Max Verstappen: Mit Windschatten in die erste Startreihe von Spa
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Beim Großen Preis von Belgien startet Max Verstappen von Position zwei. Grund dafür ist nicht nur die überzeugende Performance seines RB22 auf der Ardennen-Achterbahn, sondern auch die Assistenz seines Teamkollegen Isack Hadjar im dritten Sektor. LAT Images Max Verstappen startet beim Grand Prix von Belgien aus der ersten Reihe
Auf dem Weg vom Ausgang der Stavelot-Kurve bis zur Bus-Stop-Schikane konnte Verstappen vom Windschatten seines Teamkollegen profitieren. Dieser hatte zuvor extra am Ausgang von Stavelot auf ihn gewartet, um ihn dann durch die Blanchimont-Passage zu ziehen. Vor dem Bremspunkt in Richtung Bus-Stop-Schikane zog Hadjar dann nach links und macht den Weg für Verstappen frei. So gelang es dem Red-Bull-Fahrer etwa, im Vergleich zu Lando Norris knapp zwei Zehntelsekunden zu finden und die zweitbeste Zeit im Q3 zu fahren. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der viermalige Weltmeister nach der Session am Funk: “Super gemacht! Das war wirklich, wirklich gut umgesetzt! Vielen Dank, Jungs!”
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Ohne diesen Zeitgewinn hätte Verstappen nicht nur hinter dem Mercedes von George Russell, sondern auch hinter Charles Leclerc und Lewis Hamilton stehen können. In der Startaufstellung selbst wäre der auf Platz drei gewertete Norris kein Faktor, da dieser am Sonntag mit einer Startplatzstrafe ins Rennen geht. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Hadjar. “[Der Windschatten] hat mir sicherlich geholfen”, so Verstappen nach dem Qualifying. “Sonst würde ich jetzt nicht hier stehen. Ich denke, das wäre P6 oder so geworden.” “Isack hat, wenn man bedenkt, dass er sowieso am Ende des Feldes starten wird, mit dem Windschatten im letzten Sektor wirklich gute Arbeit geleistet. Deswegen stehen wir jetzt hier.” Dennoch betont Verstappen im selben Atemzug: “Morgen werde ich, mit den ganzen Leuten um mich herum, oft in meine Spiegel schauen. Aber zumindest heute haben wir ein gutes Ergebnis erzielt. Das Auto ist schon das gesamte Wochenende über ziemlich gut. Natürlich ist das nicht auf dem Level von dem, was Kimi abliefert.” Trotz der Hilfe seines Teamkollegen hatte Verstappen keine Chance, die Poleposition einzufahren. Auf den Mercedes von Antonelli fehlten ihm schließlich mehr als drei Zehntelsekunden, der bislang größte Abstand im Qualifying zwischen P1 und P2 in der Saison 2026. “Aber”, so Verstappen, “wir sind natürlich sehr glücklich darüber, durch die Art, wie wir das als Team umgesetzt haben, in der ersten Reihe zu stehen.” Lob für dieses Teamplay hat auch Sky-Experte Timo Glock: “Hut ab, das in Q3 […] so umzusetzen”, lauten die Worte des ehemaligen Formel-1-Piloten bei Sky Sport F1. “Am Ende ist das ja das Timing, das zwischen Isack [Hadjar] und Max Verstappen dann [passen] muss.”
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Gerade Hadjar lobt Glock hier in höchsten Tönen: “Hut ab für Isack Hadjar, der das nach dem ersten Outing so angepasst hat. Das ist optimal! Also, besser kannst du es nicht machen, wie er es gemacht hat. Hut ab!” Bereits am Funk gab es für den 21-Jährigen das obligatorische Lob: “Ich weiß, dass das keinen Spaß gemacht hat, aber wir bekommen das zurückgezahlt”, so die Worte seines Renningenieurs nach der Session. “Vielen Dank!” Die tägliche F1-Show zum Grand Prix von Belgien! Video wird geladen…
Hadjar selbst beschreibt das Management des Teamplays folgendermaßen: “Es ist schwierig, abzuschätzen, wie viel Leistung dir der Motor zur Verfügung stellt. Denn wenn du nach Kurve 14 mal vom Gas gehst und dann [wieder Leistung forderst], verwirrt das den Motor und die Software ein wenig, denn du hast ja grundlos angehalten.”
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“Also hatte ich im ersten Versuch in Q3 zu viel Leistung und bin [Verstappen] weggezogen. Im zweiten Versuch hatte ich nicht genug [Leistung], also hat er mich eingeholt, und ich konnte im nicht für die gesamte Geraden Windschatten geben. Das war alles sehr schwierig einzuschätzen.” Auf die Frage, wie man Hadjar diesen Gefallen konkret zurückzahlen wird, antwortet der Red-Bull-Pilot lachend: “Geld.”
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Abschließend erklärt der Achtplatzierte in der Formel-1-Weltmeisterschaft zu diesem Thema: “Ich weiß es nicht. Es ist mir egal.”
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