Komatsu wütend: Angeblicher Bearman-Gehaltspoker “völliger Schwachsinn”

Komatsu wütend: Angeblicher Bearman-Gehaltspoker “völliger Schwachsinn”

 

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Haas-Teamchef Ayao Komatsu hat Gerüchte im Netz scharf zurückgewiesen, wonach überzogene finanzielle Forderungen von Oliver Bearman die Gespräche über eine Vertragsverlängerung ins Stocken bringen würden. Eigentlich galt die “Silly Season” der Formel 1 bei den Fahrerverträgen schon längst als beendet, doch im Vorfeld des Grand-Prix-Wochenendes in Mexiko sorgte eine bizarre Behauptung über einen der wenigen noch nicht offiziell bestätigten Piloten für überraschend viel Wirbel.  LAT Images Oliver Bearman: Gerüchte um sein Gehalt seien völlig unwahr

Das Haas F1 Team hat den Abgang von Esteban Ocon zugunsten von Formel-2-Spitzenreiter Rafael Camara für die kommende Saison bereits verkündet. Die offensichtliche Verzögerung bei der Bestätigung von Oliver Bearman für 2027 führte nun jedoch dazu, dass das Vakuum mit Spekulationen gefüllt wurde. Eine der abwegigsten Behauptungen: Bearmans Management fordere angeblich ein Gehalt von sechs Millionen Euro. Nach Informationen unserer Redaktion geht diese Summe auf einen Hobby-Blogger zurück, der vorgab, Insider-Informationen über die geschäftlichen Hintergründe der Formel 1 zu besitzen. Andere Webseiten und sogenannte Social-Media-Influencer griffen die Story ungeprüft auf und verbreiteten sie weiter. Wie so oft bei solchen Geschichten passierte das Gerücht ab einem bestimmten Punkt jene Schwelle der ständigen Wiederholung, ab der es im Netz plötzlich als Fakt wahrgenommen wird. Haas-Teamchef frustriert Entsprechend genervt reagierte Haas-Teamchef Ayao Komatsu, als er in der offiziellen Pressekonferenz am Freitag auf die angeblichen Forderungen von Bearman angesprochen wurde. “Können Sie das aufklären? Verstehen Sie, woher das kommt? Nein? Ganz genau. Ich nämlich auch nicht”, holte Komatsu aus. So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten

“Ich habe keine Ahnung, woher das kommt. Ich habe das in dieser Saison schon öfter erlebt. Die Leute sagen immer, wo Rauch ist, ist auch Feuer – aber manche Leute erfinden einfach frei eine Geschichte.”
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“Sie wissen ja, was in Miami passiert sein soll, wo ich mich angeblich mit Esteban Ocon gestritten habe: Da war absolut null Wahres dran. Und selbst diejenigen, die behaupten, sie hätten irgendwelche Insider-Informationen: absoluter, totaler Schwachsinn.” Zahlen nur ausgedacht “Und auch bei dieser Geschichte jetzt: Ich weiß nicht, wer sich diese Zahl von sechs Millionen Euro aus den Fingern gesaugt hat. Das erste Mal habe ich das auf Instagram oder so gesehen, als Stu [Morrison, Kommunikationschef] es mir weitergeleitet hat. Ich dachte mir nur: ‘Na super, da dachte wohl jemand, das wäre eine tolle Idee, um ein bisschen Stimmung zu machen.‘” “Ich werde das gar nicht weiter kommentieren, weil es meilenweit an der Wahrheit vorbeigeht. Warum lassen wir uns überhaupt auf so einen absoluten Unsinn ein, was soll das bringen? Diesen Leuten geht es doch ganz offensichtlich gar nicht darum, die Dinge richtigzustellen.” “Es ist heutzutage wirklich erstaunlich, dass die Leute ihre Quellen nicht mehr prüfen: ‘Okay, ich will ein paar Klicks mehr, ich will ein paar Likes mehr‘ – also kopieren sie diese Geschichten per Copy-Paste zusammen und rennen damit los. Und ehe man sich versieht, berichten 20 Portale darüber und denken, es sei die Wahrheit. Es ist absoluter Schwachsinn.” Vertragsverlängerung trotzdem komplex Nach Informationen von Motorsport.com hat die Verzögerung bei der Einigung jedoch weitaus komplexere Hintergründe. Laut Ferrari-Insidern drängt Bearmans Management auf Zusicherungen über eine Perspektive auf ein Stammcockpit bei der Scuderia für 2028 – unter der Annahme, dass Lewis Hamilton seine Karriere dann beendet. Formel-1-Fahrer, die bei Haas ihr Debüt gefeiert haben

Wie bereits vergangene Woche berichtet, erhält Bearman durch Camaras Beförderung zum Stammfahrer bei Haas nun einen direkten Rivalen um ein mögliches Ferrari-Cockpit, sollte ein Platz frei werden. Je länger das Warten dauert, desto mehr Erfahrung sammelt auch Camara.
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“Ich gehe nicht gerne auf die Details unserer Verträge ein, aber Ollie zeigt enormes Potenzial”, erklärte Komatsu weiter. “Er trägt sehr viel zum Erfolg des Teams bei und wir wollen gemeinsam wachsen. Wir wollen uns als Team in der Startaufstellung nach vorne arbeiten. Deshalb brauchen wir zuallererst ein konkurrenzfähiges Auto für 2027.”
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“Das wird keine einfache Aufgabe, denn 2026 haben wir einen Fehler gemacht, für den wir jetzt auch mit Blick auf 2027 die Zeche zahlen. Unser Fokus liegt aber voll und ganz darauf, das Maximum aus dem herauszuholen, was in unserer Hand liegt – und wirklich zu versuchen, für ’27 ein konkurrenzfähiges Auto auf die Räder zu stellen.”

 
Formel1.de 

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