Piastri wundert sich: Keine Strafe gegen Charles Leclerc nach Kollision

Piastri wundert sich: Keine Strafe gegen Charles Leclerc nach Kollision

 

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Charles Leclerc blieb trotz einer Kollision mit Oscar Piastri in Runde acht beim Formel-1-Rennen in Belgien ohne Strafe, obwohl die Kommissare zunächst eine Untersuchung eingeleitet hatten. Leclerc hatte Piastri beim Anbremsen von Les Combes zu wenig Platz gelassen und war mit dem McLaren-Fahrer kollidiert, der dadurch sogar einen Schaden an seinem Fahrzeug davontrug.  LAT Images Charles Leclerc drängte Oscar Piastri am Ende der Kemmel-Gerade ab

Leclerc und Piastri waren im Kampf um Rang drei Seite-an-Seite die Kemmel-Gerade entlanggefahren, wobei sich Piastri vor Les Combes an der Außenseite positioniert hatte. Obwohl der McLaren noch neben ihm war, fuhr Leclerc beim Anbremsen der Rechtskurve zu weit nach links und touchierte diesen dabei. Über den Teamfunk gab Piastri Leclerc die Schuld an dem Zusammenstoß: “Er hat mir nicht genug Platz gelassen. Das hätte ein enormer Unfall sein können”, sagte der Australier.
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“Aus meiner Perspektive war ich auf der weißen Linie und wurde eingequetscht”, schildert er im Anschluss des Rennens. “Ich denke, wir hatten erstens großes Glück, keinen größeren Crash zu bauen, weil wir uns im Grunde am Beginn der Bremszone mit den Rädern berührt haben. Ich weiß wirklich nicht, wo ich hätte hinfahren sollen.” Der Vorfall wurde daraufhin von den Rennkommissaren untersucht. Darum gab es keine Strafe Eine Strafe sprachen sie jedoch nicht aus: “Bei der Anfahrt auf Kurve 5 setzte Auto 81 an, Auto 16 auf der Außenseite zu überholen”, heißt es im Bericht. “Auto 81 war teilweise auf der Höhe von Auto 16, aber die Vorderachse von Auto 81 befand sich nicht vor der Vorderachse von Auto 16, und es bestand für Auto 81 keine Möglichkeit, ein Überholmanöver aus dieser Position heraus abzuschließen.” “Nach Feststellung der Rennkommissare hat Auto 16 Auto 81 nicht absichtlich an den Streckenrand gedrängt. Auto 16 folgte vor der Einfahrt in Kurve 5 der Ideallinie, indem es sich leicht nach links bewegte, um Kurve 5 anzufahren, woraufhin es zu einem seitlichen Kontakt zwischen den beiden Autos kam.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Daher entschieden die Kommissare, unter diesen Umständen keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen. Ganz glücklich scheint Piastri damit aber nicht zu sein. Zwar fordert er nicht unbedingt gleich eine Strafe, “aber zumindest eine Schwarz-Weiß-Flagge oder so etwas”. “Denn wenn wir das für in Ordnung halten – ich meine, es ist eine Sache, solche Berührungen zu haben, aber allein der Anreiz zu wissen, dass man jedem den absolut minimalsten Platz lassen und damit durchkommen kann, das ist kein schöner Zustand, denke ich”, so Piastri.
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Im Nachhinein gab Leclerc auch zu, dass das Manöver ein bisschen “zu eng” war. “Aber glücklicherweise hatte es keine Auswirkungen auf mein oder sein Rennen”, so der Monegasse. Piastri mit Schaden am Auto Der Ansicht würde Piastri jedoch widersprechen. Denn während Leclerc unbehelligt weiterfahren konnte, war bei Piastri ein Teil des Fahrzeugs weggeflogen: “Ich habe das Sideboard-Ding verloren”, sagt er bei Sky. “Vielleicht sollte ich es nicht Sideboard nennen, das ist ja eher etwas, das man sich in den Flur stellt. Ich habe Teile meines Autos verloren und weiß nicht, wo ich hin sollte.” “Von da an war das Rennen definitiv schwieriger. Die Balance hat im ersten Stint danach ziemlich gelitten”, erklärt er. “Im zweiten Stint konnten wir das ein bisschen kompensieren und die Pace wirkte wieder besser.” Video wird geladen…  

Laut Teamchef Andrea Stella habe Piastri durch das fehlende Leitblech “zwischen fünf und zehn Punkte an Abtrieb” verloren. “Und wenn man dann die Pace über das Pushen der Reifen finden muss, bauen die Reifen natürlich stärker ab”, sagt er.
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“Ich denke, wenn wir uns Oscars Rennen im ersten und zweiten Stint ansehen, sieht man, dass er die Reifen stark beanspruchen muss, um da vorne dranzubleiben, und die Reifen präsentieren dir dann am Ende des Stints die Rechnung.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Belgien
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Piastri musste sich in der Schlussphase noch Leclercs Teamkollegen Lewis Hamilton im Kampf um Rang vier geschlagen geben, während Leclerc auch dank eines glücklich getimten Stopps unter dem Virtuellen Safety-Car auf Rang zwei hinter Sieger Kimi Antonelli fuhr und einige Zeit sogar vom Sieg träumen durfte.

 
Formel1.de 

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