Motorenteile 2026: Welchem Fahrer droht noch eine Strafe?

Motorenteile 2026: Welchem Fahrer droht noch eine Strafe?

 

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Das Haushalten mit den Motorenteilen ist auch in der neuen Formel-1-Ära 2026 ein wichtiges Thema. Fünf Fahrer mussten bereits Motorenstrafen für das Überschreiten ihres Kontingents in Kauf nehmen, viele andere wird es nach der Sommerpause erwischen: Bei Mercedes überlegt man schon, auf welcher Strecke man bei WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli die Strafversetzung ziehen wird.  LAT Images Wer darf sich in diesem Jahr noch am Ende des Feldes einreihen?

Denn der Italiener wird nach einigen Defekten in der ersten Saisonhälfte ziemlich sicher bei einer oder mehreren Komponenten über das Limit hinauskommen: Bei Motor, Batterie, Steuerelektronik und Auspuff-Set ist Antonelli bereits an der Grenze angekommen. Auch Teamkollege Russell muss bei Batterie und Steuerelektronik schon aufpassen. Es sind vor allem diese beiden Elemente, bei denen die Teams 2026 Probleme haben, mit dem erlaubten Kontingent auszukommen: Alle fünf Fahrer, die in diesem Jahr eine Strafversetzung bekommen haben, sind bei einem dieser beiden Teile über das Limit geraten (zur Übersicht der Strafversetzungen).
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Lando Norris (McLaren) und Carlos Sainz (Williams) verbauten in Spa die vierte Steuerelektronik – bei drei erlaubten – und mussten je zehn Plätze zurück. Bei Isack Hadjar (Red Bull) war das bereits beim vierten (!) Saisonrennen in Miami der Fall, zusammen mit der vierten Batterie – er startete aus der Boxengasse. Der Franzose wurde aber auch in Belgien noch einmal zur Rechenschaft gezogen: Für den jeweils fünften Motor, Turbolader und Auspuff (vier sind erlaubt) gab es einen Start vom Ende des Feldes. Aston Martin mit den meisten Strafen bislang Die Könige der Strafen sind aber bislang die Aston Martin, bei denen das aber ohnehin keine großen sportlichen Auswirkungen hatte. Fernando Alonso und Lance Stroll sind sogar schon bei der fünften Batterie und Steuerelektronik angekommen und mussten dafür jeweils zwei Strafen schlucken. Die Strafversetzungen in der ÜbersichtFahrerGrand PrixMotorenteileAnzahlStrafeNorrisBelgienKontrollelektronik4 von 3+10 PlätzeHadjarMiamiEnergiespeicher4 von 3Start aus der BoxengasseKontrollelektronik4 von 3BelgienMotor5 von 4Ende des FeldesTurbolader5 von 4Auspuff5 von 4SainzBelgienKontrollelektronik4 von 3+10 PlätzeAlonsoBarcelonaEnergiespeicher4 von 3Start aus der BoxengasseKontrollelektronik4 von 3MGU-K4 von 3BelgienEnergiespeicher5 von 3Ende des FeldesKontrollelektronik5 von 3Nebenkomponenten7 von 6StrollKanadaEnergiespeicher4 von 3Start aus der BoxengasseKontrollelektronik4 von 3GroßbritannienEnergiespeicher5 von 3+10 PlätzeKontrollelektronik5 von 3BelgienMGU-K4 von 3+10 Plätze Alonso ist zudem der einzige Fahrer, der auch bei den Nebenkomponenten (“Ancillary Components”), von denen im Appendix C4 eine ganze Tabelle aufgelistet wird, über die Grenze von sechs Einheiten gekommen ist. Dafür ist Teamkollege Stroll der einzige Fahrer, der bereits drei Strafversetzungen kassiert hat, da er seine vierte MGU-K anders als Alonso nicht bereits bei einer anderen Strafe mit hat einfließen lassen. Fünf Fahrer können noch ruhig bleiben Für den Rest der Saison drohen auch anderen Fahrern noch Strafen: Neben den bereits erwähnten Mercedes-Piloten müssen auch Charles Leclerc und Lewis Hamilton (Ferrari) aufpassen, da sie bei MGU-K, Batterie und Elektronik bereits am erlaubten Limit sind, genau wie die beiden Kundenteams Haas und Cadillac.
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Nico Hülkenberg hat bereits drei MGU-Ks in seinem Audi gehabt, wie auch Teamkollege Gabriel Bortoleto, bei dem das Problem auch bei der Steuerelektronik besteht. Alexander Albon (Williams) und Franco Colapinto (Alpine) stehen bei Batterie und Elektronik an der Grenze. Fünf Fahrer müssen sich noch keine Sorgen machen, da sie bei keinem Motorenelement derzeit in Gefahr sind: Oscar Piastri (McLaren), Max Verstappen (Red Bull), Liam Lawson (Racing Bulls), Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Pierre Gasly (Alpine). Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Für die Formel-1-Saison 2027 wird das Kontingent übrigens noch einmal knapper: Dann fällt die Regelung weg, dass allen Herstellern im ersten Jahr jeweils ein zusätzliches Bauteil pro Element zur Verfügung steht.

 
Formel1.de 

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