Madrid-Samstag in der Analyse: Norris-Pole und mehrere Verwarnungen

Madrid-Samstag in der Analyse: Norris-Pole und mehrere Verwarnungen

 

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Feierabend
Wir sind an dieser Stelle fertig für heute und machen den fliegenden Wechsel. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich jetzt live mit ihrer Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von .
Rennstart morgen in Madrid ist um 15:00 Uhr, und dann sind wir hier wieder mit einem neuen Ticker für euch am Start. Habt noch einen schönen Abend, viel Spaß mit unserer Analyse und bis dann! Video wird geladen…  

20:40 Uhr
Norris: Ohne FT2 im Hintertreffen
Nicht nur Arvid Lindblad verpasste einen Teil von FT2 gestern, Lando Norris konnte dort wegen eines Getriebeproblems sogar fast gar nicht fahren. Er selbst erklärt, dass ihm nun wichtige Erfahrungen im Hinblick auf das Rennen morgen fehlen.
“Ich bin bisher noch nicht wirklich mit vollem Tank gefahren. Also muss ich meine Hausaufgaben machen. Ich muss mir ansehen, was Oscar gestern gemacht hat, um zu sehen, worauf wir uns vorbereiten können”, so der Pole-Mann.
“Es ist ein langes Rennen, es ist eine neue Strecke. Man muss wissen, in welchen Kurven man Gas geben kann und in welchen nicht, all diese verschiedenen Dinge, und wie sich die Batterie dann verhalten wird.”
“Es gibt eine Menge Dinge, mit denen ich mich heute Abend beschäftigen muss. Es wird also wahrscheinlich spät werden”, kündigt er an. “Aber der Hauptteil der Arbeit ist heute erledigt worden, und darüber freue ich mich am meisten.” 20:31 Uhr
Lindblad: Crash kostete besseres Qualifying
Der Rookie schaffte es wieder in Q3, ist mit P10 aber nicht so ganz happy. Denn weil er gestern crashte, verpasste er nicht nur einen Teil von FT2. Er brauchte auch ein neues Chassis und konnte so auch heute in FT3 lange nicht fahren.
“Ich bin fest davon überzeugt, dass der Verlauf des Qualifyings ganz anders gewesen wäre und ich viel zufriedener gewesen wäre, wenn ich gestern nicht diesen Crash gehabt hätte”, ärgert er sich.
“Wir sind im dritten Training nicht richtig gefahren, deshalb wollten wir keine Änderungen vornehmen. Im Grunde haben wir also nur FT1 für das Set-up genutzt. Ich fahre mit demselben Set-up, auf das wir uns nach FT1 geeinigt hatten”, erklärt er.
Trotzdem schaffte er es eben wieder in die Top 10, während Teamkollege Yuki Tsunoda nur 15. wurde.
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20:21 Uhr
Doch wieder nur ein Boxenstopp?
Gestern wurde so viel über den Reifenverschleiß gesprochen. Nun sieht es laut Pirelli aber doch wieder nach einem ganz gewöhnlichen Rennen morgen aus. “Eine Einstoppstrategie scheint derzeit die naheliegendste Wahl zu sein”, so Dario Marrafuschi.
Hintergrund sei die Schwierigkeit beim Überholen und die lange Boxengasse, in der man viel Zeit verliert. “Eine Zweistoppstrategie könnte sich jedoch weiterhin als wettbewerbsfähig erweisen, sofern der Reifenverschleiß auf dem am Freitag beobachteten Niveau bleibt”, ergänzt der Italiener.
Vieles werde zudem “vom möglichen Einsatz des Safety-Cars oder des virtuellen Safety-Cars abhängen – ein Szenario, das auf einem Straßenkurs mit so nah an der Strecke gelegenen Leitplanken […] einen Faktor darstellt, der sehr ernst genommen werden muss”, fügt er hinzu. 20:09 Uhr
Lawson: Konnte mich nicht mehr steigern
Der Hadjar-Ersatz kam ganz gut rein ins Qualifying, landete am Ende aber nur auf P8, während der Teamkollege Dritter wurde. “Zu Beginn des Qualifyings sahen wir konkurrenzfähig aus, daher wäre es schön gewesen, etwas weiter vorne mitzukämpfen”, so Lawson.
