Nico Hülkenberg mit sanfter Kritik an Audi: “Wir müssen es auch umsetzen”
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Audi erlebte beim Großen von Preis von Miami (kompletter Rennbericht) erneut ein enttäuschendes Wochenende: Feuer an beiden Autos, ein weiterer Nicht-Start sowie eine Disqualifikation im Sprint am Samstag und schließlich auch noch ein früher Ausfall von Nico Hülkenberg im Rennen am Sonntag. circuitpics.de Nico Hülkenberg übt nach dem Miami-Debakel sanfte Kritik an Audi
“Ich weiß nicht, was aktuell war. Das werden die Jungs natürlich jetzt schauen und analysieren”, zeigte sich der Deutsche im Gespräch mit Sky ratlos. Es sei “insgesamt ein charakterbildendes Wochenende für uns” gewesen, denn “wir haben viele Themen gehabt.” Es gebe nach wie vor viel zu tun, obwohl das Wochenende “auch ein paar positive Sachen” offenbart habe, meint Hülkenberg, der zugleich sanfte Kritik durchklingen lässt: “Ich glaube, unsere Pace ist nicht so schlecht, aber wir müssen es auch irgendwie umsetzen, auf den Asphalt bringen, die Flagge sehen und die Autos durchbringen.”
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“Aber wir bleiben dran, wir halten den Kopf hoch und lassen uns nicht unterkriegen.” Nach einem starken Saisonauftakt, als Gabriel Bortoleto auf Anhieb die ersten Punkte für Audi holen konnte, kämpfen die Ingolstädter seither um weitere WM-Zähler. Hülkenberg ist nach vier Rennen weiterhin punktelos. Timo Glock: “Fehlerquote muss deutlich runter” “Nico Hülkenberg kann nicht happy sein”, meint deshalb auch Sky-Experte Timo Glock, “und auch Audi natürlich nicht angesichts der Performance über dieses Wochenende und der vielen technischen Probleme. Seit Saisonbeginn gab es dreimal einen Rennstart, bei dem sozusagen ein Auto gefehlt hat – aus technischen Gründen.” Pannenserie hält an: Audi versinkt im Motor-Chaos! I Sprint & Qualifikation F1 Miami 2026 Video wird geladen…
“Da muss man sich jetzt hinsetzen und die Hausaufgaben machen, das kann man sich natürlich nicht erlauben. Klar, es ist das erste Jahr, das darf man nicht vergessen, aber trotzdem: Die Fehlerquote muss deutlich runter, und da muss das Team von seiner Seite aus arbeiten.” “Die Starts sind ein Bereich, an dem Audi arbeiten muss”, ergänzt Glock. “Aber insgesamt ist die Fehlerquote über das Wochenende einfach zu hoch. Das bringt Fahrer und Ingenieursteam immer wieder in Rückstand, weil kein echter Rhythmus entstehen kann, wenn man ständig durch technische Probleme ausgebremst wird.” Allan McNish fordert: “Wir brauchen Zuverlässigkeit” Auch Renndirektor Allan McNish, der an der Seite von Projektleiter Mattia Binotto agiert, erkennt die Chancen. “Unsere Priorität ist es jetzt, dieses Potenzial konsequent in Ergebnisse umzuwandeln”, meint der Schotte. “Wir werden die Erkenntnisse dieses Wochenendes nutzen, die Pause zur Erholung nutzen und in Montreal bereit sein, unsere Chance optimal auszuschöpfen.” Das größte Audi-Problem: “Wir brauchen Zuverlässigkeit”, betont McNish. “Dann können wir auch in anderen Bereichen mit der Weiterentwicklung beginnen. Wir können uns verbessern. Natürlich ist es frustrierend, [am Samstag] nicht mit zwei Autos am Start zu sein.” LAT Images Audi kämpfte in Miami mit zahlreichen Problemen
“Und vor allem angesichts unserer Leistung, also der zugrundeliegenden Faktoren. Das ist definitiv ein Bereich, auf den wir uns ganz klar konzentrieren müssen. Daran müssen wir arbeiten.” Audi kämpft allerdings schon seit Saisonbeginn mit der Zuverlässigkeit und konnte bisher offenbar kaum Fortschritte erzielen.
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“Aber ich denke, wenn man sich umschaut, haben viele Motorenhersteller noch Probleme. Das betrifft nicht nur uns.” Der Audi-Renndirektor erinnert beispielsweise an Mercedes, die aktuell noch große Probleme beim Start haben und dort regelmäßig hinter die Konkurrenz zurückfallen. Audi muss noch lernen und sich “verbessern” “Ich denke also, es gibt viele Bereiche, die jeder versucht zu managen und zu kontrollieren und aus denen er auch lernt”, sagt McNish. “Und je mehr wir lernen, desto besser – und wir lernen deutlich mehr als einige andere, weil sie das System bereits zu 75 Prozent verstehen.”
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“Wir müssen diese Dinge definitiv verbessern. Daran besteht kein Zweifel.” Die Disqualifikation von Gabriel Bortoleto im Sprint sei “offensichtlich nicht leistungsfördernd” gewesen, gibt der Audi-Verantwortliche zu, der einen Fehler einräumt. “So sind die Regeln.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Wir müssen uns da verbessern”, fordert McNish, der für das kommende Rennen in Kanada (24. Mai) eine deutliche Richtung für Audi vorgibt: “Das ist ein klarer Schwerpunkt für uns, und es ist auch eine wichtige Lernerfahrung für einen neuen Einsatz.”
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