Leclerc jubelt nach P3 im Sprint-Quali: “Beste Qualifying-Runde des Jahres!”
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Charles Leclerc hat das Sprint-Qualifying zum Großen Preis der Niederlande mit einem starken dritten Platz beendet. Im Ferrari fehlten dem Monegassen in SQ3 lediglich 0,055 Sekunden auf Pole-Mann George Russell im Mercedes, der mit 1:11,567 Minuten die Bestzeit fuhr. Zwischen Russell und Leclerc schob sich zudem Lando Norris im McLaren. LAT Images Charles Leclerc im Interview nach dem Sprint-Qualifying in Zandvoort
Leclerc zeigt sich trotz der verpassten Pole ausgesprochen zufrieden mit seiner Leistung. “Ehrlich gesagt denke ich, dass es eine meiner besten, wenn nicht sogar meine beste Qualifying-Runde in diesem Jahr war”, so der Ferrari-Pilot nach der Session. “Das bedeutet, dass wir etwas richtig machen – auch beim Gefühl im Auto. Das heißt nicht, dass es für immer so bleibt, aber zumindest sind es immer Schritte in die richtige Richtung.”
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Gerade nach der langen Sommerpause ist dieser Aspekt für Leclerc wichtig. Nach mehreren Wochen ohne Formel-1-Einsatz musste sich der Ferrari-Fahrer zunächst wieder an das Auto und den Rhythmus gewöhnen. Das gelang ihm offenbar schnell. “Nach einer so langen Pause bekommt man wieder dieses Gefühl für das Auto, um in die zweite Saisonhälfte zu starten. Es war ein gutes Stück Arbeit”, sagt Leclerc. Die Pole habe er zwar “leider” verpasst, gleichzeitig bewege sich Ferrari aber “mehr oder weniger innerhalb der Grenzen”. Ferrari mit Fragezeichen bei der Rennpace Dass Leclerc im Qualifying so konkurrenzfähig war, ist für Ferrari besonders interessant, weil der Rennstall bereits im ersten Freien Training einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Vor allem die Longruns der Scuderia wurden im Fahrerlager positiv bewertet. Das macht Ferrari für den Sprint am Samstag zu einem Kandidaten, der möglicherweise noch stärker auf der Renndistanz auftritt als über eine einzelne Runde. Leclerc selbst will sich bei der Rennpace allerdings noch nicht festlegen. Die Bedingungen im Training seien schwierig gewesen, zudem habe das Team wegen des Sprintformats nur begrenzte Möglichkeiten gehabt, sich auf die Rennabstimmung zu konzentrieren. “Was die Rennpace angeht, ist es etwas schwieriger. Die Bedingungen heute Morgen waren etwas knifflig. Wir müssen deshalb den Sprint abwarten”, erklärt der Monegasse. Sein grundsätzliches Fazit fält dennoch positiv aus: “Für den Moment sieht es nach einem positiven Start ins Wochenende aus.” Video wird geladen…
Das dürfte Ferrari Hoffnung machen. Denn während Leclerc im Qualifying nur knapp hinter Russell und den McLaren landete, muss sich erst noch zeigen, ob Mercedes diese Position auch über 24 Runden verteidigen kann. Russell selbst verwies nach seiner Pole auf die starke Rennpace von Ferrari und sprach davon, dass die Scuderia im Training “außergewöhnlich stark” ausgesehen habe. Hamilton erlebt komplett anderes Ferrari-Gefühl Für Lewis Hamilton verlief der Freitag dagegen deutlich enttäuschender. Der siebenmalige Weltmeister schaffte es im Sprint-Qualifying nur auf Rang sieben und verlor damit 0,624 Sekunden auf die Pole-Zeit von Russell. Mit einer 1:12,191 lag Hamilton zudem klar hinter seinem Teamkollegen.
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Dabei hatte der Auftakt zunächst vielversprechend ausgesehen. “Das erste Training hat sich gut angefühlt”, erklärt Hamilton. Anschließend nahm Ferrari nur kleinere Anpassungen am Auto vor – doch im Qualifying präsentierte sich der Wagen plötzlich völlig anders. “Wir haben einige kleinere Änderungen am Auto vorgenommen, aber dann kamen wir ins Qualifying und es war ein komplett anderes Auto”, schildert Hamilton. “Wir müssen herausfinden, was schiefgelaufen ist.” Baut Hamilton sein Auto noch einmal um? Der Brite sieht damit vor allem Analysearbeit auf sein Team zukommen. “Wir schauen uns die Daten an und treffen dann eine Entscheidung”, sagt Hamilton. Auch der Vergleich mit Leclerc sei interessant, weil dessen Auto ein anderes Verhalten gezeigt habe.
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Für Hamilton ist die Ausgangslage deshalb schwieriger. Während Leclerc unmittelbar um die Sprint-Pole kämpfen konnte, muss sich der Altmeister von Startplatz sieben nach vorne arbeiten. Gerade in Zandvoort ist das allerdings keine einfache Aufgabe: Die Strecke ist eng, schnell und bietet nur wenige klare Überholmöglichkeiten. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Für Hamilton geht es nun darum, die Ursache für den plötzlichen Performance-Verlust zu finden. “Wir müssen einfach durch die Daten gehen und herausfinden, was passiert ist”, lautet seine Devise. Danach soll entschieden werden, welche Anpassungen für das restliche Wochenende sinnvoll sind.
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