Ocon kämpft um Haas-Zukunft: “Die Fahrer sind nicht das Problem”

Ocon kämpft um Haas-Zukunft: “Die Fahrer sind nicht das Problem”

 

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Esteban Ocon sieht seine Zukunft in der Formel 1 bei Haas offenbar nicht als gesichert. Trotz seiner schwankenden Leistungen gegen Teamkollege Oliver Bearman weist der Franzose die Verantwortung für die schwierige Saison des Rennstalls zurück. Ocon betont: Die Probleme liegen am Auto, nicht an den Fahrern.  LAT Images Esteban Ocon nennt Gründe für die schwierige Haas-Saison 2026

Haas kämpft mit einer inkonstanten Performance seiner Fahrzeugteile. Auch die beim Italien-Grand-Prix eingeführten Aerodynamik-Updates haben dieses Problem nicht vollständig gelöst, wenngleich Ocon die Neuerungen als “positiv” bezeichnete. Für ihn ist entscheidend, dass das Auto nicht an jedem Wochenende und teilweise nicht einmal auf beiden Seiten der Garage gleich funktioniert. “Das ist etwas, mit dem wir in dieser Saison bisher zu kämpfen haben”, sagt Ocon. “Ich selbst, Ayao und Ollie sind uns dessen sehr bewusst. Wenn wir die Autos in einen Zustand bekommen, in dem sie funktionieren können, dann liefern wir als Fahrer auch ab.” Ocon verweist auf unterschiedliche Probleme Besonders deutlich macht Ocon den Unterschied anhand des vergangenen Rennwochenendes. Während Bearman dort ein Auto hatte, das wie erwartet funktionierte, war das auf Ocons Seite nicht der Fall. In Budapest habe die Situation dagegen genau andersherum ausgesehen.
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“Ollie hatte letzte Woche ein Auto, das das geliefert hat, was wir erwartet haben. Auf meiner Seite war das nicht so. Aber in Budapest war es zum Beispiel ganz anders, dort hatte er mit diesen Schwierigkeiten zu kämpfen”, erklärt Ocon. Das größte Problem sei, überhaupt ohne Leistungsdefizit in ein Rennwochenende zu starten. “Das ist unser voller Fokus in dieser Phase: zu versuchen, diese Probleme nicht schon zu Beginn des Wochenendes zu haben und einfach normal mit dem Auto zu arbeiten.” Sobald man einem Rückstand hinterherlaufe, werde die Situation schwierig. Trotz der schwachen Position im Feld sieht Ocon zuletzt Fortschritte. Haas erreichte dreimal hintereinander Q2. Für Q3 reichte es zwar nicht, doch Ocon ist überzeugt, aus dem vorhandenen Material alles herausgeholt zu haben. “Ich habe das Maximum herausgeholt” “Es ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir wollen. Wir brauchen mehr Performance, um um Punkte kämpfen zu können”, so Ocon. Gleichzeitig sei es für ihn eine gewisse Genugtuung, wenn er wisse, dass nicht mehr aus dem vorhandenen Auto herauszuholen gewesen sei. “Ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt, das ich konnte, und nichts auf der Strecke liegen lassen”, betont der Franzose. Nun müsse das Team daran arbeiten, die nächsten Leistungsprobleme zu beseitigen. Russell benachteiligt? Warum Mercedes Antonelli die bessere Strategie gab! Video wird geladen…  

Ocon sieht dabei auch die positive Arbeit des Teams. Die schwierige Entwicklung ändere nichts daran, dass Haas in den vergangenen Rennen gute Arbeit geleistet habe. “Wir müssen weitermachen”, lautet seine klare Devise. Haas testet Alternativen – Ocon bleibt gelassen Die Situation ist auch deshalb brisant, weil Ocons Zukunft seit Monaten als unsicher gilt. Haas testete vor zwei Wochen in Portimao mehrere mögliche Nachfolger in einem älteren Formel-1-Auto: Reservefahrer Ryo Hirakawa, McLaren-Ersatzfahrer Leonardo Fornaroli und Ferrari-Junior Rafael Camara.
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Ocon misst diesen Tests allerdings keine übermäßige Bedeutung bei. Dass Haas andere Fahrer ausprobieren dürfe, sei grundsätzlich klar. Der Rennstall verfüge über ein entsprechendes Testprogramm, das für das Team wichtig sei und auch Einnahmen generiere.
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Über seine Zukunft laufen derweil Gespräche. “Wir führen in den vergangenen Wochen natürlich Gespräche über die Zukunft”, sagt Ocon. Er sei seit 2025 von Ayao Komatsus Projekt überzeugt und zunächst müsse deshalb mit Haas gesprochen werden. Diese Gespräche würden derzeit stattfinden. Entscheidend ist für Ocon aber eine andere Botschaft: “Es ist klar, dass die Fahrer innerhalb des Teams nicht das Problem sind. Wir ziehen alle gemeinsam in dieselbe Richtung, um mehr aus dem Auto herauszuholen. Und ich und Ollie liefern, wenn wir ein Auto haben, mit dem wir das können.” Für den Franzosen zählt deshalb aktuell vor allem die Arbeit an der Strecke. “Im Moment konzentriere ich mich nur darauf, das Maximum aus dem herauszuholen, was wir tun können, die Probleme des Autos zu beheben, diese neue Strecke kennenzulernen und hoffentlich gute Ergebnisse zu erzielen.”
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Seine Zukunft bei Haas bleibt damit offen. Ocon macht jedoch deutlich, dass er die Verantwortung für die aktuelle Situation nicht bei sich oder Bearman sieht.

 
Formel1.de 

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