Kimi Antonelli: Ein “ganz normaler Typ” – und bald besser als Vettel?

Kimi Antonelli: Ein “ganz normaler Typ” – und bald besser als Vettel?

 

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Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli steht kurz vor dem WM-Titelgewinn in der Formel-1-Saison 2026. Dass er bereits in seinem zweiten Jahr Weltmeister werden kann, verblüfft viele. Noch verblüffender ist jedoch für manche, wie Antonelli sich präsentiert: Max Verstappen beschreibt ihn nämlich als einen “ganz normalen Typ”.  Getty Images Fotomontage: Kimi Antonelli und Sebastian Vettel

Antonelli sei “einfach sehr authentisch” und halte sich “nicht für einen Rockstar oder Superstar”, sagte Verstappen vor dem Grand Prix von Mexiko-Stadt 2026 – dem Rennen, in dem Antonelli die WM-Entscheidung herbeiführen kann. (Trainings, Qualifying und Grand Prix hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) “Kimi hat ein gutes Herz, und das schätze ich sehr an ihm. Er hat auch eine tolle Familie um sich herum, die ebenfalls supernett ist. Und ich finde, das ist einfach eine sehr schöne Eigenschaft – auch für später im Leben, wenn er noch mehr erreicht haben wird”, sagte Verstappen. Warum Steiner mehr von Kimi Antonelli hält als von Vettel Davon, dass Antonelli noch einiges erreichen wird, ist auch der frühere Formel-1-Teamchef Günther Steiner überzeugt. Steiner erklärte im Podcast “The Red Flags”, er traue Antonelli sogar mehr zu als Sebastian Vettel, der bei Red Bull von 2010 bis 2013 viermal in Folge Weltmeister wurde. (Sebastian Vettel in der Formel-1-Datenbank nachschlagen!)
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Obwohl Antonelli noch nicht einmal seinen ersten WM-Titelgewinn fixiert hat, sagte Steiner: “Sebastian war sehr gut, aber er war kein Ausnahmetalent wie Max oder wie es Kimi meiner Meinung nach sein wird.” Die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel

Vettel sei damals “zur richtigen Zeit am richtigen Ort” gewesen. Dass er bei Red Bull optimale Bedingungen vorgefunden habe, hätte sich später gezeigt: “Als er zu Ferrari wechselte, kam nicht mehr viel”, sagte Steiner. Vettel: Weltmeister erst im dritten Jahr in der Formel 1 Tatsächlich verpasste Vettel den erhofften WM-Titelgewinn mit Ferrari: Er scheiterte 2017 und 2018 an Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und wurde jeweils WM-Zweiter, dazu außerdem jeweils einmal Dritter, Vierter und Fünfter in der Gesamtwertung. Sein letztes Ferrari-Jahr beschloss Vettel gar nur auf Platz 13 der Formel-1-Fahrerwertung. Beinahe jedoch wäre Vettel 2009 das gelungen, was Antonelli wahrscheinlich 2026 gelingt: im zweiten kompletten Jahr Formel-1-Weltmeister zu werden. Vettel scheiterte damals in seiner ersten Saison für Red Bull an Brawn-Fahrer Jenson Button. (Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel) In der neuen ARD-Dokumentation “Being Sebastian Vettel” sagte Vettel über den verlorenen Titelkampf 2009: “In dem Moment fehlt einem die Perspektive, zu sagen, ich bin noch jung und es läuft gut und ich werde die Chance wiederbekommen. Es überwiegt in dem Moment: ‘Ich war so nah dran, jetzt ist es wirklich nicht passiert. Bekomme ich die Chance jemals noch mal? Ich weiß es nicht.'”
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Nur ein Jahr später bekam Vettel eine weitere Chance – und nutzte sie: Obwohl er in der Formel-1-Saison 2010 vor dem Finale nie die WM-Tabelle angeführt hatte, gewann er beim Finalrennen in Abu Dhabi durch seinen Sieg den WM-Titel, den ersten von insgesamt vier. Vettel wurde so zum bis dahin jüngsten Formel-1-Weltmeister – ein Altersrekord, den ihm Antonelli mit dem Titelgewinn 2026 abnehmen würde.

 
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