Pierre Gasly erklärt: So kam es zum Crash im zweiten Freien Training
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Im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Belgien hat Pierre Gasly seinen Alpine in den Reifenstapel geworfen und seinen Heckflügel verloren. Durch seinen Unfall sorgte der 30-Jährige für die zweite rote Flagge der Session. Sutton Images Pierre Gasly sorgte mit seinem Unfall im FT2 für die zweite rote Flagge der Session
“Ich muss verstehen, was da in FT2 passiert ist”, erklärt Gasly am Freitag. “Ich hatte einfach ein großes Übersteuern und habe das Auto verloren.” In Kurve 13 brach dem Alpine-Piloten kurz das Heck aus, weswegen er am Ausgang von Fagnes im Kies landete. Hier kollidierte er mit der Streckenbegrenzung und drehte sich darauffolgend zurück auf die Strecke. Allerdings war der A526 von Gasly enorm beschädigt und seine Session dementsprechend vorbei. “Es hat einfach zu lange gedauert, [das Übersteuern] zu korrigieren”, so Gasly. “Und in dem Moment, in dem es korrigiert hatte, war ich bereits neben der Strecke und konnte nicht wieder zurück.”
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“Er hatte ein kurzes Übersteuern”, erklärt Managing Director Steve Nielsen. “Dadurch geriet er leider auf den Kerb, wodurch er in die Streckenbegrenzung geworfen wurde. Das war ein kleiner Fehler, der auf vielen anderen Strecken nicht [bestraft] worden wäre.” “Aber hier”, so Nielsen, “wirst du dafür an manchen Stellen bestraft, und genau das ist eben passiert. Sowas passiert.” Dennoch rechnet Gasly felsenfest damit, am Qualifying in Spa-Francorchamps teilnehmen zu können: “Ich bin mir sicher, die Jungs werden das für morgen wieder zusammenbekommen”, so seine Worte. “Und wir werden uns darauf konzentrieren, morgen in die Top 10 zu fahren.” Trotz seines Malheurs bezeichnet Gasly die beiden Freien Trainings für Alpine als äußerst konstruktiv. Während in FT1 P15 und P17 zu Buche stehen, landete man in FT2 auf P7 und P18. Laut Gasly hat man in beiden Trainings verschiedene Teile getestet. Gerade Franco Colapinto zeigt sich nach seinem siebten Platz äußerst optimistisch: “[Ich bin] zufriedener, als bei den vergangenen Wochenenden und Rennen”, so seine Wortwahl. “Wir haben an diesem Wochenende etwas Performance gefunden, und ich glaube, dass die kühleren Temperaturen und die niedrigere Kurvengeschwindigkeit auf der Strecke uns entgegenkommen.”
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“Natürlich müssen wir noch Performance finden”, so Colapinto. “Aber es ist ein gutes Zeichen, vor den Racing Bulls zu stehen. Das ist schon eine ganze Weile her, also war es ein durchaus guter Tag.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Belgien GP
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Nielsen betont, dass man zwischen FT1 und FT2 einige Fortschritte gemacht hat. Ob man dieses Momentum über Nacht wird konservieren können, ist eine andere Frage.
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