Kein Wettrüsten wie früher? Toto Wolff erklärt Upgrades bei Mercedes
| . | . | . |
Mercedes-Teamchef Toto Wolff betont, dass man in der Formel 1 2026 nicht Woche für Woche neue Upgrades für das eigene Auto an den Start bringen kann. Stattdessen muss man, so die Erklärung des 54-Jährigen in Ungarn, strategisch mit den Paketen für den W17 umgehen. LAT Images George Russell darf sich in der zweiten Saisonhälfte auf Upgrades freuen
“Wann glaubst du”, so Wolff, “dass die Upgrades den größten Einfluss auf die Performance haben werden, anstatt einfach nur, wie in der Vergangenheit, bei jedem Grand Prix [neue Upgrades] hineinzuwerfen.” Der Unterschied liegt unter anderem in der Budgetobergrenze. Wo Formel-1-Teams früher theoretisch die Möglichkeit hatten, unbegrenzte Geldsummen in die Entwicklung des eigenen Autos zu stecken, existiert seit dem Jahr 2021 ein vorgeschriebenes Limit. In der Saison 2026 beträgt die Budgetobergrenze rund 215 Millionen US-Dollar. Formel-1-Quiz
Welches Team hat in der Formel 1 die höchste Podestplatzquote bei mindestens 20 Starts?
Brabham Prozent Mercedes Prozent Arrows Prozent McLaren Prozent Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Dabei hat Wolff nicht zuletzt die Upgrade-Frequenz von Ferrari des Öfteren infrage gestellt. Schließlich gelingt es dem Rennstall aus Maranello trotz der Budgetobergrenze regelmäßig, neue Updates für den SF-26 an den Start zu bringen.
//jseAo3c(“Rect”);
“Irgendwann musst du ein Upgrade bringen”, so die Aussage des Teamchefs, “und vermutlich wirst du an den anderen etwas vorbeiziehen. Dann gleicht sich das aber aus und [die Konkurrenz] wird wieder stärker.” “Ja, wir bringen Upgrades”, bestätigt Wolff. “Wir beobachten ganz genau, wie viele wir davon einsetzen können. In puncto Budgetobergrenze sieht es gerade gut aus. Wir haben versucht, uns ein bisschen für die zweite Saisonhälfte aufzuheben und zu warten. Mal schauen, ob das ausreicht.” In der ersten Saisonhälfte war der W17 aus Brackley eindeutig das stärkste Gesamtpaket. Zwar hatten Kimi Antonelli und George Russell häufiger mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen, doch führt man zur Sommerpause unangefochten beide Weltmeisterschaftswertungen an. Während Mercedes in der Konstrukteurs-WM auf dem ersten Platz liegt, genießt Antonelli den Status als bisher jüngster WM-Spitzenreiter der Formel-1-Geschichte. Sein Vorsprung auf den WM-Zweitplatzierten Lewis Hamilton beträgt vor dem Rennwochenende in Zandvoort 50 Punkte. Budapest: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Das größte Mercedes-Upgrade kam bislang in Kanada. Ansonsten haben die Silberpfeile, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz, bisher mit kleineren Verbesserungen gearbeitet. Dazu zählt nicht zuletzt die erstmals in Österreich eingesetzte Weiterentwicklung des Motors.
//jseAo3c(“Rect”);
Fernab der kommenden Upgrades bleibt die Zuverlässigkeit für Mercedes ein wichtiges Thema. Schließlich ist sowohl bei Antonelli als auch bei Russell mit Startplatzstrafen in der zweiten Saisonhälfte zu rechnen. Wo Antonelli zuletzt den vierten Motor des verfügbaren Kontingents eingesetzt hat, liegt Russell bei Motor Nummer drei. Ab der fünften Power-Unit folgt eine Rückversetzung von zehn Startplätzen. Folglich gehört auch dieser Faktor zu den strategischen Überlegungen des Teams. “Das Strategie-Team und die Jungs in Brixworth werden daran arbeiten, herauszufinden, was der beste Weg für den Rest der Saison ist”, so die Einschätzung von Bradley Lord, seines Zeichens stellvertretender Teamchef bei Mercedes.
//jseAo3c(“Rect”);
“Aber realistisch betrachtet wird es mit unserem bisherigen Verschleiß schwer, das Ende der Saison zu erreichen.”
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.




