Er selbst konnte das allerdings nicht abrufen. 00:58 Uhr
Piastri: “Sahen wie Idioten aus”
Oscar Piastri hat sich bei Sky inzwischen auch zur Reifenwahl geäußert und erklärt: “Es regnete, und zwischen der Hymne und dem Einsteigen ins Auto war der Boden ziemlich nass.”
“Man konnte deutlich sehen, wo es nass und wo es trocken war”, so Piastri, der berichtet: “Es war nicht einfach, auf Slicks in die Startaufstellung zu kommen, und es war schwer, Vollgas zu geben.”
“Zu unserem Pech hörte es auf zu regnen”, erklärt er und ergänzt: “Hätte es nur ein bisschen mehr geregnet, hätten wir wie Helden ausgesehen. Das war aber nicht der Fall, also sahen wir wie Idioten aus.” 00:50 Uhr
Mercedes: McLaren-Wahl nicht verstanden
Hätte McLaren Mercedes heute herausfordern können? Das wird man nie erfahren, denn McLaren nahm sich selbst aus dem Rennen um den Sieg, weil man auf Intermediates startete.
Laut Toto Wolff war es eigentlich “völlig klar”, dass man auf Slicks losfahren müsse. “Es waren kaum Tropfen auf dem Boden, deswegen hat es uns gewundert, dass McLaren so gegambled hat – vor allem mit beiden Autos”, so Wolff bei Sky.
Fairerweise muss man aber sagen, dass nicht nur McLaren zockte. Auch weitere Piloten setzten beim Start auf die Intermediates. “Wir hatten in der ersten Runde ein großes Durcheinander erwartet”, verrät zum Beispiel Valtteri Bottas.
Doch dazu kam es bekanntlich nicht. vorherige Seite 1 2 … 6 nächste Seite neu laden

 
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