“Aber leider hat es in Q3 für uns nicht ganz geklappt. Im Verlauf der Session schienen alle um uns herum noch etwas an Rundenzeit zu gewinnen, während wir diesen Schritt nicht mitmachen konnten”, erklärt er.
Trotzdem ist er “happy” mit den Fortschritten im Verlauf des Wochenendes. “Jedes Mal, wenn ich mich hinter das Steuer setze, fühle ich mich im Auto wohler. Es gibt zwar noch ein paar Dinge, die wir lernen und morgen umsetzen müssen, aber insgesamt war es ein positiver Schritt nach vorne”, so Lawson. 20:00 Uhr
Colapinto: Eine meiner besten Runden
Der Argentinier schaffte es in Q3 und belegte am Ende P9. Er berichtet: “Die Runde in Q2 war fantastisch. Ich bin sehr zufrieden damit. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis, denn diese Strecke war für uns von vornherein eine Herausforderung. Ich glaube, diese Strecke ist quasi wie geschaffen für Audi.”
Trotzdem schaffte er es in die Top 10 und die Audis nicht. “Ich bin also sehr zufrieden damit, sehr, sehr zufrieden mit meiner Runde. Die Runde in Q2 war eine der besten, die ich je gefahren bin”, sagt er stolz.
Für seinen Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly war dagegen bereits in Q2 auf P14 Feierabend. Der Franzose kann sich das nicht so recht erklären. “Im Moment habe ich absolut keine Ahnung, wie sich das Auto im Vergleich zum gesamten Wochenende so stark verändert hat”, grübelt er.
“Ich habe mich im Auto super wohlgefühlt und war mit der Abstimmung sehr zufrieden. Und was im Qualifying passiert ist, so etwas habe ich noch nie erlebt”, so Gasly, der glaubt, dass irgendetwas nicht gestimmt hat. 19:47 Uhr
Verwarnung auch für Ferrari
Auch Charles Leclerc war im Qualifying einmal “unnötig langsam”. In seinem Fall gab es die Verwarnung allerdings für das Team und nicht für ihn selbst. Auch hier die Erklärung der Stewards im Wortlaut:
“Der Fahrer von Wagen 16 kehrte nach seiner letzten Rundenzeit in Q3 in die Box zurück, ohne dass ihn andere Fahrzeuge behindert hätten, und hielt die Anforderungen an die Delta-Zeit nicht ein.”
“Während der Anhörung räumte der Teamvertreter ein, dass man dem Fahrer aufgrund einer Fehlberechnung ein falsches Delta-Zeit-Profil zur Verfügung gestellt hatte.”
“Der Fahrer hielt sich daher an die auf seinem Armaturenbrett angezeigte Delta-Zeit, doch da diese nicht korrekt war, verstieß er unbeabsichtigt gegen die Anforderungen an die Delta-Zeit.”
“Die Rennkommissare stellen fest, dass in diesem Fall ausschließlich das Team schuldhaft gehandelt hat und der Fahrer keinen Fehler begangen hat. Daher wird eine Strafe gegen das Team verhängt.”
“Die Rennkommissare berücksichtigen zudem, dass in diesem Szenario die abweichende Delta-Zeit, die dem Fahrer bereitgestellt wurde, keinerlei Auswirkungen auf die Leistung von Auto 16 oder eines anderen Autos hatte.” 19:39 Uhr
Verwarnung für Antonelli und Russell
Die Urteile der Rennkommissare kommen nach und nach rein und wie erwartet hat George Russell eine Verwarnung bekommen, weil er in Kurve 5 einmal falsch zurück auf die Strecke gefahren ist.
Auch Kimi Antonelli und Gabriel Bortoleto kommen mit einer Verwarnung davon, weil sie im Qualifying einmal “unnötig langsam” gefahren sind. Hier das Antonelli-Urteil im Wortlaut:
“Auto 12 kehrte nach der Fahrt seiner letzten Rundenzeit in Q3, ohne dass andere Autos ihn behinderten, an die Box zurück und erfüllte die Anforderungen an die Delta-Zeit nicht.”
“Der Fahrer erklärte während der Anhörung, dass es ihm aufgrund von Anforderungen an das Energiemanagement und kleinerer technischer Probleme schwergefallen sei, die Delta-Zeit einzuhalten.”
“Er räumte jedoch ein, dass er mehr hätte tun können, um die Delta-Zeit einzuhalten.”
Daher die Verwarnung. vorherige Seite 1 2 … 6 nächste Seite neu laden

 
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