Piastri reagiert weniger souverän als Norris auf Verstappen-Gerüchte

Piastri reagiert weniger souverän als Norris auf Verstappen-Gerüchte

 

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Die anhaltenden Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Max Verstappen zu McLaren sorgen auch vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone weiter für Gesprächsstoff. Während Lando Norris gelassen auf entsprechende Fragen reagierte, fiel die Antwort von Oscar Piastri deutlich anders aus.  LAT Images Die aktuelle Teamkollegen Lando Norris und Oscar Piastri

Auslöser der Diskussionen waren Berichte, wonach Verstappen nach dem Österreich-Grand-Prix Gespräche mit McLaren geführt haben soll. McLaren-CEO Zak Brown wies entsprechende Wechselgerüchte inzwischen zwar zurück, dennoch mussten sich beide Stammfahrer des Teams den Fragen der Medien stellen. McLaren-Piloten beziehen Stellung Norris erklärte, ihn würde ein mögliches Duell mit Verstappen im selben Team nicht abschrecken. Er sei überzeugt, sich mit jedem Fahrer messen zu können. Piastri wiederum betonte vor Medienvertretern, darunter Motorsport.com, dass ihn die Spekulationen nicht beeinflussen würden.
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“Für mich bedeutet das nicht besonders viel”, sagt der Australier. “Offensichtlich schaut sich Max mit seinem Talent um. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation. Mir wurde mehrfach gesagt, dass McLaren mit mir zufrieden ist, und ich vertraue darauf. Ich habe außerdem einen Vertrag. Für mich ändert sich also nichts. Ich versuche einfach, meinen erfolgreichen Weg fortzusetzen.” Piastris Reaktion sehr unterschiedlich Auffällig war dabei, dass Piastri mit seiner Antwort indirekt den Eindruck vermittelte, er gehe im Falle eines möglichen Verstappen Wechsels selbst davon aus, der Kandidat zu sein, der seinen Platz räumen müsste. Norris hingegen ließ erkennen, dass er sich vor einer teaminternen Konkurrenz mit dem viermaligen Weltmeister nicht fürchten würde. Nach Einschätzung von Motorsport.com haben die Gerüchte inzwischen eine Eigendynamik entwickelt. Demnach würden Treffen zwischen Fahrern, deren Management und Teamchefs häufig als Hinweis auf Vertragsverhandlungen interpretiert, obwohl es sich nicht zwangsläufig um konkrete Wechselgespräche handeln müsse. Wie die Verstappen-Gerüchte entstanden In Verstappens Fall könnte die öffentliche Wahrnehmung solcher Kontakte auch Teil der Verhandlungsstrategie gegenüber seinem aktuellen Team Red Bull sein. Dem Bericht zufolge möchte Verstappen langfristig im Red-Bull-Umfeld bleiben, erwartet jedoch Zusicherungen hinsichtlich der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Teams. Gespräche mit anderen Rennställen könnten dabei den Druck auf den aktuellen Arbeitgeber erhöhen. Für McLaren wiederum hätte es zunächst keinen unmittelbaren Nachteil gegeben, entsprechende Gerüchte nicht sofort zu dementieren. Erst nachdem in Teilen der Medien bereits über einen nahezu feststehenden Wechsel berichtet worden war, bezog Zak Brown eindeutig Stellung und wies die Spekulationen zurück. Unruhe im Umfeld von Piastri Laut Motorsport.com sollen die anhaltenden Gerüchte hinter den Kulissen dennoch für Unruhe gesorgt haben. Demnach habe insbesondere das Management von Piastri die zunehmenden Spekulationen kritisch aufgenommen.
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Der Bericht verweist zudem darauf, dass McLaren die Entwicklung Piastris zuletzt etwas kritischer bewertet haben soll. Nachdem der Australier in der vergangenen Saison lange Zeit die Fahrerwertung angeführt hatte, ließ seine Form in den letzten Saisonrennen nach. Nach seinem Sieg in Zandvoort folgten bis zum Saisonende 2025 lediglich drei weitere Podestplätze. Warum McLaren jetzt ALLES in die Karten spielt! Video wird geladen… McLaren erlebt bislang eine enttäuschende Formel-1-Saison 2026. Doch ausgerechnet der sportliche Rückschlag könnte sich jetzt als Vorteil erweisen.

Zusätzlich sah sich McLaren im vergangenen Jahr immer wieder mit Diskussionen über eine mögliche Bevorzugung von Norris konfrontiert. Obwohl das Team stets betonte, beide Fahrer gleich zu behandeln, hielten sich entsprechende Spekulationen hartnäckig. Laut Motorsport.com sollen einzelne Personen aus dem Umfeld Piastris diese Debatte zeitweise zusätzlich angeheizt haben, unter anderem durch das Teilen eines Beitrags mit einer Aussage des ehemaligen Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone, wonach McLaren Norris priorisieren würde. Piastri sieht selbst noch Verbesserungspotenzial In der laufenden Saison arbeitet Piastri nach eigenen Angaben gezielt an seinen Schwächen auf Strecken mit wenig Grip und hat außerdem sein Umfeld an den Rennwochenenden verändert.
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Im direkten Qualifyingvergleich liegen Norris und Piastri in den Grands Prix der Saison 2026 derzeit gleichauf. In den Sprint-Qualifyings hatte Norris bislang allerdings jeweils die Nase vorn. In der Fahrerwertung liegt Piastri mit einem Punkt knapp vor seinem Teamkollegen, wobei beide Fahrer bereits durch technische Probleme wichtige Punkte verloren haben. Barcelona als Weckruf für den Australier Nach dem Grand Prix von Spanien, bei dem Piastri mit großem Rückstand auf Norris Fünfter geworden war, sprach der Australier selbst von notwendiger Aufarbeitung: “Es lag nicht an einer einzigen Sache auf Strecken wie Barcelona oder Österreich”, erklärte er. “Es ging vielmehr um die Bedingungen und die Temperaturen. Es gab in mehreren Bereichen Dinge, die wir besser hätten machen können. Barcelona war für uns ein Weckruf.”
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Mit Blick auf das Österreich-Wochenende ergänzt Piastri: “Dort waren wir wieder auf dem Niveau, auf dem wir sein sollten. Auf solchen Strecken geht es um einige Details, etwa das Reifenmanagement. Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir dazu in der Lage sind. Es ging nur darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Auto in die richtige Richtung weiterzuentwickeln.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Großbritannien
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Ob die Spekulationen um Verstappen und McLaren tatsächlich konkrete Folgen haben werden, bleibt offen. Nach aktuellem Stand deutet jedoch vieles darauf hin, dass es sich vor allem um Gerüchte handelt, während Piastri selbst den Fokus auf die weitere Verbesserung seiner eigenen Leistungen legt.

 
Formel1.de 

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