Motorenüberraschung: Mercedes darf entwickeln, Red Bull nicht
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Hat Mercedes den besten Formel-1-Motor und wird durch das Ausgleichssystem ADUO in naher Zukunft eingebremst werden? Das könnte man nach dem starken Saisonstart der Silberpfeile meinen, doch die Antwort darauf hat in Monaco viele im Fahrerlager überrascht. Denn auch Mercedes wird seinen Motor weiterentwickeln dürfen. LAT Images Red Bull ist der Motorenprimus und hat dadurch nun einen Nachteil
Stattdessen hat die FIA festgestellt, dass ausgerechnet Red Bull Ford den besten Verbrennungsmotor im Feld besitzen soll. Das dürfte dem Projekt zwar schmeicheln, da viele nicht daran geglaubt haben, dass Red Bull aus dem Stand heraus den konkurrenzfähigsten Antrieb entwickeln könnte, sportlich sind das für Max Verstappen aber keine guten Neuigkeiten. Denn dadurch darf Red Bull an seinem Antrieb nichts entwickeln, während sich die Konkurrenz verbessern darf. Mercedes darf ein Upgrade an seinem Motor vornehmen, Ferrari, Audi und Honda sogar zwei – somit könnte zumindest Ferrari ein wenig auf Mercedes aufholen. Red Bull mit bestem Motor, aber … Nach dem Großen Preis von Kanada hatte die FIA die Leistung aller V6-Verbrennungsmotoren gemessen, um sowohl die Benchmark-Power-Unit als auch den Rückstand der Konkurrenten zu ermitteln.
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Die Motorenhersteller erhalten für jeweils zwei Prozent Leistungsdefizit des V6 zusätzliche Homologations-Token – einschließlich zusätzlicher Prüfstandsstunden und mehr Spielraum bei der Budgetobergrenze -, um außerhalb der üblichen reglementarischen Zeitfenster und Einschränkungen an ihren Motoren zu arbeiten. Formel-1-Teams mit mindestens fünf Siegen zu Saisonbeginn
Bei Red Bull dürfte man über diese Entscheidung nicht glücklich sein. Zwar hat man dem Vernehmen nach wohl wirklich den besten V6-Motor, allerdings ist das für viele im Fahrerlager nur ein Beitrag zu einer starken Power-Unit. Faktoren wie Batterieleistung oder Energierückgewinnung werden in Sachen ADUO nicht berücksichtigt, obwohl sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Zudem argumentiert man bei Red Bull, dass sich die Spitzenleistung seines Motors nur bei gewissen Drehzahlen ergebe. Hamilton verrät Ergebnis im Voraus Eine offizielle Bekanntmachung wurde bereits für den gestrigen Montag erwartet, da die FIA laut Reglement ihre Ergebnisse 14 Tage nach dem Großen Preis von Kanada veröffentlichen muss. Bislang ist das aber nicht geschehen. Allerdings wurden die Teams intern von der FIA bereits informiert. Ferrari-Pilot Lewis Hamilton hatte in Monaco bereits die Entscheidung verraten: “Ich glaube, die Nachricht kam entweder gestern oder heute heraus, dass Red Bull den stärksten Motor hat, Mercedes auf Platz zwei liegt und wir dahinter zurückliegen”, sagte Hamilton gegenüber Sky. “Wir haben jetzt also diese Token, um zu versuchen, uns weiterzuentwickeln und die Lücke zu schließen.” Audi-Fazit: Hat Red Bull den besseren F1-Motor gebaut? Video wird geladen… Audi startete 2026 das Formel-1-Projekt als Werksteam – doch nach den ersten vier Rennwochenenden herrscht bereits Chaos.
“Aber das ist ein Projekt von etwa acht bis zehn Monaten, also nichts, was wir einfach nächste Woche umsetzen können. Wir werden so viel Druck wie möglich machen, um zu sehen, wie wir das Loch stopfen können.”
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ADUO war ein heiß diskutiertes Thema, da es ursprünglich konzipiert wurde, um ein Szenario wie bei Honda im Jahr 2017 zu verhindern, bei dem ein Hersteller der Konkurrenz dramatisch hinterherhinkte. Doch aufgrund der gleitenden Skala an Upgrade-Möglichkeiten wurde der Kampf schnell politisch.
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