Liebe auf den zweiten Blick? Sabine kehm spricht über “Schumi” bei Ferrari

Liebe auf den zweiten Blick? Sabine kehm spricht über “Schumi” bei Ferrari

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Beim Großen Preis von Italien ging Ferrari mit einer Lackierung an den Start, die in ihrem Design an Michael Schumacher erinnern sollte. Dabei erklärt Sabine Kehm, ihres Zeichens viele Jahre Managerin des siebenmaligen Weltmeisters, dass das Verhältnis zwischen Schumacher und der Scuderia keine vorgezeichnete Traumehe war.   Michael Schumacher bei Ferrari hätte auch eine Katastrophe werden können

“Am Anfang war das durchaus eine schwierige Verbindung”, so ihre Worte in einem Interview mit RTL/NTV und Sky Sport. Der “traditionsunbewusste Deutsche” und die “sehr emotionalen Italiener” wären alles andere als eine perfekte Kombination gewesen. “Michael fand Ferrari als Projekt toll, aber diesen Mythos und all das, was Ferrari in Italien darstellt, das kannte er zunächst nicht so und […] der hat ihn auch, glaube ich, am Anfang ziemlich umgehauen.” 1995 – Schumacher bestimmt den Fahrermarkt 1995 hatte Michael Schumacher die Qual der Wahl: Benetton, Williams, McLaren-Mercedes und Ferrari buhlten allesamt um die Gunst des amtierenden Champions.
//jseAo3c(“Rect”);
Zwar konnte Schumacher gemeinsam mit Benetton (heute als Alpine bekannt) den WM-Titel 1994 einfahren, doch war das Verhältnis zwischen dem Weltmeister und Teamchef Flavio Briatore durchaus angespannt. Die dramatische Saison ’94 hatte mit all ihren Kontroversen, insbesondere rund um vermeintliche Fahrhilfen im B194, ihre Spuren hinterlassen. Williams war seinerzeit zwar das unangefochtene Topteam, allerdings wurde schnell klar, dass sich Schumacher und der in puncto Fahrergehälter oftmals geizige Frank Williams nicht einigen können. Somit galt vielerorts McLaren-Mercedes als Favorit, insbesondere durch Schumachers Vergangenheit bei den Silberpfeilen. Exklusiv: Willi Weber über Michael Schumacher

Doch glaubt man den Geschichten eines Willi Weber, damals noch Manager des Weltmeisters, dann wollten er und Ferrari-Berater Niki Lauda Schumacher in den Bann der Scuderia ziehen. Letztlich entschied sich Schumacher nach viel Überzeugungsarbeit gegen die Offerte aus Woking und fuhr nach seiner zweiten Weltmeisterschaft ab 1996 für Ferrari. “Vielleicht war es eine Liebe auf den zweiten Blick”, erklärt Kehm im Interview. “Aber dafür war sie dann umso größer.” Dieses innige Verhältnis zwischen Team und Fahrer benötigte einiges an Zeit, um wirklich zu reifen. Wo der Rennstall Anfang 1996 kaum mit der Spitze mithalten konnte und oft als Chaostruppe galt, formte Teamchef Jean Todt rund um Schumacher mit den Jahren ein absolutes Dreamteam. Folglich konnte Ferrari zwischen 1996 und 2006 sechs Konstrukteurs-Titel und fünf Fahrer-Weltmeisterschaften einfahren.
//jseAo3c(“Rect”);
“Michael hat sich nie von diesem Team abgesetzt”, erklärt Kehm zur Persönlichkeit des langjährigen Ferrari-Piloten. “Er wollte immer einer von ihnen sein. Als er bei Ferrari aufhörte, schenkten ihm die Mechaniker ein großes Bild. Darunter stand: ‘Du bist einer von uns.’ Das war genau das, was Michael immer sein wollte und was er in dieser Zeit auch wirklich war.” Formel-1-Quiz
Mit welchem Teamkollegen startete Michael Schumacher in die Formel-1-Saison 1996?
Eddie Irvine Jan Magnussen Huub Rothengatter Lewis Hamilton Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Schumacher galt von außen oft als unnahbarer Charakter. Gleichzeitig sprechen ehemalige Wegbegleiter wie Todt, Ross Brawn, Pat Symonds oder David Coulthard über seine private Offenheit und Herzlichkeit. Passend zu dieser Diskrepanz erklärt Kehm im Interview: “Diese Emotionalität, die die Italiener, die Fans, die Mitarbeiter dem Team entgegengebracht haben, hat ihn mitgerissen. Das traf auf die gleiche Leidenschaft und Emotionen, die er für diesen Sport hat.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Wie man ja immer gesehen hat, wie er jeden einzelnen Sieg gefeiert hat, wie ein kleines Kind. Daran hat man immer gesehen, dass er sehr wohl sehr viele Emotionen in sich trägt. Und das haben die Italiener dann auch sehr schnell gesehen und haben ihn schnell in ihr Herz geschlossen.” Insgesamt konnte Schumacher 72 Rennen für die Scuderia gewinnen. Seinen 71. feierte er ausgerechnet in Monza, und das an genau jenem Tag, an dem er sein vorläufiges Karriereende verkündete. Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach diesem emotionalen Wochenende erinnerte Ferrari an seinen bis heute erfolgreichsten Fahrer. “Ferrari, Michael, Monza: Das ist ein Dreiklang, den jeder Formel-1-Begeisterte einfach liebt”, so Kehm über die Hommage des Rennstalls. “Ich bin super dankbar und finde es ganz toll, dass Ferrari Michael diese Ehre zuteilwerden lässt.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Ich bin sicher, er ist ganz glücklich darüber und ganz stolz darauf. Und er hat ja immer auch gesagt und es auch immer vorgelebt, gerade in diesen Phasen, wo er auf der Rennstrecke war, dass er damit den Leuten Freude bringen möchte. Und das hat er ja getan, damals schon.”

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir