Wie die Situation im Nahen Osten die Planung der Formel-1-Teams erschwert

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Fährt die Formel 1 in diesem Jahr in Katar und Abu Dhabi oder nicht? Noch stehen beide WM-Läufe im Kalender und sollen stattfinden, doch wegen der Situation im Nahen Osten ist es auch nicht ausgeschlossen, dass die beiden planmäßig letzten Rennen der Saison 2026 noch abgesagt werden.  LAT Images Im Winter konnten Ferrari und Co. noch in Bahrain testen

Sollte es tatsächlich dazu kommen, steht aktuell ein alternatives Saisonfinale in Imola im Raum. Das stellt die Formel-1-Teams bei ihren Planungen vor einige Herausforderungen. “Du weißt nicht, ob noch zehn oder zwölf Rennen vor dir liegen”, erklärt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur. Tatsächlich gibt es aktuell mehrere Szenarien. Sollten die beiden Rennen ersatzlos gestrichen werden, was eher ausgeschlossen ist, weil Stefano Domenicali bereits angekündigt hat, die Saison nicht in Las Vegas enden zu lassen, wären es ab jetzt lediglich noch neun Rennen.
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Bei einem “Ersatzfinale” in Imola wären es noch zehn, sollte man im Nahen Osten fahren können, wären es noch elf Grands Prix. “Irgendwann werden wir eine Entscheidung treffen müssen”, stellt Vasseur daher klar und führt vor allem logistische Gründe an. Formel-1-Rennen, die abgesagt werden mussten

Denn zwar finden die Rennen in Katar (29. November) und Abu Dhabi (6. Dezember) planmäßig erst in drei Monaten statt. “Aber ich denke, aus logistischen Gründen müssen wir alle gemeinsam bis September eine Entscheidung treffen, da wir die Ausrüstung in den Nahen Osten schicken müssen”, betont Vasseur. Obwohl die beiden Rennen also erst in mehreren Monaten ausgetragen werden würden, muss laut dem Ferrari-Teamchef eine Entscheidung bereits in den kommenden Wochen fallen. Eine solche würde sich dann auch noch einmal auf einige Entwicklungen bei den Teams auswirken. Keine Updates fürs Saisonfinale geplant, aber … “Der Entwicklungsplan ändert sich nicht, weil es sich um die letzten beiden [Rennen] handelt. Wir werden in den letzten beiden nichts Neues bringen”, betont Vasseur zwar. Heißt: Größere Upgrades waren bei Ferrari – und wohl auch fast allen anderen Teams – für Katar und Abu Dhabi ohnehin nie geplant. In dieser Hinsicht würde sich also nichts ändern, doch Vasseur erklärt auch: “Die Kostenobergrenze könnte ein kniffligerer Punkt sein, denn die Kosten für die Reise nach Abu Dhabi und Katar, um dort zwei Rennen zu bestreiten, sind enorm.” Formel-1-Quiz
Welches Team hat in der Formel 1 die meisten schnellsten Rennrunden erzielt?
Sauber McLaren März Ferrari Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Wenn man nicht dorthin fährt, kann man das Geld vielleicht vorher anderweitig ausgeben, zum Beispiel für die Entwicklung oder Ähnliches”, so der Teamchef. Denn ein Grand Prix in Imola wäre für die in Europa beheimateten Teams deutlich günstiger als zwei Überseerennen.
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Das Geld, was man unter dem Kostendeckel dadurch einsparen würde, könnte man dann beispielsweise für zusätzliche Upgrades ausgeben. Auch deshalb wäre für die Teams eine zeitnahe Entscheidung wichtig, wobei Vasseur auch klarstellt, dass er momentan noch relativ entspannt ist. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Eine Entscheidung in den kommenden Wochen werde “noch früh genug sein, um die letzten sechs oder sieben Rennen nach September zu bewältigen”, so der Ferrari-Teamchef.

 
Formel1.de 

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