Robert Kubica enthüllt trauriges Ferrari-Geheimnis
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Robert Kubica hat eingeräumt, dass 2025 der Gewinn der 24 Stunden von Le Mans mit AF Corse Ferrari dazu beigetragen hat, eine langjährige emotionale Wunde zu schließen. Der Pole hatte einst einen Vertrag für ein Formel-1-Cockpit bei Ferrari unterschrieben, ehe ein schwerer Rallyeunfall seine Karrierepläne durchkreuzte. Speedpictures Robert Kubica im Ferrari 499P des AF Corse Teams in Le Mans 2025
Am 6. Februar 2011 verunglückte Kubica bei der Rallye Ronde di Andora schwer. Der damalige Renault-Pilot erlitt dauerhafte Verletzungen am rechten Arm und am rechten Bein. Neben dem Ausfall für die Formel-1-Saison 2011 platzte auch ein bereits vereinbarter Wechsel zu Ferrari für das Jahr 2012. Robert Kubica bestritt 2021 für Alfa Romeo sein letztes Formel-1-Rennen
Erst sechs Jahre später kehrte Kubica in ein Formel-1-Auto zurück. 2019 bestritt er eine komplette Saison, 2021 kam er noch zu einzelnen Einsätzen. Im selben Jahr wechselte er in den Langstreckensport und gewann 2025 gemeinsam mit Phil Hanson und Ye Yifei im Ferrari 499P von AF Corse die 24 Stunden von Le Mans. Nicht mit F1-Ferrari vergleichbar Im Vorfeld der Ausgabe 2026 beantwortete Kubica Fragen von Autosport-Lesern und sprach dabei auch über die Bedeutung des Erfolgs mit Ferrari. Dabei präzisiert er zunächst: “Wir müssen das klarstellen, denn letztlich bin ich kein Ferrari-Fahrer. Ich fahre einen Ferrari 499P, aber ich bin ein Fahrer von AF Corse.”
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Der 41-Jährige betont, dass sich seine heutige Situation nicht mit der damaligen Chance auf ein Ferrari-Cockpit in der Formel 1 vergleichen lässt. “Es ist unmöglich, das mit den Tagen zu vergleichen, als ich auf dem Weg war, Ferrari-Fahrer in der Formel 1 zu werden”, erklärt er. Formel 1: Ferrari-Traum blieb unerfüllt Für ihn habe es in der Formel 1 immer zwei große Ziele gegeben. “Ich wollte eines Tages Weltmeister werden oder zumindest die Chance bekommen, um den Titel zu kämpfen. Das zweite Ziel war es, Ferrari-Fahrer in der Formel 1 zu werden.” Beides habe sich letztlich nicht erfüllt. “Ich habe keines von beiden erreicht. Ich war auf dem Weg, Ferrari-Fahrer in der Formel 1 zu werden, aber durch den Unfall ist es leider nicht dazu gekommen.” Eine Entscheidung aus dem Herzen für AF Corse Trotzdem hatte die Zusammenarbeit mit AF Corse eine besondere Bedeutung. Kubica verrät außerdem, dass ihn die verpasste Formel-1-Ferrari-Chance über viele Jahre hinweg beschäftigt habe. Robert Kubica spricht über seine verpasste Ferrari-Chance
“Einer der Gründe, warum ich mich Ende 2023 für AF Corse entschieden habe, war, dass ich sonst später vielleicht bereut hätte, die Chance verpasst zu haben, zumindest einen Ferrari in der Hypercar-Klasse zu fahren”, sagt er. “Einer meiner größten Bedauernspunkte war, dass ich nie die Möglichkeit hatte, in einem Formel-1-Auto von Ferrari zu sitzen.” Die Entscheidung für AF Corse sei deshalb nicht nur aus sportlichen Gründen gefallen. “Das war eher eine emotionale Sache als eine technische Entscheidung. Diese Wunde war über viele Jahre noch nicht vollständig verheilt.” Noch ohne Podium im Jahr 2026 Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 belegten Kubica und seine Teamkollegen Rang sieben. In der laufenden Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft wartet die Mannschaft angesichts der hohen Konkurrenzdichte bislang noch auf einen Podestplatz.
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