Red Bull im Aufwind: Mekies lobt Verstappen-Pace in Madrid
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Max Verstappen war auf dem Madrid-Kurs in Spanien wieder nah dran, seinen ersten Rennsieg in der Formel-1-Saison 2026 einzufahren. Am Ende musste sich der Red-Bull-Pilot in einem hart umkämpften Rennen nur Andrea Kimi Antonelli geschlagen geben. Mit Rang zwei holte der Niederländer immerhin seinen sechsten Podestplatz im laufenden Championat. Wie konkurrenzfähig die Bullen unterwegs waren, zeigte schon der Samstag: Im Qualifying fehlten Verstappen nur 0,140 Sekunden auf Polesetter Lando Norris. Sutton Images Max Verstappen und Red Bull im Aufwind
Teamchef Laurent Mekies hebt die Fortschritte hervor, die der Rennstall über die Saison hinweg gemacht hat: “Also zunächst einmal war das eine starke Leistung – ob es die beste des Jahres war, weiß ich nicht, aber sicherlich die beste seit Langem. Es ist eine gute Bestätigung für die Pace, die wir in Monza hatten.” “In Monza so nah am schnellsten Auto dran zu sein, an Kimi – und auch heute wieder: Gestern fehlte uns auf einer deutlich komplizierteren Strecke nur anderthalb Zehntelsekunden auf die Pole”, holt Mekies weiter aus. “Auf einer ganz anderen Strecke mit extrem variierenden Kurvengeschwindigkeiten. Es war also extrem ermutigend, auf so einem Kurs einen derart geringen Rückstand zu haben.” Qualifying und Rennen solide Nach dem motivierenden Qualifying folgte ein ebenso souveränes Rennen des viermaligen Formel-1-Weltmeisters, auch wenn er 2026 weiterhin auf den ersten vollen Erfolg wartet. “Und heute im Rennen zeigte sich meiner Meinung nach dasselbe Bild. Man muss fairerweise sagen, dass Kimi im Rennen natürlich schneller war als wir”, räumt Mekies ehrlich ein. Verstappen vor Red Bull-Aus? Diese Teams kommen 2027 infrage! Video wird geladen… Max Verstappen und Red Bull stehen in der Formel 1 vor einer entscheidenden Zukunftsfrage. Wie geht es 2027 weiter?
“Und wahrscheinlich war auch Lando im Rennen schneller. Aber wir reden hier nicht über einen riesigen Abstand, sondern eher über ein oder zwei Zehntel. Es ist also definitiv eine klare Steigerung im Vergleich zu Zandvoort vor ein paar Wochen und wohl auch im Vergleich zu Budapest oder Silverstone. Das ist positiv”, freut sich der Red-Bull-Strippenzieher.
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Trotzdem stellt Mekies unmissverständlich klar: “Was die Frage angeht, ob wir das Rennen hätten gewinnen können: Nein, ich glaube nicht, dass wir hätten gewinnen können. Erstens, weil sie schlicht schneller waren. Zweitens, weil die Leute am Kommandostand meiner Meinung nach einen erstklassigen Job gemacht haben – so schmerzhaft und schwierig diese Entscheidung in dem Moment auch war.” Kommandostand: Der Sieg war nicht drin Mekies spricht dabei die Schlüsselszene an, in der Verstappen massiv an Boden verlor: Der Champion musste gleich zwei Plätze freiwillig herschenken, um einer drohenden Zeitstrafe zu entgehen. Die Red-Bull-Strategen kamen den Rennkommissaren dabei proaktiv zuvor und warteten gar nicht erst eine offizielle Anweisung ab – sehr zum Ärger von Verstappen. Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
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“Sie haben die Situation so nüchtern wie möglich analysiert und eine schnelle, kompromisslose Entscheidung getroffen”, stellt sich Mekies hinter seine Truppe. “Und ich glaube, es wäre extrem schwer geworden, einer Strafe zu entgehen, so frustrierend diese Situation auch ist. Aber ich denke, das wäre kaum möglich gewesen. Und wenn man sich erst einmal fünf oder zehn Sekunden einfängt, kann das ein Rennen auf unterschiedlichste Weise ruinieren – aber es bringt dich ganz sicher nicht in eine bessere Position als Platz zwei.”
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