Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?
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Drei Wochen nach dem Upgrade-Feuerwerk in Miami steht der Formel-1-Saison 2026 möglicherweise die nächste Wende bevor, da sowohl Mercedes als auch McLaren jeweils ein großes Paket zum Großen Preis von Kanada mitbringen. LAT Images Kommt es in Kanada wieder zu einem engen Duell?
Es gibt kaum Zweifel daran, wer zu Beginn der neuen Regelära 2026 die dominierende Kraft ist: Mercedes gewann die ersten vier Rennen jeweils von der Poleposition. Rookie Kimi Antonelli reist als WM-Führender nach Montreal, nachdem er in Miami seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Serie holte und Teamkollege George Russell um 20 Punkte hinter sich ließ. Schaut man jedoch genauer hin, kamen die Mercedes-Siege durchaus unterschiedlich zustande. Nach der frühen Dominanz beim Saisonstart in Australien hat die Konkurrenz den Rückstand schrittweise verkleinert.
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Während Ferrari zunächst als stärkster Herausforderer galt, hat McLaren in den vergangenen Wochen stark aufgeholt, nachdem man die Mercedes-Powerunit besser verstand. Beide Teams brachten in Miami große Upgrade-Pakete, die offenbar beim amtierenden Weltmeisterteam mehr Wirkung zeigten als bei Ferrari. McLarens Form in Miami war jedoch etwas trügerisch. Norris schlug Antonelli im Sprint-Qualifying am Freitag, und zusammen mit seinem Teamkollegen Oscar Piastri holte er am Samstagmorgen einen Doppelsieg im 19-Runden-Rennen. Doch nach weiteren Anpassungen am Set-up und an der Motorsteuerung zeigte sich, dass Mercedes über Qualifying und Rennen hinweg weiterhin das insgesamt beste Paket hatte. Warum Kanada der nächste Schauplatz im Entwicklungsduell ist Der Vorsprung von Mercedes mag geschrumpft sein, doch entscheidend ist: Das Team hat die erste Upgrade-Welle der Konkurrenz überstanden, während das eigene große Update noch aussteht. Mercedes hat sein Paket bewusst für das Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve zurückgehalten, um den Vorsprung wieder auszubauen. Falls der kleine Rückschritt in Miami kalkuliert war, wirkt Antonellis Sieg umso bedrohlicher für die Konkurrenz. Allerdings haben die Schwierigkeiten von Mercedes in der Ground-Effect-Ära bei der Korrelation von Updates Teamchef Toto Wolff vorsichtig gemacht. “Ja, etwas kommt, beziehungsweise das größere Update kommt in Kanada”, sagt er.
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“Jetzt müssen wir sicherstellen, dass es auch funktioniert”, so Wolff, der betont: “Auf dem Papier ist es leicht zu sagen, man ist drei oder vier Zehntel schneller. Aber das muss sich auf der Strecke und auf der Uhr zeigen.” Auch McLaren ist noch nicht fertig und hat seine Updates auf Miami und Montreal aufgeteilt. Es ist keine gleichmäßige Verteilung: Rund 60 Prozent kamen bereits in Florida, etwa 40 Prozent folgen jetzt, mit Fokus auf einen neuen Frontflügel. Angesichts der Bedeutung des Frontflügels für die gesamte Aerodynamik könnte das ein entscheidender Faktor sein, vor allem auf den langen Geraden in Montreal. F1-Technik-Analyse: Die Miami-Updates erklärt Video wird geladen… Das erste große Kräftemessen mit neuen Teilen: Wie die Formel-1-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari ihre Autos für Miami umgebaut haben.
Die generell steigende Formkurve von McLaren an den vergangenen Wochenenden, unterstützt durch sauberere Rennwochenenden und ein besseres Verständnis der komplexen Powerunits, sorgt für Optimismus. Auch die erste Ausbaustufe des Update-Pakets brachte zusätzlichen Schub.
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“Wir sind sehr zufrieden mit dem Wochenende und sehr ermutigt – nicht nur, weil wir an einem Wochenende mehr Punkte geholt haben als in den drei Rennen zuvor, sondern auch wegen der Entwicklung, die wir sehen”, so Andrea Stella. “Wir wissen, dass noch weitere Updates kommen, die aus derselben Entwicklungsreihe stammen. Daher sind wir optimistisch, dass wir weitere Fortschritte machen können”, betont der Teamchef.
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Gleichzeitig stellt er jedoch auch klar: “Ich denke, Mercedes hat immer noch ein paar Zehntel Vorsprung auf alle anderen. Das war im Rennen und im Qualifying [in Miami] besonders deutlich. Im ersten Sprint-Abschnitt des Wochenendes hat Mercedes aus irgendeinem Grund nicht sein volles Potenzial gezeigt.” “Ich denke also, dass Mercedes weiterhin das beste Team ist. Wahrscheinlich fällt es hier weniger auf, weil es nicht viele Hochgeschwindigkeitskurven gibt, aber sie haben auch einen guten Job gemacht, das Maximum aus ihrem Paket herauszuholen, nachdem sie aus Sprint-Qualifying und Sprint gelernt hatten.” Was frühere Rennen in Kanada verraten Stellas Einschätzung der Stärken von Mercedes ist interessant. McLaren hat bei der Nutzung der Antriebseinheit weitgehend zum Werksteam aufgeschlossen und war im Sprint-Qualifying in Miami sogar besser.
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Gleichzeitig wird immer klarer, dass der Mercedes W17 kein Spezialist für nur einen Bereich ist, sondern ein ausgewogenes Auto, das sowohl in schnellen Kurven als auch auf Geraden stark ist. Das macht die nächsten Rennen – das ungewöhnliche Stop-and-Go-Layout in Kanada und das langsame Monaco – zu schwierigen Gradmessern für die tatsächliche Kräfteverteilung. Wie das Rennen im Vorjahr zeigte, gewinnt in Montreal nicht immer das dominierende Auto der Saison. Die ersten Siege der aktuellen Formel-1-Rennställe
Russell holte damals einen von zwei Siegen an einem seltenen Wochenende, an dem Mercedes bei kühleren Bedingungen und ohne viele schnelle Kurven mit McLaren und Red Bull mithalten konnte. Da das Rennen dieses Jahr früher stattfindet, könnten niedrige Temperaturen um 14 Grad und Regen eine noch größere Rolle spielen.
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Hinzu kommt ein weiteres Sprint-Wochenende, sodass die Wirkung der Updates möglicherweise erst beim Rennen in Barcelona Mitte Juni vollständig sichtbar wird. Genau das macht jedoch den Reiz der ersten Saison unter neuen Regeln aus, denn bis zum ersten von in diesem Jahr zwei Rennen in Spanien werden weitere Teams neue Teile bringen. Statt einer festen Hackordnung ist das Feld bereits jetzt so eng zusammen, dass der kontinuierliche Entwicklungsprozess der Saison 2026 das Kräfteverhältnis von Strecke zu Strecke verschieben wird. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Ob Mercedes wirklich einzuholen ist, bleibt offen. Doch der Juni dürfte mehr Antworten liefern, als Kanada allein geben kann.
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