“Nicht akzeptabel”: McLaren-Teamchef Stella sucht Gespräch mit Fahrern

“Nicht akzeptabel”: McLaren-Teamchef Stella sucht Gespräch mit Fahrern

 

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Im Sprint zum Grand Prix von Singapur sind Lando Norris und Oscar Piastri miteinander kollidiert. Zwar gab es für keinen der beiden McLaren-Fahrer eine Strafe, doch trotzdem beschreibt Teamchef Andrea Stella solch ein Szenario als “nicht akzeptabel.”  LAT Images Oscar Piastri und Lando Norris sind im Sprint aneinandergeraten

Norris hatte in der letzten Runde am Eingang von Kurve 5 versucht, auf der Innenbahn an Piastri vorbeizuziehen. Allerdings machte der WM-Dritte des vergangenen Jahres die Tür zu, wodurch sich beide Papaya-Piloten drehten. Piastri musste das Rennen nach einem Einschlag in die Streckenbegrenzung aufgeben, während der amtierende Weltmeister den Sprint zumindest auf dem achten Platz beenden konnte. “Sowas darf einfach nicht passieren”, erklärt Piastri am Samstag. “Gerade, wenn man an die investierte Arbeitszeit und das Geld denkt. Das war schlichtweg unnötig. Lando hat sich bei mir entschuldigt und wir haben das abgehakt.” Zwar kritisiert Piastri seinen Teamkollegen nicht direkt für den Versuch, ihn in der letzten Runde eines Sprint-Rennens zu überholen, allerdings bezeichnet er das Manöver als etwas, dass “nicht hätte passieren müssen.”
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Auch der amtierende Weltmeister zeigt sich nach dem Sprint alles andere als begeistert: “Niemand ist damit zufrieden”, erklärt Norris. “Ich bin nicht zufrieden, Oscar war nicht zufrieden. Keiner von uns wollte, dass das so ausgeht. Wir beide hätten da Dinge besser machen können. Aber nun gut, wir haben darüber gesprochen und das abgehakt.” Norris und Piastri sind im Sprint von Singapur nicht zum ersten Mal miteinander kollidiert. Bereits auf dem Stadtkurs von Montreal oder dem Circuit of the Americas in Texas sind die beiden McLaren-Piloten 2025 aneinandergeraten. Situationen, die durch die berühmt-berüchtigten Papaya-Regeln eigentlich vermieden werden sollen. McLaren-Kollision als absolutes No-go “Zu sehen, wie sich zwei McLarens berühren, ist nicht akzeptabel”, so Andrea Stella bei Sky Sport F1. “Das müssen wir mit unseren Fahrern hinter verschlossenen Türen besprechen. Wir werden dabei wieder betonen, dass die Interessen des Teams über allem stehen.” “Es geht hier nicht um das eigene Ego. Niemand ist größer als das McLaren Formula One Team. Das werden wir nochmal betonen. Und ich bin mir sicher, dass diese Gespräche wie immer dazu führen werden, dass das Team stärker zusammenwächst.” Auf die Frage, wie Piastri die Einschätzung der Rennkommissare des Vorfalls bewertet (beide Fahrer seien teils für den Zwischenfall verantwortlich), erklärt der McLaren-Pilot gegenüber der Presse: “Ich glaube nicht, dass man dazu irgendwas sagen muss, aber es wäre ja auch nicht besonders klug, sich gegenseitig Strafen einzuhandeln, oder?”
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Trotz der Kollision konnten beide am Qualifying zum Grand Prix von Singapur teilnehmen. Mit Platz fünf (Norris) und Platz sieben (Piastri) war man beim Team aus Woking aber nicht unbedingt zufrieden. Während Red Bull sich mit Max Verstappen eine Poleposition sichern konnte, fehlten Norris auf die Bestzeit mehr als drei Zehntelsekunden. Piastri lag sogar fast eine halbe Sekunde hinter der Zeit des viermaligen Weltmeisters. Nach Piastri-Abschuss im Singapur-Sprint: Droht Norris jetzt der große McLaren-Ärger? Video wird geladen…  

Nach dem Qualifying beschreibt Norris sein Auto als unvorhersehbar und erklärt: “Du kannst das Auto nicht einfach rollen lassen und dann noch für den Feinschliff sorgen. Das Auto fühlt sich nicht gut an, und du musst es wirklich dazu zwingen, eine halbwegs gute Rundenzeit zu produzieren.” Folglich bezeichnet der Weltmeister seinen MCL40 in Singapur als “sehr, sehr schwierig zu fahren” und betont, dass das gesamte Wochenende für McLaren alles andere als einfach war. Vorhandenes Potenzial können die Fahrer nicht ausschöpfen, doch schöpft Norris dennoch ein wenig Hoffnung.
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“Wenn du dafür sorgen kannst, dass das Auto sich einfacher fahren lässt”, so Norris, “dann fängst du schnell an, drei Zehntelsekunden zu finden. Es gibt also gute Ansätze, es ist immer noch besser [als in Sepang]. Ich bin im Vergleich zu Malaysia wirklich zufrieden, dass wir mehr Speed im Auto gefunden haben. Aber irgendwo bin ich aus anderen Gründen auch wieder unzufrieden.”

 
Formel1.de 

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