Sergio Perez: Meine Leistung als Fahrer ist “wirklich erstklassig”, aber …

Sergio Perez: Meine Leistung als Fahrer ist “wirklich erstklassig”, aber …

 

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Sergio Perez fällt vor dem Großen Preis der USA in Austin (alle Session im Formel-1-Liveticker!) nicht gerade mit Zurückhaltung auf: Nachdem der Cadillac-Pilot vor einigen Tagen bereits von “einem seiner besten Jahre” gesprochen hatte, legte der 36-jährige Mexikaner am Donnerstag noch einmal nach.  LAT Images Sergio Perez ist von seinen Leistungen in dieser Saison überzeugt

“Mein fahrerisches Niveau ist dieses Jahr wirklich erstklassig”, sagt Perez. Besonders seine Auftritte in Baku und Singapur stimmen ihn zuversichtlich. “Ich hole unter sehr schwierigen Bedingungen und in anspruchsvollen Situationen das Maximum aus dem Auto heraus.” “Vonseiten des Fahrers fehlt es also an nichts”, ist der Cadillac-Fahrer überzeugt und nimmt damit vor allem sein Team in die Pflicht: “Sobald wir etwas mehr Performance finden und den Rückstand zum Mittelfeld weiter verringern können, bin ich mir sicher, dass wir überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen werden.”
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Dass die Neueinsteiger bislang hinter den Erwartungen zurückliegen, sieht der sechsfache Grand-Prix-Sieger allerdings nicht als grundsätzliches Problem – im Gegenteil: “Momentan leisten wir als Team bereits weit mehr, als man erwarten könnte, aber das Auto ist einfach noch zu weit weg.” Sergio Perez glaubt an “einige starke Auftritte” “Wenn wir es schaffen, im Rennen näher an die Konkurrenz heranzukommen, werden wir sicher für einige starke Auftritte sorgen.” Auf entsprechende Resultate wartet Perez in diesem Jahr trotzdem noch vergeblich: In der Fahrer-WM liegt der 36-Jährige ohne Punkte auf dem 23. und damit letzten Platz. So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten

Seine bislang besten Ergebnisse sind drei 14. Plätze in Barcelona, Silverstone und Baku. Doch woran fehlt es Cadillac aktuell noch? “Es geht darum, alle Puzzleteile – also die Arbeit der verschiedenen Abteilungen – zusammenzufügen, bevor man tatsächlich Auswirkungen auf die Performance des Autos sieht”, erklärt Perez. “In der Formel 1 dauert leider alles sehr lange. Durch die Budgetobergrenze und die Einschränkungen bei der personellen Aufstellung sind die Möglichkeiten, kurzfristig etwas zu verändern, stark begrenzt. Das war also alles andere als einfach für das Team.” Großen Frust verspürt der langjährige Teamkollege von Max Verstappen dennoch nicht. “Nein, überhaupt nicht”, betont der Cadillac-Pilot. “Letztendlich weiß mein Team, was wir leisten. Auch die Leute, die den Sport wirklich genau verfolgen, verstehen das.” “Und ich selbst weiß es am besten. Ich gehe zufrieden nach Hause, wenn ich weiß, dass ich ein gutes Wochenende abgeliefert habe – die konkreten Ergebnisse sind für mich zweitrangig. Wichtiger ist, dass ich sicherstelle, dass ich meine 100 Prozent gebe.” Cadillac hat den Fokus bereits auf 2027 gelegt Große Fortschritte erwartet der Mexikaner für den Rest der laufenden Saison aber nicht mehr. Cadillac schaue “eher auf das nächste Jahr”, erklärt Perez. “Wir sind aktuell noch ein neues, kleineres Team. Aufgrund des Budgetunterschieds sind wir – im Grunde schon seit Jahresbeginn – stark eingeschränkt. Der Fokus liegt also eher auf dem kommenden Jahr.”
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Für 2027 rechnet der 36-Jährige “natürlich einen großen Schritt nach vorne, da wir nun im zweiten Jahr als Team zusammenarbeiten und alles besser aufeinander abstimmen können”, so Perez. “Das ist definitiv unser Ziel. Wenn uns das gelingt, sind wir in einer sehr guten Ausgangslage, um regelmäßig Punkte zu sammeln.”  Sutton Images Sergio Perez blickt bereits auf das kommende Jahr

Allerdings dürfte sich dieser Fortschritt nicht unmittelbar zum Saisonstart bemerkbar machen. “Ich erwarte diesen Fortschritt eher in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres”, schränkt der Cadillac-Pilot ein. “Wir werden zwar schon deutlich stärker in die Saison starten, aber mir ist vor allem wichtig, dass wir im Laufe des Jahres kontinuierlich gute Fortschritte machen.” Perez verrät: Diese drei Schwächen hat der Cadillac Immerhin scheint der US-Rennstall die Schwachstellen des MAC-26 genau zu kennen. “Das Zusammenspiel aus Anpressdruck und Fahrverhalten ist für uns der kritischste Punkt”, verrät Perez. “Zudem haben wir einen hohen Luftwiderstand. Ich denke, diese drei Faktoren sind die Hauptursachen.”
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Dass Cadillac bei der Weiterentwicklung des Autos gegenüber den etablierten Konkurrenten ins Hintertreffen geraten würde, wundert den Mexikaner nicht. “Ich wäre sehr überrascht gewesen, wenn wir bei der Weiterentwicklung des Autos besser abgeschnitten hätten als die anderen Teams, die schon seit so vielen Jahren fest etabliert sind.” Dabei war Cadillac eigentlich vielversprechend in die Saison gestartet. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Wir sind wahrscheinlich etwas besser gestartet als andere – einige Teams hatten anfangs mehr Schwierigkeiten -, aber sobald sie diese gelöst hatten, konnten sie große Fortschritte machen und ihr Auto deutlich weiterentwickeln”, vermutet Perez. “Für uns ist es daher jetzt am wichtigsten, die richtigen Grundlagen für das nächste Jahr zu schaffen.”

 
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