Red Bull staunt über Antonelli-Tempo in Monaco: “Kimi war verschwunden”

Red Bull staunt über Antonelli-Tempo in Monaco: “Kimi war verschwunden”

 

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Kimi Antonelli hat beim Grand Prix von Monaco nicht nur seinen fünften Formel-1-Sieg in Folge gefeiert, sondern auch Red Bull beeindruckt. Teamchef Laurent Mekies sprach nach dem Rennen von einer überraschend starken Vorstellung des Mercedes-Piloten. Aufgrund des frühen Ausfalls von Max Verstappen bleibe offen, ob der viermalige Weltmeister überhaupt hätte mithalten können.  circuitpics.de Kimi Antonelli fuhr in Monaco in einer eigenen Liga

“Kimi war verschwunden”, sagte Mekies nach dem Rennen. “Hut ab vor Kimi. Ich glaube, er hat uns alle überrascht, indem er hier in erst seinem zweiten Jahr so schnell war.” Antonelli hatte bereits am Samstag seine Klasse gezeigt und sich mit einer starken Qualifying-Leistung die Poleposition gesichert. Im Kampf um den besten Startplatz setzte er sich auf dem engen Stadtkurs von Monaco mit lediglich 0,043 Sekunden Vorsprung gegen Verstappen durch – der Grundstein für seinen späteren Erfolg. Hätte Max Verstappen mithalten können? Während Antonelli das Rennen von der Spitze aus kontrollierte, war Verstappens Grand Prix praktisch schon in der Anfangsphase beendet. Der Niederländer kämpfte unmittelbar nach dem Start mit Motorproblemen und musste vorzeitig aufgeben.
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Für Mekies ist deshalb unmöglich zu beurteilen, ob Verstappen den Mercedes-Piloten im weiteren Rennverlauf hätte unter Druck setzen und um den Sieg kämpfen können. Fotos: F1: Grand Prix von Monaco (Monte Carlo) 2026
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“Ich denke, er hat heute gezeigt, dass das, was er gestern im Qualifying geleistet hat, keine einzelne magische Runde war, sondern dass er über ein wirklich starkes Renntempo verfügt”, erklärt der Red-Bull-Teamchef. “Ob Max dieses Tempo hätte mitgehen können oder nicht, das werden wir nie erfahren.” Verstappen überzeugt bereits im Qualifying Trotz der verpassten Pole sieht Mekies auch die Leistung seines Fahrers äußerst positiv. Verstappen war in den ersten beiden Qualifying-Segmenten sogar schneller als Antonelli und zeigte nach Mekies’ Ansicht ein außergewöhnlich hohes Niveau. “Das Niveau, auf dem Max im Qualifying gefahren ist, und zwar nicht nur in einer Runde, sondern bereits in Q2 und bei beiden Versuchen in Q3, war sehr beeindruckend”, sagt der Red-Bull-Teamchef. “Wir wissen, dass man jedes Mal diesen zusätzlichen Max-Effekt bekommt, wenn es gelingt, Max ein gutes Gefühl im Auto zu geben. Deshalb hätte ich gerne gesehen, was er im Rennen hätte leisten können.” Red Bull habe am Samstag “das Optimum gefunden”, um Verstappen auf den Straßen von Monaco konkurrenzfähig zu machen. Umso bitterer fiel der Ausfall am Rennsonntag aus. Motorproblem kostet Verstappen jede Chance  circuitpics.de Für Max Verstappen war das Rennen schon in Runde 1 vorbei

Verstappen selbst zog ein gemischtes Fazit. Zwar sei es “bis zum Rennen ein wirklich gutes Wochenende” gewesen, dennoch überwog nach dem Ausfall die Enttäuschung.
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“Ich war enttäuscht, am Sonntag nicht auf dem Podium zu stehen”, erklärte der Niederländer. “Wir müssen einfach sicherstellen, dass wir die Rennen auch zu Ende fahren. Zunächst müssen wir aber verstehen, was heute schiefgelaufen ist.” Nach Angaben von Mekies hat Red Bull die Ursache inzwischen identifiziert. Der Teamchef bestätigt, dass ein Defekt am Motor für das frühe Aus verantwortlich war.
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“Wir können uns bei Max nur entschuldigen, denn die Arbeit, die er gemeinsam mit dem Team geleistet hat, um in Monaco dieses Tempo zu erreichen, war herausragend. Es ist wahrscheinlich noch zu früh, um über die Lösung zu sprechen, aber wir glauben, die Ursache des Problems gefunden zu haben.”

 
Formel1.de 

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