Kimi Antonelli P4 im Mexiko-Grid: “Werde mich mit Melatonin vollpumpen”

Kimi Antonelli P4 im Mexiko-Grid: “Werde mich mit Melatonin vollpumpen”

 

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Kimi Antonelli hofft, ein durchwachsenes Qualifying zum Grand Prix von Mexiko mit einer erholsamen Nacht hinter sich lassen zu können. Er räumt allerdings ein, dass ihn die Nervosität vor einem möglichen Formel-1-Titelgewinn mit einer unerwünschten Anspannung fahren lässt.  LAT Images Andrea Kimi Antonelli startet beim Grand Prix von Mexiko aus der zweiten Reihe

Im dritten Freien Training hatte dem Italiener zuvor nur eine Tausendstelsekunde auf die Bestzeit von Lando Norris gefehlt. Im Qualifying lag er jedoch stets ein Stück hinter seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell und fand während der gesamten Session nicht das nötige Vertrauen. Antonelli setzte im Qualifying auf zusätzliche Vorbereitungsrunden vor seinen schnellen Versuchen, um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Russell verzichtete bei seinem letzten Q3-Versuch darauf und stand damit kurz vor der Poleposition. Am Ende der Session unterbot Lewis Hamilton die Zeit seines ehemaligen Teamkollegen jedoch noch um 0,009 Sekunden.
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Außerdem kämpft Antonelli an diesem Wochenende mit gesundheitlichen Problemen. Wegen Fiebers hatte er am Donnerstag seine Medientermine ausgelassen, erholte sich im Laufe des Wochenendes aber langsam. Nach eigener Aussage fühlt er sich weiterhin nicht in Bestform und hat wenig Energie. Macht ihn die WM jetzt doch nervös? Zugleich glaubt er, dass die ständigen Fragen zum WM-Titel dazu beigetragen haben, dass er an diesem Wochenende etwas angespannt ist: “Ich fühle mich sehr müde. Ich habe mich noch nicht vollständig erholt, und ehrlich gesagt war es bisher kein einfaches Wochenende”, erklärt Antonelli. “Ich war definitiv etwas angespannter als sonst. Vor allem, wenn man überall, wo man hinkommt, zu jeder Tageszeit immer wieder dasselbe hört. Die Leute sagen mir, dass ohnehin schon alles entschieden sei. Weil ich weiß, wie ich darauf reagiere, habe ich versucht, diese Nebengeräusche so gut wie möglich auszublenden.” “Aber das war nicht einfach, und heute war ich definitiv etwas angespannter. In Q2 habe ich mich allerdings ordentlich gefühlt, besonders auf den gebrauchten Reifen. In Q3 hatte ich auf den neuen Reifen dann aber Schwierigkeiten, eine Runde zusammenzubringen und überhaupt den Grip zu finden.” “Aber ich glaube, dass wir morgen eine gute Chance haben. Wir stehen immerhin auf P4 und haben einen Satz neuer Reifen gespart. Hoffentlich können wir das nutzen und nach vorne kommen.” Video wird geladen…  

Antonelli erklärt, dass es ihm zu Beginn der Woche “sehr schlecht” gegangen sei: “Ich hatte hohes Fieber und Magenprobleme.” Inzwischen fehle ihm vor allem Schlaf. Die Müdigkeit habe auf seinen Runden zu Fehlern geführt. Möglicherweise war das auch der Grund dafür, dass er unter seinem eigentlichen Limit blieb, um zumindest eine solide Qualifyingrunde zustande zu bringen. Wie Antonelli seine Chancen im Rennen bewertet Mit Blick auf das Rennen am Sonntag glaubt er, dass Mercedes über die 71 Runden bei der Rennpace möglicherweise nicht mit Ferrari mithalten kann. Zunächst hofft er aber darauf, die Engstelle in Kurve 1 unbeschadet zu passieren, bevor er den weiteren Grand Prix in Angriff nimmt: “Bis Kurve 1 ist es ein langer Weg. Deshalb wird es wichtig sein, gut vom Fleck zu kommen. Hoffentlich können wir ein paar Positionen gewinnen”, sagt er.
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“Natürlich müssen wir uns auch aus Schwierigkeiten heraushalten, denn Kurve 1 ist immer sehr knifflig. Aber ich glaube, wenn uns ein guter Start gelingt, haben wir eine gute Chance, nach vorne zu kommen. Ich denke, unsere Rennpace ist weiterhin nicht so stark wie die von Ferrari. Aber ich glaube, dass wir trotzdem gut abschneiden können.” “Ich denke, die Müdigkeit hat heute eine große Rolle gespielt. Gleichzeitig habe ich aber auch die Runde nicht richtig zusammengebracht. Mir sind hier und da viele Fehler unterlaufen. Das ist natürlich enttäuschend, aber ich werde versuchen, heute Nacht gut zu schlafen.”
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“Mir ist bewusst, dass ich nicht gut gefahren bin. Schon vor dem Qualifying habe ich mich nicht besonders gut gefühlt und gemerkt, dass mir etwas Energie fehlt. Das ist keine Ausrede, aber es war ganz sicher keine meiner besten Leistungen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel-1-Newsticker
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“Ich werde mich mit Melatonin vollpumpen. Hoffentlich kann ich dann gut zehn Stunden schlafen. Ich werde einfach versuchen, mich so gut wie möglich zu entspannen. Meine Familie ist gerade angekommen, und es wird schön sein, sie hier zu haben. Ich werde einfach versuchen, so gut wie möglich abzuschalten und schlafen zu gehen. Dann bin ich bereit für morgen.”

 
Formel1.de 

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