Punkte in Zandvoort, aber: Aston Martin warnt jetzt vor “schwierigeren Rennen”

Punkte in Zandvoort, aber: Aston Martin warnt jetzt vor “schwierigeren Rennen”

 

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Aston Martin hat mit dem großen Update-Paket aus Ungarn und der neuen Honda-Power-Unit, die beim Großen Preis der Niederlande erstmals zum Einsatz kam, einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Fernando Alonso holte in Zandvoort mit dem neunten Platz das bislang beste Saisonergebnis des Teams.  circuitpics.de Aston Martin ist auf den Geraden noch nicht schnell genug

Von großen Jubelstürmen war bei Aston Martin dennoch wenig zu sehen. Denn Rennleiter Mike Krack stellte direkt klar, dass das Ergebnis auch von der Charakteristik der Strecke in Zandvoort begünstigt wurde. Gleichzeitig hat der Rennstall das volle Potenzial des überarbeiteten AMR26 offenbar noch längst nicht ausgeschöpft. “Seit Budapest wissen wir, dass wir im Rennen ein bisschen stärker sind”, sagt Krack. Gleichzeitig verweist er auf die unterschiedlichen Streckencharakteristiken in Budapest und Zandvoort: “Ich glaube, Fernando hat gesagt, dass unser Ergebnis mehr oder weniger davon abhängen wird, wie lang die Geraden sind.”
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“Das waren jetzt also zwei Rennen, bei denen die Geraden eher auf der kurzen Seite waren. Wir werden also schwierigere Rennen vor uns haben, aber ich denke, das gehört zum Spiel. Es gibt Rennen, in denen man stark ist, und es gibt Rennen, in denen man weniger stark ist. Es wird also interessant sein zu sehen, wie der Rest der Saison verläuft.” Aston Martin auf den Geraden nicht schnell genug Für Aston Martin dürfte die nächste Phase der Saison tatsächlich zur härteren Bewährungsprobe werden. Mit Monza und Baku stehen zwei Strecken auf dem Programm, die zu den Kursen mit den längsten Geraden im Formel-1-Kalender zählen. Genau dort könnte sich eine der größten Schwachstellen des AMR26 deutlich bemerkbar machen. Alonso zaubert in Zandvoort: Wie Aston Martin das Mittelfeld überlistet hat! Video wird geladen…  

Denn selbst Zandvoort legte die Defizite der Honda-Antriebseinheit schonungslos offen. Im Qualifying stellte Aston Martin in Sachen Höchstgeschwindigkeit das zweitschlechteste Auto im Feld. Der Bestwert lag bei lediglich 309,5 km/h – deutlich hinter Alpine mit 331,7 km/h und nur knapp vor Cadillac mit 309,4 km/h. Vom angekündigten Leistungszuwachs der überarbeiteten Honda-Power-Unit war damit zumindest auf der Strecke wenig zu sehen. Krack sieht den aktuellen Entwicklungsstand dennoch positiv und betont, dass Aston Martin zunächst Erfahrung mit dem neuen Gesamtpaket sammeln muss. Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Wir lernen dieses Paket immer besser kennen”, sagt der Verantwortliche. “Mit dem großen Paket, das wir in Budapest eingeführt haben, wird es einige Sessions dauern, zu lernen, wie man damit umgeht und wie man es abstimmt”, betont der gebürtige Luxemburger und macht damit deutlich, dass keine unmittelbaren Leistungssprünge zu erwarten sind. Aston Martin “versteht das Paket immer besser” “Und dasselbe gilt tatsächlich auch für die Einführung der Power-Unit jetzt. Wir müssen lernen, wie wir sie einsetzen, wir müssen lernen, wie wir sie optimieren, und ich denke, es wird uns ein paar Veranstaltungen kosten, aber es war ein guter Schritt nach vorn.” Formel-1-Quiz
Welcher Rang war der beste des Teams Aston Martin in einer Formel-1-Startaufstellung?
1 6 4 2 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Dass sich die Fahrer mit dem neuen Paket bereits deutlich wohler fühlen als in den ersten Rennen des Jahres, war auch während der Sessions über Funk zu hören. Sowohl Alonso als auch Teamkollege Lance Stroll äußerten sich positiv über das Verhalten des Autos. “Das passt zu dem, was ich über den Versuch gesagt habe, das Paket zu verstehen”, sieht Krack die Bestätigung. “Wenn man Veränderungen in diesem großen Umfang hat, ist es bei der Intensität der Sessions immer schwierig, ständig das Maximum aus allem herauszuholen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Und je mehr Sessions wir haben, desto besser werden wir es unter Kontrolle bekommen”, glaubt der Aston-Martin-Rennleiter. Gleichzeitig bleibt Krack vorsichtig: “Aber es wird immer Sessions geben, in denen man ein bisschen mehr Schwierigkeiten haben wird, und andere, in denen es leichter sein wird, und wir hatten an diesem Wochenende eine ziemlich gute Konfiguration.”

 
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