Leclerc erklärt: Warum die 2026er-Regeln seinen Fahrstil ausbremsen
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Ferrari-Fahrer Charles Leclerc glaubt, dass ihn die Formel-1-Regeln 2026 mehr einschränken als in der Vergangenheit. Sein Ferrari SF-26 bereite ihm jedenfalls “etwas mehr Schwierigkeiten” als ihm lieb wäre. LAT Images Charles Leclerc im Ferrari SF-26 beim Grand Prix von Singapur 2026
Er fahre prinzipiell viel nach Gefühl, erklärte Leclerc. Doch dieses Gefühl lasse ihn dieses Jahr immer wieder im Stich – “besonders in Q3”, also im letzten Abschnitt des Qualifyings. Leclercs Beobachtung: “Ich versuche, das Auto auf eine Art und Weise zu fordern, wie ich es zuvor nicht getan habe. Doch bei diesen Autos zahlt man dafür einen Preis.” Leclerc schiebt das auf die komplexe Technologie im Antriebsstrang seines Autos: “Wenn man etwas ausprobiert, das man vorher noch nicht versucht hat, versucht das System im Hintergrund ständig, sich auf Grundlage einer unbekannten Ausgangsbasis neu anzupassen. Das verwirrt das System ein wenig, und dadurch verliert man hier und da etwas Zeit”, sagte Leclerc. Wie der Vergleich zu Lewis Hamilton ausfällt Der Vergleich zu seinem Ferrari-Teamkollegen Lewis Hamilton scheint diese These zu stützen: 2025 gewann Leclerc das Qualifying-Duell gegen Hamilton klar mit 19:5, doch dieses Jahr führt er nach dem Grand Prix von Singapur lediglich mit 9:8 – was jedoch auch mit Hamiltons genereller Formsteigerung gegenüber dem Vorjahr zusammenhängen könnte.
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So oder so: Leclerc nimmt sich selbst in die Pflicht. Er sagte: “Wenn ich nur auf mich selbst schaue, gibt es ein paar Dinge, die ich optimieren kann.” Ins Detail ging er jedoch nicht. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Dass Hamilton mit dem Ferrari SF-26 derzeit besser zurechtkommt, zeigt auch der aktuelle WM-Stand: Hamilton belegt mit 229 Punkten den dritten Platz, Leclerc ist mit 215 Punkten Fünfter. Beide Ferrari-Fahrer haben 2026 jeweils einen Grand Prix gewonnen: Hamilton in Spanien, Leclerc in Großbritannien.
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