Red Bull findet Ursache für Verstappen-Ausfall: Motorwechsel bereits geplant
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Der Große Preis von Monaco (kompletter Rennbericht) endete für Red-Bull-Pilot Max Verstappen bereits nach wenigen Metern: Kurz nach dem Erlöschen der Startampel quittierte die Antriebseinheit im RB22 ihren Dienst. Der Niederländer rettete sich zwar noch an die Box, musste das Rennen dort allerdings aufgeben. circuitpics.de Max Verstappen fuhr im Rennen am Sonntag nur eine Runde …
“Wir haben identifiziert, was die Ursache war”, verrät Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies gegenüber Medienvertretern, darunter Motorsport.com, eine Schwesterplattform von im Motorsport Network. Details über den Ausfallgrund wollte der Franzose selbst auf Nachfrage allerdings nicht preisgeben. Die ersten Anzeichen dafür, dass etwas mit dem Red-Bull-Motor nicht stimmte, zeigten sich schon vor dem Start. “Das Problem trat während der Einführungsrunde auf und ließ uns keinerlei Reaktionsmöglichkeit”, ergänzt der Teamchef. “So etwas passiert leider.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Verstappen hatte Schwierigkeiten, die Motordrehzahl im richtigen Bereich zu halten, ehe die Antriebseinheit beim Einkuppeln schließlich vollständig ausfiel. “Es war die allererste Antriebseinheit von Max in diesem Jahr, und der Plan war bereits, sie nach Monaco zu wechseln”, sagt Mekies. Warum Red Bull in Monaco den alten Motor nutzte Dass Red Bull den Motor nicht schon vor dem Monaco-Grand-Prix tauschte, ist keineswegs ungewöhnlich: Weil Monaco aufgrund seines langsamen Streckenlayouts vergleichsweise geringe Anforderungen an die Motorleistung stellt, setzen viele Teams dort noch ältere Antriebseinheiten ein und wechseln erst für das Rennen in Barcelona auf einen neuen Motor.
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Ein Risiko, das sich für Red Bull letztlich nicht auszahlte. “Natürlich ist das nicht das, was wir wollten”, betont Mekies. “Wir können uns bei Max nur entschuldigen, denn die Leistung, die er gemeinsam mit dem Team gezeigt hat, um auf diesem Niveau konkurrenzfähig zu sein, war außergewöhnlich.” Ob und welche Maßnahmen Red Bull nun ergreifen wird, um ähnliche Probleme im weiteren Saisonverlauf zu verhindern, sei noch zu früh zu sagen. “Aber wir glauben, dass wir die Ursache des Problems verstanden haben”, lässt der Teamchef durchblicken. Verstappen, der aktuell auf dem siebten Rang der Fahrer-WM liegt, nimmt den Ausfall gelassen. “Wenn ich die Meisterschaft anführen würde, dann wäre das natürlich extrem schmerzhaft”, sagt der Red-Bull-Star. “So ist es etwas weniger schlimm, aber trotzdem sehr ärgerlich und enttäuschend für alle Beteiligten.” Video wird geladen…
Nun gehe es vor allem darum, die Ursache vollständig zu verstehen. “Jeder möchte jedes Rennen beenden”, ergänzt Verstappen, der am Samstag mit dem zweiten Startplatz überraschen konnte. “Ich hoffe einfach, dass wir schnell verstehen, was genau passiert ist, und es für die Zukunft beheben können.” Barcelona wird zum wichtigen Gradmesser für Red Bull Trotz des Ausfalls nimmt Red Bull auch Positives aus Monaco mit: Die Pace des RB22 stimmte auf dem engen Stadtkurs, obwohl Verstappen vor dem Wochenende noch scherzhaft erklärt hatte, er brauche wahrscheinlich “einen neuen Rücken”, um die Herausforderungen in Monaco zu überstehen.
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“Max war bereits am Freitag stark”, erinnert auch Teamchef Mekies an den Auftakt in das Wochenende. “Wir wollten noch etwas mehr Performance finden, was uns im dritten Training nicht gelungen ist. Deshalb mussten wir einen anderen Abstimmungspunkt suchen.” Dieser erwies sich letztlich sogar als besser als die ursprüngliche Abstimmung vom Freitag, zumindest im Qualifying. Für das Rennen lässt sich das nach dem frühen Ausfall aber nicht mehr beurteilen. Verstappen sieht ohnehin erst das kommende Wochenende in Barcelona als echten Maßstab für die aktuelle Leistungsfähigkeit von Red Bull.
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“Wir waren auf Strecken mit vielen langsamen Kurven und wenigen schnellen Passagen konkurrenzfähig”, erklärt er. “Die schnellen Kurven waren nach meinem Eindruck bisher eher unsere Schwäche. Ich hoffe, dass die Anpassungen, die wir vorgenommen haben, helfen werden. Aber wie groß der Effekt tatsächlich ist, wissen wir noch nicht.”
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