Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur dämpft Erwartungen trotz starker Leclerc-Bestzeit
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Ferrari ist stark in das Mexiko-Wochenende gestartet: Charles Leclerc sicherte sich am Freitag in beiden Trainings die Bestzeit und auch Lewis Hamilton konnte am Vormittag mit dem vierten Platz überzeugen. Dennoch bremst Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur die Erwartungen für das restliche Wochenende. LAT Images Charles Leclerc war am Freitag der schnellste Fahrer in Mexiko
“Ich muss weder zuversichtlich sein noch das Gegenteil”, sagt der Franzose deutlich. “Wir müssen arbeiten, wir müssen versuchen, für morgen das Beste herauszuholen.” Schon in Austin war Ferrari im Training ziemlich stark, konnte im Qualifying allerdings nicht daran anknüpfen. Das könnte sich in Mexiko wiederholen, zumal die Voraussetzungen alles andere als einfach sind. “Die Bedingungen sind mega extrem, das wussten wir aber wegen der Höhenlage schon vorher”, sagt Vasseur. “Das ist eine Herausforderung für uns, aber genauso für die anderen.”
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“Das bedeutet, dass wir heute Nacht noch viel Arbeit vor uns haben. Zudem ist es mega holprig, vor Kurve 1 wahrscheinlich sogar ein bisschen zu sehr. Es ist fast schon gefährlich”, ergänzt der Ferrari-Teamchef. “Wir werden heute Nacht etwas unternehmen müssen.” Video wird geladen…
“Aber insgesamt denke ich, dass es ein guter Start ins Wochenende war. Es liegt allerdings noch ein weiter Weg vor uns.” Ferrari könnte in der Höhenluft von Mexiko vom kleineren Turbolader profitieren, der einen Performance-Vorteil bringen soll. Fahrer kämpfen in Mexiko mit geringem Abtrieb Allein darauf kann sich die Scuderia allerdings nicht verlassen, denn die Strecke könnte sich bis zum Samstag noch deutlich verändern. Genau damit hatten Leclerc und Hamilton in Austin ihre Probleme, als sie im Qualifying plötzlich nicht mehr an die Trainingszeiten vom Freitag anknüpfen konnten. “Jeder wird sich verbessern, jeder wird sein Paket an die Höhenlage anpassen”, weiß Vasseur. “Es stimmt, dass es komplett extrem ist im Vergleich zu dem, womit wir sonst konfrontiert sind. Für die Fahrer ist es eine riesige Herausforderung, mit diesem Abtriebsniveau nach Mexiko zu kommen.” Denn auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt fahren die Teams mit der Flügelspezifikation aus Monaco, die aufgrund der dünnen Luft allerdings nur Abtriebswerte wie in Monza generiert. Das macht es für die Formel-1-Fahrer besonders anspruchsvoll, zumal der Abtrieb in dieser Saison generell niedriger ist als im Vorjahr. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Sie waren es gewohnt, mit dem größten Flügel der Saison anzutreten”, betont Vasseur. “Ich glaube, der Unterschied zum Vorjahr ist in Monza deutlich geringer als in Monaco oder Mexiko – das macht die Aufgabe für die Fahrer umso anspruchsvoller.”
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