“Max hat recht”: Red Bull räumt hartnäckiges Verstappen-Problem ein

“Max hat recht”: Red Bull räumt hartnäckiges Verstappen-Problem ein

 

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An mehreren Rennwochenenden dieser Formel-1-Saison hat Max Verstappen beklagt, dass der Red Bull im Verlauf einer Session oder eines Rennens schlechter wird. Meist betrifft das Problem die Hinterachse – so auch im Qualifying in Monza, als Verstappen den RB22 als “Auto aus Papier” bezeichnete.  Sutton Images Max Verstappens Red Bull verliert oft im Laufe einer Session oder eines Rennens Performance

Bemerkenswert ist vor allem, dass der viermalige Weltmeister hinzufügte, dieses Problem intern bereits seit Jahren anzusprechen. Laut Verstappen kämpft Red Bull schon seit mehreren Saisons damit, dass die Performance des Autos im Verlauf einer Session nachlässt. Das ist insofern bemerkenswert, als der Bolide für 2026 infolge der umfassenden Überarbeitung des technischen Reglements eine komplette Neuentwicklung ist. Damit stellt sich die Frage, warum sich dieses Problem so hartnäckig hält – und ob Red Bull inzwischen endlich verstanden hat, was dahintersteckt. Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies sagt dazu: “Wir wollen in der Öffentlichkeit nicht erklären, worum es sich handelt und wie wir es beheben wollen.” Mekies gibt zu: “Max hat recht” “Aber ich glaube, Max hat recht, wenn er sagt, dass es einen Aspekt gibt, bei dem die Performance des Autos im Verlauf einer Session und eines Rennens nachlässt. Er hat auch recht damit, dass es sich dabei nicht um ein neues Problem handelt. Wir verschlafen das nicht. Wir haben auf unterschiedliche Arten versucht, dieses Problem anzugehen.”
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“Natürlich halte ich es für ein komplexes Problem. Andernfalls wären wir der Sache bereits auf den Grund gegangen. Aber alle gehen sehr konstruktiv damit um, und wir versuchen, Schritt für Schritt kleine Fortschritte zu erzielen, um der Sache letztlich vollständig auf den Grund gehen zu können.” Was diese kleinen Fortschritte betrifft, erklärt Mekies, dass Red Bull am Samstag in Monza, als Verstappen seinem Frust Luft machte, mehrere Erkenntnisse gewonnen habe. Beim anschließenden Wochenende in Madrid versuchte das Team, diese Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Beim ersten Formel-1-Gastspiel auf dem Madring trat das Problem nicht auf – oder zumindest nicht im gleichen Ausmaß. “Wir haben an diesem Wochenende in dieser Hinsicht ein paar positive Schritte gemacht”, sagt Mekies. “Es wird nie das vollständige Bild sein, aber wir haben durch schmerzhafte Erfahrungen definitiv Fortschritte bei unserem Verständnis gemacht. Wir haben noch nicht alle Lösungen am Auto, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das wird nicht schnell gehen, daher wird uns dieses Thema wahrscheinlich noch bis ins nächste Jahr hinein begleiten.” Video wird geladen…  

Damit bestätigt Mekies, was Verstappen zuvor bereits angedeutet hatte: Einige Probleme lassen sich in dieser Saison schlicht nicht mehr beheben und erfordern für 2027 größere Änderungen am Design und am Chassis. Warum sich das Problem noch länger hinziehen könnte Dass Red Bull für den Rest dieses Jahres nur eingeschränkte Möglichkeiten hat, liegt zum einen daran, dass irgendwann die Budgetobergrenze eine Rolle spielt und sich der Fokus hinter den Kulissen bereits auf 2027 verlagert hat. Zum anderen lassen sich bestimmte Änderungen am RB22 schlicht nicht vornehmen. Mekies räumt daher ein, dass das Problem bei den verbleibenden Rennen in diesem Jahr häufiger auftreten könnte. Genauer darauf eingehen, was tatsächlich dahintersteckt, möchte er allerdings nicht: “Schauen Sie, ich werde hier keine weiteren Details nennen. Aber wie gesagt: Es stimmt, dass es einige Aspekte der Fahrzeugperformance gibt, die manchmal nicht auf dem optimalen Niveau bleiben. Und das kostet erheblich Rundenzeit. Das ist also etwas, das wir in den Griff bekommen müssen. Es besteht kein Zweifel daran, dass bei uns alle daran arbeiten, das mit Blick auf die Zukunft zu verbessern.” Für die laufende Saison weiß Verstappen bereits, dass ihm nicht mehr viel bleibt, wofür er kämpfen kann. Der Niederländer räumte schon früh ein, dass er im Kampf um den WM-Titel keine Rolle spielt und lediglich noch auf einen Rennsieg hoffen kann. Sollte ihm auch dieser verwehrt bleiben, wäre es das erste Mal seit 2015, als Verstappen noch für Toro Rosso – das heutige Racing Bulls – fuhr, dass er eine Formel-1-Saison ohne Sieg beendet. Seit seinem Aufstieg zu Red Bull im Mai 2016 hat der Niederländer in jedem Jahr mindestens einen Grand Prix gewonnen.
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Marc Surer hält es jedoch für durchaus möglich, dass 2026 nicht als sieglose Saison in Verstappens Karrierestatistik eingehen wird: “Ich glaube an Max, also der wird schon noch ein Rennen gewinnen”, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot in einem aktuellen Video-Interview auf dem YouTube-Kanal von . Für den Formel-1-Experten steht außer Frage, dass Verstappen eine Chance nutzen kann, sobald Red Bull ihm das entsprechende Material zur Verfügung stellt: “Gib ihm ein halbwegs konkurrenzfähiges Auto, und er fährt vorne mit und wird das auch umsetzen, wenn er die Chance bekommt.”

 
Formel1.de 

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