Otmar Szafnauer: Tür für Formula 1-Rückkehr offen – aber nicht als Teamchef?

Otmar Szafnauer: Tür für Formula 1-Rückkehr offen – aber nicht als Teamchef?

 

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Der ehemalige Teamchef von Force India, Aston Martin und Alpine, Otmar Szafnauer, könnte sich eine Rückkehr in die Formel 1 vorstellen. Allerdings geht er nicht davon aus, dass er noch einmal in der Rolle des Teamchefs arbeiten würde, auch da sich das Tätigkeitsfeld in den vergangenen Jahren stark verändert habe.  Sutton Images Otmar Szafnauer ist offen für Jobangebote in der Formel 1

“Was ich vermisse, ist dieser Wettbewerbscharakter der Formel 1”, sagt Szafnauer im Podcast High Performance Racing. “Was ich nicht vermisse, ist das Reisen und einiges andere.” Solange er für ein Team von Nutzen sein kann, um es zu verbessern oder aufzubauen, solange könnte er sich einen neuen Job in der Königsklasse vorstellen. “Es muss allerdings auf dem richtigen Niveau sein und ich muss einen echten Mehrwert bringen”, betont Szafnauer.
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Was im ersten Moment nach dem Teamchef-Posten klingt, soll es laut dem gebürtigen Rumänen aber nicht unbedingt sein, “denn das habe ich hinter mir”, sagt er. “Und heutzutage scheint es ja so zu sein, dass die Teamchefs eher ehemalige Renningenieure sind.” Egal ob James Vowles bei Williams, Andrea Stella bei McLaren oder Laurent Mekies bei Red Bull: Viele Teamchefs in der Formel 1 haben heutzutage einen technischen Hintergrund und sind nicht mehr die klassischen Manager wie Szafnauer, der einen Masterabschluss im Wirtschafts- und Finanzwesen besitzt. Video wird geladen…  

Fan ist der davon aber nicht unbedingt: “Bei allem Respekt: Einige dieser Renningenieure – nicht alle – verfügen meiner Meinung nach über andere Fähigkeiten als jene, die man für einen erfolgreichen Teamchef braucht.” Szafnauer arbeitete zwölf Jahre lang als Teamchef von Force India und deren Nachfolger Racing Point und Aston Martin, bevor er das Team im Januar 2022 verließ – drei Monate nach der Ankunft von Martin Whitmarsh. “Ich war CEO und Teamchef. Er kam als Gruppen-CEO an Bord”, erinnert er sich. “Und innerhalb weniger Wochen übernahm er den Großteil meiner Aufgaben, etwa 80 Prozent davon. Er meinte: ‘Du kannst diesen 20-Prozent-Kram an der Rennstrecke machen’ – und ich dachte mir: Man kann nicht zwei Päpste haben.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Szafnauer wechselte zu Alpine, wo er jedoch während des Belgien-Grand-Prix 2023 als Teamchef entlassen wurde. Seitdem ist der 62-Jährige Teil eines Podcast-Teams und CEO von Formel-2-Rennstall Van Amersfoort.

 
Formel1.de 

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