Kanada: Nachträgliche Strafen für George Russell und Nico Hülkenberg
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Nach seinem Ausfall beim Großen Preis von Kanada in Montreal hat sich George Russell zu allem Überfluss auch noch eine Geldstrafe eingehandelt. Der Mercedes-Pilot hatte seine Kopfstütze nach seinem Aus in Runde 30 frustriert auf die Rennstrecke geworfen. Formula 1 George Russell hat sich für den Vorfall nach seinem Aus entschuldigt
Die Rennkommissare werteten das als “unsicheres Verhalten”, denn theoretisch hätte ein anderes Auto über das Teil fahren können. Russell muss deswegen 5.000 Euro zahlen, allerdings wurde die Strafe auf zwölf Monate zur Bewährung ausgesetzt. Die Rennkommissare begründen ihre Entscheidung so: “Der Fahrer erklärte, er sei äußerst frustriert darüber gewesen, das Rennen nicht beendet zu haben, und brachte seine Verlegenheit über das anschließende Geschehen zum Ausdruck.”
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“Er entschuldigte sich bei den Rennkommissaren für sein Verhalten, räumte ein, dass er kein gutes Vorbild gewesen sei, und bot an, sich öffentlich zu entschuldigen. Die Rennkommissare nahmen dies zur Kenntnis und nahmen seine Entschuldigung an.” Eine sportliche Strafe gibt es für Russell nicht. Die Rennkommissare hätten theoretisch beispielsweise auch die Möglichkeit gehabt, eine Startplatzstrafe für das nächste Rennen in Monaco zu verhängen. Hülkenberg-Strafe für “ungewöhnlichen Vorfall” Auch Nico Hülkenberg wurde nach dem Kanada-Rennen bestraft. In seinem Fall wurde eine Stop-and-Go-Strafe ausgesprochen, die allerdings ebenfalls bis zum Ende des Jahres zur Bewährung ausgesetzt ist. Zudem gab es eine Verwarnung. Hülkenberg, der das Rennen schließlich auf P12 beendete, hatte beim Start in die dritte Einführungsrunde zu lange gebraucht und war hinter Liam Lawson zurückgefallen. Anschließend überholte er den Racing Bulls in der gesamten Runde nicht wieder. “Dies war ein ungewöhnlicher Vorfall”, räumen die Rennkommissare in ihrem Urteil ein und erklären: “Auto 27 [Hülkenberg] war langsamer als vernünftigerweise zu erwarten war, als es von seiner Startposition aus in die dritte Einführungsrunde startete.” “Auto 30 [Lawson] startete früher als erwartet und hätte länger auf den Start des Autos 27 warten müssen. Während der Einführungsrunde gab der Fahrer von Auto 27 an, er sei nicht in der Lage gewesen, Auto 30 sicher zu überholen, um die richtige Position wieder einzunehmen.” Dicker Rückschlag für Russell: Kostet Kanada-Aus die WM? I Rennen F1 Montreal 2026 Video wird geladen…
“Obwohl sich die Fahrzeuge beim Überqueren der SC1-Linie in der falschen Reihenfolge befanden, war eine Verzögerung des Starts nicht erforderlich, es war keine Umstellung der Startaufstellung notwendig und es gab keine Auswirkungen auf den Wettbewerb. Beide Fahrzeuge starteten das Rennen von den korrekten Positionen.”
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“Die Vorschriften sehen eine obligatorische Stop-and-Go-Strafe für ein Fahrzeug vor, das nicht in die Boxengasse einfährt, wenn es seine korrekte Position bis SC1 nicht wieder eingenommen hat.” “Angesichts der oben genannten mildernden Umstände halten die Rennkommissare diese Strafe jedoch für äußerst hart und als unverhältnismäßig gegenüber einem Verstoß an, der in seiner Auswirkung und seinen Folgen relativ geringfügig war.”
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“Dementsprechend wird die Stop-and-Go-Strafe unter Ausübung der den Rennkommissaren gemäß ISC-Artikel 12.4.6 übertragenen Befugnisse ausgesetzt.” Nicht nur Hülkenberg selbst wurde für den Vorfall übrigens bestraft, auch Lawson auf der anderen Seite erhielt zumindest eine Verwarnung. Denn wie im Urteil der Kommissare erklärt, hätte er länger mit dem Losfahren aus der Startaufstellung warten müssen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Zudem hätte er die Möglichkeit gehabt, Hülkenberg anschließend wieder vorbei zu lassen.
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