“Reality-Check” für McLaren: Keine Siegchance in Monaco?

“Reality-Check” für McLaren: Keine Siegchance in Monaco?

 

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Für Lando Norris war das Qualifying von Monaco eine Art “Reality-Check”, so seine Wortwahl. Zwar hatte Teamchef Andrea Stella prognostiziert, dass McLaren in langsamen Kurven stark performen würde, doch Platz sieben für Oscar Piastri und Platz acht für Norris am Samstag sprechen nicht unbedingt für die These des 55-Jährigen.  LAT Images Lando Norris hatte vor dem Wochenende in Monaco keine große Hoffnung

“Ich denke, da gibt es eine kleine Meinungsverschiedenheit”, so Norris nach dem Qualifying, als er mit diesem Statement konfrontiert wird. “Offensichtlich bin ich derjenige, der im Auto sitzt, also kann ich auch einschätzen, wie schwierig es ist, eine bestimmte Rundenzeit herauszuholen, und wie schwierig das beim letzten [Rennen] in Montreal war.” “Deswegen war ich am letzten Wochenende so überrascht, wie konkurrenzfähig wir waren”, erklärt der amtierende Weltmeister. “Hierherzukommen hat uns nicht unbedingt die Augen geöffnet, aber es ist immer noch ein kleiner Reality-Check, wie weit wir eigentlich weg sind.”
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Norris fährt fort: “Ich hatte vor dem Wochenende keine große Hoffnung. Das Auto ist einfach sehr schwer zu fahren, gehorcht nicht wirklich und verzeiht keinerlei Fehler. Letztes Jahr war mein Vertrauen bei 100, jetzt ist es bei 85. Und in Monaco brauchst du diese 100.” In Montreal hatte McLaren einen neuen Frontflügel ausprobiert, den man aber schon kurze Zeit später wieder einpacken würde. Während Norris in Monaco mit der neuen Spec fährt, ist Piastri vor dem Qualifying auf die alte Variante zurückgewechselt. Zwischen den beiden liegt trotzdem nur eine Zehntelsekunde. Video wird geladen…  

Einmal mehr hat es den Anschein, dass McLaren ein theoretisch schnelles Auto gebaut hat, welches den Fahrern in der Praxis große Probleme bereitet. Bereits im vergangenen Jahr hatte Norris zeitweise mit dem Handling seines Boliden zu kämpfen. In jedem Fall sieht der Weltmeister das aktuelle Leistungsvermögen des MCL40 unter dem der Konkurrenz: “Du versuchst, dein Auto in allen Belangen ans Limit zu bringen”, erklärt Norris. “Unsere Limits sind einfach ein wenig unter denen der anderen. So einfach ist es, und so einfach ist es dann doch wieder nicht.” “Wir haben Probleme mit einigen Eigenschaften. Die Vorderräder blockieren und die Vorderachse funktioniert nicht besonders gut. Aber das ist ein Problem des Autos, nicht der Reifen, oder eine Kombination aus beidem, und das ist etwas, woran wir arbeiten müssen.” Im Qualifying fehlten Piastri über fünf Zehntel auf die Bestzeit von Kimi Antonelli. Zwar betont Norris nach der Session, dass vielleicht noch ein oder zwei Zehntel in seiner Runde gesteckt hätten, allerdings bleibt der Fakt, dass der MCL40 momentan nicht schnell genug ist, um aus der ersten Startreihe ins Rennen zu gehen.
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Bereits am Freitag deuteten sich die Probleme des Teams an. Während Piastri jegliche Pace fehlte, musste Norris sein Auto kurz nach dem Beginn von FT2 abstellen.

 
Formel1.de 

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