Red Bulls “Macarena”-Flügel: Entwicklung begann schon Ende 2025
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Der spektakuläre “Macarena”-Heckflügel von Red Bull Racing bleibt eines der großen Gesprächsthemen beim Großen Preis von Miami. Das auffällige Aero-Konzept zieht im Fahrerlager viel Aufmerksamkeit auf sich – nicht zuletzt wegen seiner ungewöhnlichen Optik und der spürbaren Effekte auf den Geraden. LAT Images Red Bulls “Macarena”-Heckflügel in Miami
Im Zentrum der Diskussion stand zuletzt vor allem eine Frage: Wann genau begann Red Bull eigentlich mit der Entwicklung dieses Bauteils – und wurde es parallel zum ähnlichen Konzept von Ferrari entworfen? Mekies stellt klar: Entwicklung begann deutlich früher Laurent Mekies, Teamchef bei Red Bull, hat dazu eine klare Einordnung geliefert. Demnach wurde der “Macarena”-Flügel unabhängig von anderen Teams entwickelt – und zwar deutlich früher als viele vermutet hatten.
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“Was ich sicher sagen kann: Die Jungs haben dieses Konzept entwickelt, ohne den Flügel der anderen gesehen zu haben”, erklärt Mekies. Zwar lasse sich im Nachhinein nicht mehr eindeutig feststellen, ob Ferrari die Idee zuerst hatte, doch für Red Bull sei die Entwicklung eigenständig erfolgt. Besonders wichtig: Die Arbeit am Konzept begann bereits Ende der vergangenen Saison, also Ende 2025. Damit handelt es sich nicht um eine kurzfristige Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Feld, sondern um ein langfristig geplantes Aerodynamik-Projekt. Verzögerter Einsatz durch schwierigen Saisonstart Dass der Flügel erst jetzt in Miami erstmals prominent zum Einsatz kommt, hat laut Mekies organisatorische Gründe. Der Saisonstart sei für Red Bull “relativ schwierig” verlaufen, wodurch Prioritäten im Entwicklungsprogramm verschoben werden mussten. Pannenserie hält an: Audi versinkt im Motor-Chaos! I Sprint & Qualifikation F1 Miami 2026 Video wird geladen…
“Wir mussten die Prioritäten etwas anpassen”, so Mekies. Dadurch habe sich die Einführung des Flügels verzögert, obwohl das Grundkonzept bereits weit fortgeschritten war. Erst im weiteren Verlauf der Saison konnte das Projekt wieder aufgenommen und finalisiert werden, sodass der Einsatz nun in Miami möglich wurde. Effizienz im Fokus: Ein “starkes Stück Technik” Trotz der Verzögerung zeigt sich Red Bull mit dem Ergebnis hochzufrieden. Der Flügel gilt intern als gelungenes Beispiel für moderne Aerodynamikentwicklung – mit dem klaren Ziel, Luftwiderstand auf den Geraden zu reduzieren, ohne die Kurvenperformance zu stark zu beeinträchtigen. Gerade auf einem Kurs wie Miami, mit langen Vollgaspassagen und langsamen Kurven, konnte das Konzept seine Stärken besonders gut ausspielen. Erste Eindrücke aus dem Fahrerlager deuten darauf hin, dass der Effekt tatsächlich spürbar ist.
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Auch wenn die Diskussion um mögliche Parallelen zu Ferrari im Hintergrund mitschwingt, betont Red Bull vor allem eines: Die Entwicklung erfolgte unabhängig und über einen längeren Zeitraum.
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