“Monster-Crash” verhindert: Bearman entgeht frühem Unfall mit Hadjar
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Beim Großen Preis von China 2026 sorgte ein Zwischenfall bereits in der ersten Runde für einen Schreckmoment im Mittelfeld. Isack Hadjar verlor die Kontrolle über seinen Red Bull – direkt vor Oliver Bearman, der nur mit Mühe einen schweren Unfall verhindern konnte. LAT Images Isack Hadjar drehte sich in der ersten Runde des Formel-1-Rennens in China
Der Haas-Pilot musste kurz vor der langen Geraden abrupt ausweichen und sogar neben die Strecke fahren, um einen Einschlag zu vermeiden. Trotz des dramatischen Moments brachte Bearman sein Auto am Ende noch auf einen starken fünften Platz ins Ziel. “Ich hatte wirklich Glück”, sagt Bearman später. “Ganz ehrlich: Ich bin froh, hier überhaupt stehen zu können. Das hätte ein Monster-Crash werden können.” Dreher in der ersten Runde Der Zwischenfall passierte mitten in der hektischen Startphase. Bearman war eigentlich gut in das Rennen gestartet und befand sich auf einer soliden ersten Runde, als sich die Situation plötzlich vor ihm entwickelte. “Ich hatte eine wirklich gute erste Runde”, erklärt der Brite. “Dann hat sich Isack vor mir gedreht und das Auto verloren.”
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Bearman hatte kaum Zeit zu reagieren. “Im nächsten Moment ist er plötzlich quer”, schildert er. “Ich musste innerhalb von einer Zehntelsekunde entscheiden.” Der Haas-Pilot lenkte instinktiv nach links, verließ kurz die Strecke und konnte so gerade noch einen Zusammenstoß vermeiden. Der Preis dafür war allerdings hoch: Nach der Ausweichaktion fand er sich im hinteren Feld wieder. “Ich glaube, ich war danach irgendwo auf Platz 14”, sagte Bearman. “Da dachte ich nur: Das wird ein langer Tag.” Hadjar: “Das Auto hat einfach geschnappt” Auch Hadjar selbst konnte den Zwischenfall nur schwer erklären. Der Franzose berichtet, dass sein Auto in der entscheidenden Situation plötzlich und ohne Vorwarnung ausgebrochen sei. “Es kam völlig unerwartet”, sagt Hadjar. “Das Auto ist einfach ausgebrochen.” Video wird geladen…
Die Situation sei so schnell passiert, dass er kaum reagieren konnte. “Ich hatte nicht einmal Zeit, irgendeine Gegenreaktion zu geben. Das Ding hat sich einfach gedreht und das war’s.” Auch über das restliche Rennen hinweg habe er mit der Balance seines Autos zu kämpfen gehabt. “Ich habe das ganze Rennen über damit gekämpft”, gibt er zu. Schwierige Bedingungen auf der Strecke Nach Einschätzung von Bearman spielte auch das wechselhafte Verhalten der Autos eine Rolle. Vor allem der starke Wind habe die Balance der Fahrzeuge auf dem Shanghai International Circuit extrem schwierig gemacht. “Diese Kurve war das ganze Rennen über sehr knifflig”, erklärt er. “Der Wind war heute überall auf der Strecke zu spüren. Die Balance war ständig anders.” Sein Eindruck: Viele Fahrer hätten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen gehabt. “Zumindest hoffe ich das”, sagt Bearman mit einem Lachen. “Für mich war es jedenfalls ziemlich schwierig.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Trotz des frühen Rückschlags kämpfte sich der Haas-Pilot im weiteren Rennverlauf eindrucksvoll nach vorne – und fuhr schließlich sogar auf Platz fünf. “Beide Rennen in dieser Saison habe ich nach der ersten Runde praktisch ganz hinten beendet”, sagt Bearman mit Blick auf den Saisonauftakt und Shanghai. “Aber danach war das Rennen wirklich fantastisch.”
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