Kimi Antonelli gibt zu: Russell hatte 2026 mehr Pech als ich

Kimi Antonelli gibt zu: Russell hatte 2026 mehr Pech als ich

 

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Kimi Antonelli hat nach seinem Titelgewinn in Mexiko eingeräumt, dass Mercedes-Teamkollege George Russell in der Formel-1-Saison 2026 aus seiner Sicht mehr Pech hatte als er selbst. Der neue Weltmeister verweist auf mehrere technische Rückschläge und betont, dass Russell trotz des schwierigen Jahres jederzeit zurückschlagen könne.  LAT Images George Russell gratuliert Kimi Antonelli zum WM-Titel

Auf die Frage, wie sehr ihn die Zweifel an seiner Formel-1-Reife aus dem Vorjahr zusätzlich motiviert hätten und wie er Russells Saison einschätze, fand Antonelli anerkennende Worte für seinen Teamkollegen. “Was George angeht: Er hatte im Laufe der Saison definitiv auch etwas Pech. Ich glaube, er hat sogar ein bisschen mehr davon abbekommen als ich, wenn ich ehrlich bin.” Ganz ohne Rückschläge sei allerdings auch seine eigene Saison nicht verlaufen. Antonelli erinnerte insbesondere an die Rennen in Barcelona und Silverstone. Nach Silverstone habe Mercedes zudem eine neue Power-Unit ausmustern müssen, weil sie ein Problem aufwies. Dadurch sei eine eigentlich später geplante Strafe vorgezogen worden, die Antonelli schließlich in Monza hinnehmen musste. Russell hatte mehrere technische Rückschläge Auch Russell musste 2026 Rückschläge verkraften. Technische Defekte in Kanada und Malaysia kosteten den Briten wichtige Chancen. Antonelli erkennt deshalb an, dass die Saison seines Teamkollegen nicht frei von unglücklichen Umständen war – und sieht darin einen Grund, Russells Leistung nicht allein am Ergebnis zu messen.
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Trotz des Titelgewinns glaubt Antonelli keineswegs, dass der interne Konkurrenzkampf damit entschieden ist. “Er wird definitiv zurückkommen. Er ist unglaublich schnell und hat in dieser Saison gezeigt, dass er sehr, sehr schwer zu schlagen ist, wenn er in Form ist.” Video wird geladen…  

Für den Italiener bedeutet das, sich nicht auf dem WM-Erfolg auszuruhen. Stattdessen müsse er weiter an sich arbeiten und die eigene Leistung kontinuierlich steigern. “Auf meiner Seite geht es einfach darum, mich weiter auf mich selbst zu konzentrieren, die Messlatte immer höher zu legen und mich weiter zu verbessern und zu entwickeln.” Antonelli erwartet 2027 einen engen Titelkampf Dabei denkt der frischgebackene Weltmeister längst über den teaminternen Vergleich hinaus. Russell werde nicht der einzige Gegner sein, auf den er sich einstellen müsse. Antonelli erwartet, dass mehrere Teams in der kommenden Saison um die Spitze kämpfen werden. “Ich denke, es wird am Ende der Saison nicht nur um George gehen. Auch für nächstes Jahr werden Red Bull, besonders mit Max, Ferrari und letztlich auch McLaren alle vorne mit dabei sein.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel-1-Newsticker
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Deshalb werde es entscheidend sein, konstant auf höchstem Niveau zu fahren. “Es wird ein enger Kampf werden. Deshalb wird es wichtig sein, auf der Höhe zu sein – nicht nur gegen meinen Teamkollegen, sondern auch gegen alle anderen.”

 
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