Ocon: Camara verdient seine Chance, aber “ich gehöre 2027 in die Formel 1”
| . | . | . |
Seit einigen Tagen steht offiziell fest, dass Ferrari-Junior Rafael Camara in der Formel-1-Saison 2027 (alle Teams und Fahrer im Überblick) bei Haas das Cockpit von Esteban Ocon übernehmen wird. Der Franzose kann die Entscheidung zwar nachvollziehen, glaubt aber weiterhin an seine eigene Zukunft in der Königsklasse. LAT Images Esteban Ocon glaubt an seine Zukunft in der Formel 1
“Ich kann nicht allzu viel dazu sagen”, meint Ocon vor dem Großen Preis der USA (alle Sessions im Liveticker!) in Austin. “Was ich sagen kann, ist, dass Rafa eine Chance in der Formel 1 verdient hat. Er hat in den Nachwuchskategorien gezeigt, wie gut er ist.” Camara führt derzeit die Gesamtwertung der Formel 2 an und hat in dieser Saison bereits zwei Hauptrennen der Nachwuchsserie gewonnen. Für Ocon sind das gute Gründe, dem Brasilianer einen Stammplatz bei Haas zuzugestehen. An seiner eigenen sportlichen Berechtigung für einen Verbleib in der Königsklasse lässt er aber keinen Zweifel, denn “gleichzeitig verdiene ich es nicht, aus der Formel 1 zu fliegen”, meint er. “Das ist alles.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Ich bin hier, um den bestmöglichen Job zu machen und das Maximum aus dem Auto herauszuholen”, ergänzt der aktuelle Haas-Pilot, der in der Fahrer-WM deutlich hinter seinem Teamkollegen Oliver Bearman zurückliegt. “Wie gesagt: Ich verdiene es, hier in der Formel 1 zu sein.” Esteban Ocon sieht andere Gründe für sein Formel-1-Aus Dass er für die Saison 2027 bislang ohne Cockpit dasteht, führt Ocon auf andere Umstände als seine sportlichen Leistungen zurück. Mit Blick auf seine Karriere verweist der ehemalige DTM-Pilot auf seine Erfolge in den verschiedenen Nachwuchskategorien und der Formel 1. Die Formel-1-Fahrer 2027
“Es gibt viele Umstände, die dazu führen, dass ich im kommenden Jahr nicht hier bin. Aber es liegt nicht an meinen Leistungen. Ich habe in jeder Kategorie alles gewonnen”, erinnert Ocon. “Ich habe im Kartsport, in der Formel Renault, in der Formel 3, in der GP3 und in der Formel 1 Rennen gewonnen.” “In all diesen Kategorien war ich erfolgreich. Rein aus sportlicher Sicht verdiene ich es, in der Formel 1 zu sein”, ergänzt der diesjährige Haas-Pilot, der seinen Traum von der Königsklasse noch lange nicht aufgegeben hat. “Ich glaube nicht, dass dies mein letztes Jahr in der Formel 1 sein wird.” Seinen Fokus richtet Ocon nun auf die verbleibenden Rennen, in denen er für Haas weiterhin überzeugen will. Zugleich möchte er dem Team dabei helfen, den siebten Platz in der Konstrukteurs-WM zu verteidigen. Der US-Rennstall liegt aktuell noch sieben Punkte vor Audi, aber die Ingolstädter waren zuletzt stark. Ocon benötigt keine Unterstützung seiner Fahrerkollegen Nachdem sein drohender Abschied aus der Formel 1 bekannt geworden war, hatte Ocon öffentlich Zuspruch erhalten. Auf persönliche Unterstützung aus dem Fahrerlager sei er jedoch nicht angewiesen, betont der Haas-Pilot. Private Nachrichten habe er darüber hinaus nicht erhalten. Formel-1-Quiz
Wie viele Rennen bestritt Esteban Ocon für das Alpine-Team?
82 84 100 89 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Natürlich spreche ich privat mit einigen der Jungs. Lance Stroll ist beispielsweise zu mir gekommen und hat mit mir gesprochen. Aber Nachrichten habe ich von niemandem erhalten”, verrät der 30-Jährige. “Sie haben mir nicht geschrieben, um mir ihre Unterstützung zu zeigen – auch wenn sie sich in der Öffentlichkeit unterstützend geäußert haben.” “Das ist in Ordnung. Schließlich ist es ohnehin nicht das Ende. Ich fordere keine Unterstützung von anderen Fahrern oder irgendjemandem. Das brauche ich nicht”, stellt Ocon klar. Dem Franzosen ist bewusst, wie schnell sich die öffentliche Wahrnehmung in der Formel 1 ändern kann. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
Red-Bull-Anteilseigner rufen Horner an: Seine Reaktion sagt einiges aus
Langstrecke
Laudenbach (Porsche): “Sind wir happy, wie es gehandhabt wurde? Nein!”
Motorrad
Marc Marquez stichelt: “Wer schnell genug ist, braucht keine Teamorder”
Formel 1
Christian Horner enthüllt: Lewis Hamilton wollte zu Red Bull wechseln
“Dieser Sport ist für jeden auf eine gewisse Weise schwierig. Wir sitzen alle im selben Boot. Wenn du drei Rennen lang nicht performst, bist du der Schlechteste”, weiß Ocon. “Wenn du drei gute Rennen fährst, bist du der Beste. Genau das macht diesen Sport so schwierig.”
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





