Mercedes-Pannenserie: “Meiste Risikobereiche mittlerweile erkannt”
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“Wir können uns nicht regelmäßig oder immer wieder Ausfälle leisten”, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Formel-1-Rennen in Barcelona. WM-Leader Kimi Antonelli war dort mit einem Defekt ausgeschieden, nachdem der Mercedes W17 von Teamkollege George Russell nur zwei Rennen zuvor in Kanada ebenfalls schon ausgerollt war. LAT Images Kimi Antonelli sah zuletzt in Barcelona nicht die Zielflagge
“Wir werden jeden Stein umdrehen”, hatte Wolff in Spanien angekündigt, und inzwischen ist man der Pannenserie bei Mercedes in der Tat auf die Schliche gekommen. “Ich glaube, dass die meisten Risikobereiche mittlerweile erkannt wurden”, verrät Technikchef James Allison im Mercedes-Podcast Silver Arrows Radio Show. Allison stellt zwar klar, dass die Probleme, die Mercedes in diesem Jahr mit der Powerunit hatte, “nicht alle identisch” seien. Die Defekte hätten aber “gewissermaßen ihren Ursprung im selben groben Bereich der Batterie”, so der Brite.
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Nicht nur das Mercedes-Werksteam hatte in diesem Jahr mit Problemen zu kämpfen, bei den Kundenteams war vor allem McLaren ebenfalls betroffen. In China konnten beispielsweise weder Lando Norris noch Oscar Piastri starten. Auch hier gab es jeweils (unterschiedliche) Probleme mit der Batterie. Lewis Hamilton hätte auch ohne VSC gewonnen! Video wird geladen… Nach dem Großen Preis von Barcelona-Catalunya analysiert Datenexperte Kevin Hermann die wichtigsten Zahlen des Rennwochenendes.
Allison betont nun, dass sich diese Schwierigkeiten “mit etwas Glück” erledigt haben sollten, “wenn wir damit beginnen, die neuen Module schrittweise einzuführen”. Das bedeutet jedoch auch, dass sich die Probleme lediglich mit einem Wechsel der Batterie komplett lösen lassen. “Das ist für uns natürlich eine wichtige Sache. Diese Ausfälle sind sehr, sehr schmerzhaft”, betont Allison. Er erklärt: “Man muss akzeptieren, dass es auch Defekte geben wird. Wir versuchen sicherzustellen, dass diese Defekte in Testfahrten oder auf Prüfständen passieren.” Man wolle erreichen, dass die Schwierigkeiten “so selten wie möglich auftreten, wenn man draußen unterwegs ist, um Meisterschaftspunkte zu sammeln”, betont er. Das ist Mercedes zu Beginn des neuen Formel-1-Reglements in diesem Jahr nur bedingt gelungen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Mercedes-Pannenserie: “Meiste Risikobereiche mittlerweile erkannt”
Zumindest ist man nun jedoch zuversichtlich, den Ursprung der Probleme gefunden zu haben.
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