Nico Hülkenberg räumt ein: “Antrieb ist unser größtes Defizit” in der Formel 1
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Der Große Preis von Monaco war bereits das fünfte Rennen in Folge, bei dem Audi nicht in die Punkteränge fahren konnte. Nach dem Saisonauftakt in Australien, als Gabriel Bortoleto auf Anhieb zwei Zähler sammelte, hängen die Ingolstädter seit mehreren Wochen in einem Leistungstief fest. LAT Images Der Antrieb bleibt weiterhin “das größte Defizit” bei Audi
Dabei ist es kein Geheimnis, dass Audi vor allem mit der Antriebseinheit hadert. “Sagen wir so: Der Antrieb ist unser größtes Defizit”, räumt Nico Hülkenberg vor dem Großen Preis von Barcelona an diesem Wochenende (hier der komplette Zeitplan) erneut ein. Die Frage nach der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Projekts ist deshalb eng mit der Entwicklung der Antriebseinheit verknüpft. Entsprechend wenig überraschend ist es, dass sich Audi-CEO Gernot Döllner zuletzt in Monaco klar gegen größere Eingriffe am künftigen Motorenreglement positioniert hat. ADUO als wichtiger Rettungsanker für Audi? Die für 2027 und 2028 geplanten Anpassungen sehen nun lediglich moderate Leistungssteigerungen beim Verbrennungsmotor vor. Hülkenberg selbst erkennt darin keinen strukturellen Nachteil für Audi. “Nicht unbedingt”, antwortete der Deutsche auf die Frage, ob die Ingolstädter damit vor der größten Herausforderung im Startfeld stehen.
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“Es gibt mit dem ADUO (alle Hintergründe im Überblick) natürlich Spielräume und Optionen”, betont der Audi-Fahrer und verrät: “Ich weiß, dass im Werk bereits an mittel- und langfristigen Lösungen gearbeitet wird – an verschiedenen Motorenkonzepten.” Entscheidend sei am Ende vor allem die erfolgreiche Umsetzung dieser Lösungen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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“Ich denke, wir haben alle Möglichkeiten. Es kommt nur darauf an, wie gut wir zusammenarbeiten”, sagte Hülkenberg. “Wir stehen ordentlich da, sind im Mittelfeld konkurrenzfähig. Aber wenn man sich die Top-Teams und die Top-Autos ansieht, sind wir noch nicht auf diesem Niveau. Es gibt definitiv noch Arbeit am Chassis und am Aerodynamiksystem.”
Formel1.de
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