Noch in diesem Jahr: Cadillac nennt Termin für Eröffnung der Motorenfabrik

Noch in diesem Jahr: Cadillac nennt Termin für Eröffnung der Motorenfabrik

 

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Es ist kein Geheimnis, dass Cadillac beziehungsweise der Mutterkonzern General Motors (GM) an der Entwicklung einer eigenen Antriebseinheit für die Formel 1 arbeitet. Jetzt steht der Termin für die Eröffnung der eigenen Motorenfabrik fest: Am 18. Dezember 2026 soll die neue Fabrik in Charlotte (Amerika) eröffnet werden.  LAT Images Aktuell steckt noch ein Ferrari-Motor im Cadillac

Der Automobil-Weltverband FIA hatte GM im April 2025 als Antriebslieferanten für die Formel 1 ab der Saison 2029 zugelassen. Seitdem treibt der US-Automobilkonzern den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur am Standort Charlotte voran. Offenbar mit Erfolg: “Wir eröffnen am 18. Dezember unsere gesamte Motorenfabrik in Charlotte, North Carolina”, sagte General-Motors-Präsident Mark Reuss beim Autosport Business Exchange in New York. “Das läuft also sehr gut.”
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Bis zum geplanten Einstieg als Motorenhersteller bleiben General Motors noch einige Jahre, um einen eigenen Formel-1-Antrieb zu entwickeln. Allerdings könnte sich das Zeitfenster für den Einsatz der neuen Powerunit als vergleichsweise kurz erweisen. Cadillac nur ein Jahr mit der eigenen Antriebseinheit? Denn FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem hat sich dafür ausgesprochen, die Formel 1 bereits ab 2030 wieder auf V8-Motoren umzustellen. Dabei könnten die Aggregate mit nachhaltigen Kraftstoffen betrieben und mit einem geringeren elektrischen Leistungsanteil kombiniert werden. Sollte dieser Zeitplan tatsächlich umgesetzt werden, käme die GM-Antriebseinheit unter Umständen nur für eine bis maximal zwei Saisons zum Einsatz. Bis dahin setzt Cadillac weiterhin auf Kundenmotoren und Getriebe von Ferrari und entwickelt nur wenige Komponenten des Antriebs selbst. Von Ferrari bis Cadillac: So alt sind die Formel-1-Teams

Der Einstieg in die Königsklasse gestaltet sich für das Team bislang schwierig: Als einzigem Rennstall ist Cadillac in der Saison 2026 noch kein WM-Punkt gelungen. Zudem war der MAC-26 bei den vergangenen vier Rennwochenenden jeweils das langsamste Auto in der Qualifikation. “Wir sind nicht hier, um Letzter zu werden”, betont Reuss. “Wir müssen deshalb unseren Weg konsequent weitergehen, dieses Team aufbauen, den Antrieb entwickeln und das Auto verbessern – so, wie wir es auch im GTP-Programm gemacht haben.” Der Aufbau benötige in der Formel 1 allerdings mehr Zeit, erklärt der GM-Präsident, denn der Konzern betritt mit dem Einstieg in die Königsklasse Neuland. Entscheidend sei, die richtigen Mitarbeiter, Ingenieure und Fahrer zusammenzubringen und Abläufe aufeinander abzustimmen. “Der Fortschritt verläuft dabei nicht linear, sondern logarithmisch”, so Reuss. Reuss lobt Sergio Perez und Valtteri Bottas für ihre Geduld Eine wichtige Rolle spielen dabei die erfahrenen Piloten Sergio Perez und Valtteri Bottas. Beide bringen umfangreiche Formel-1-Erfahrung mit, müssen sich bei Cadillac bislang jedoch auch mit den schwierigsten Ergebnissen ihrer Karrieren arrangieren.  LAT Images Cadillac ist aktuell das Schlusslicht in der Formel 1

Reuss betont, wie wichtig es sei, Rückschläge professionell aufzuarbeiten und den Blick nach vorne zu richten. “Man kann nicht jedes Rennen gewinnen – niemand kann das. Wenn es dann einmal einen unglücklichen Tag gibt oder Fehler passieren, müssen die Fahrer das hinter sich lassen und weiter an sich arbeiten”, erklärt er.
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Das gelte für die Arbeit am Auto ebenso wie für die eigene Leistung, die körperliche Verfassung und die persönliche Weiterentwicklung. Ziel sei es, sich kontinuierlich zu verbessern und der eigenen Idealvorstellung möglichst nahe zu kommen.
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“Beide machen das für uns im Rennsport und verstehen sehr genau, worauf es ankommt und welche Prozesse dafür notwendig sind”, sagte Reuss. Besonders dankbar zeigte sich der GM-Präsident dafür, dass Perez und Bottas trotz der schwierigen Ausgangslage Geduld bewahren. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Ich bin ihnen gegenüber wirklich sehr dankbar, dass sie so geduldig mit uns sind. Ehrlich gesagt braucht es dafür einen besonderen Menschen.”

 
Formel1.de 

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