McLaren: Warum Mercedes in Kanada wieder weiter vorne sein könnte
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Miami war das bislang stärkste Wochenende für McLaren in der Formel-1-Saison 2026. Mit P2 und P3 am Sonntag brachte man zum ersten Mal in diesem Jahr beide Autos auf das Podium, den Sprint am Samstag konnte Lando Norris zuvor sogar vor Oscar Piastri gewinnen. LAT Images Ist Mercedes in Montreal schon wieder deutlich weiter vor McLaren?
“Dass wir im Sprint allein aufgrund unserer Geschwindigkeit einen Doppelsieg erringen konnten, war für uns eine ziemliche Überraschung”, gesteht der Australier, und Teamkollege Norris stellt auf Nachfrage klar, dass er nach dem Miami-Wochenende recht optimistisch in die Zukunft schaue. “Ich glaube, man würde sich schon ziemlich dumm vorkommen, wenn man angesichts der enormen Fortschritte, die wir an diesem Wochenende gemacht haben, nicht zuversichtlich in die Zukunft blicken würde”, betont der Weltmeister.
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Tatsächlich hätte McLaren wohl auch das Rennen am Sonntag gewinnen können, wenn man Norris nicht zu spät an die Box geholt hätte. Dadurch gelang Mercedes ein Undercut, Kimi Antonelli kam an Norris vorbei und schnappte sich schließlich seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Serie. In der Schlussphase des Rennens konnte Norris aber zumindest mit Antonelli mithalten. Im Ziel lag er lediglich 3,2 Sekunden hinter dem Italiener, was dem kleinsten McLaren-Rückstand auf Mercedes in der bisherigen Saison entspricht. Miami traditionell eine “McLaren-Strecke” “Wir hatten erwartet, dass die Upgrades [in Miami] einen guten Schritt nach vorne bedeuten würden, und das war auch der Fall”, betont Piastri. Allerdings warnt Teamkollege Norris gleichzeitig: “In der Formel 1 ist es zu einfach, Dinge anhand eines einzigen Rennens zu beurteilen.” Denn Fakt sei, dass die Strecke in Miami McLaren schon immer gelegen habe. 2024 und 2025 gewann man jeweils in Florida, im vergangenen Jahr holte man sogar einen Doppelsieg. Mercedes dagegen sei in Miami nie stark gewesen, merkt Norris an. Antonellis “bestes Rennen”: Unfälle, Dreher und Strafen in Miami! Video wird geladen…
Vor dem Antonelli-Sieg am Sonntag hatte Mercedes auf dem Miami International Autodrome überhaupt erst einen einzigen Podestplatz geholt. 2025 war George Russell Dritter geworden. Von daher dürfe man das gute Abschneiden gegenüber den Silberpfeilen nicht überbewerten, so Norris. Zumal Mercedes das Rennen ja trotzdem gewinnen konnte, “und wir kommen nun an eine Strecke, auf der Mercedes in den letzten fünf, sechs Jahren wahrscheinlich am stärksten war”, erinnert der Weltmeister im Hinblick auf den nächsten Grand Prix in Kanada. Was in Kanada für Mercedes spricht In Montreal stand Mercedes zuletzt zweimal in Folge auf der Pole, 2025 gewann Russell zudem das Rennen. “Wir sollten also nicht voreilig sein. Wir hatten ein sehr gutes Wochenende, ich bin sehr stolz auf das Team”, betont Norris zwar.
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“Aber ich möchte auch sicherstellen, dass sie weiter am Ball bleiben und versuchen, sich zu verbessern, denn das ist nach wie vor notwendig”, erklärt er und sagt mit einem Grinsen: “Ich bin immer der Typ, der die Dinge eher aus der Perspektive ‘Das Glas ist halb leer’ betrachtet.” Man müsse daher zunächst einmal abwarten, ob man die Miami-Form auch auf anderen Strecken und bei anderen Bedingungen bestätigen könne. Teamkollege Piastri erinnert zudem daran, dass Mercedes in Miami, anders als McLaren und Co., kein größeres Update dabei hatte.
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“Sie haben auch ein Upgrade-Paket für Kanada, also müssen wir abwarten, wie viel das bei ihnen wert ist”, warnt er. Auch McLaren will in Montreal noch einmal nachrüsten, doch es gibt zumindest Argumente dafür, dass das Mercedes-Werksteam dort wieder etwas weiter vorne sein könnte.
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