Rolle rückwärts: Warum McLaren auf den neuen Frontflügel verzichtet

Rolle rückwärts: Warum McLaren auf den neuen Frontflügel verzichtet

 

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Nach dem Sprint-Qualifying am Samstag herrscht bei McLaren Klarheit darüber, warum der mit Spannung erwartete neue Frontflügel am restlichen Wochenende nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Teamchef Andrea Stella stand nach der Session Rede und Antwort und erklärte das vorsichtige Vorgehen seiner Mannschaft beim Kanada-Grand-Prix.  LAT Images McLaren fuhr im Sprint von Kanada ohne den neuen Frontflügel

Laut Stella war der neue Flügel ohnehin nur ein Teil eines viel größeren Update-Pakets für den MCL38. “Die Upgrades umfassten weit mehr als nur den Frontflügel”, stellt der Italiener bei Sky klar. “Es gab auch einige Elemente am Unterboden, an der Karosserie selbst und am Kühlsystem. Der Großteil der Upgrades wurde tatsächlich gefahren und bleibt am Auto.” Beim Frontflügel ging die Mannschaft aus Woking nach den ersten Eindrücken bewusst auf Nummer sicher. “Wir wollen uns einfach etwas mehr Zeit nehmen, um uns einige Vergleichstests in einer gründlicheren Art und Weise anzuschauen”, begründet Stella das vorläufige Aus für die Neuentwicklung an der Fahrzeugnase. Risiko-Minimierung beim Sprint-Format in Kanada Das Format in Montreal lässt laut dem Teamchef schlichtweg keine großen Experimente zu. “Wenn man bei einem Sprint-Event neue Teile einführt, müssen sie entweder auf Anhieb unkompliziert funktionieren und man fährt sie, oder man muss eben ein bisschen vorsichtig sein”, so Stella. Ein Comeback des Frontflügels steht aber fest: “Wir werden diesen Flügel in der Zukunft definitiv wiedersehen.”
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Der Verzicht auf das neue Bauteil zeichnete sich bereits am Freitag im einzigen Freien Training des Wochenendes ab. Das Team hatte das Training mit einer geteilten Strategie begonnen, um direkte Vergleichsdaten zu sammeln: Lando Norris fuhr sofort mit der neuesten Spezifikation auf die Strecke, während Oscar Piastri mit der bewährten, alten Variante begann. F1-Technik-Analyse: Die Miami-Updates erklärt Video wird geladen… Das erste große Kräftemessen mit neuen Teilen: Wie die Formel-1-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari ihre Autos für Miami umgebaut haben.

Im Laufe der Session wechselte schließlich auch der Australier auf das neue Modell, doch das Feedback beider Piloten war negativ. Weil nach dem Training bereits die strikten Parc ferme-Regeln für das Sprint-Qualifying griffen, zog McLaren die Reißleine und rüstete beide Fahrzeuge wieder auf den alten Frontflügel zurück. Fahrer klagten über fehlendes Vertrauen “Wir hatten die Befürchtung, dass wir der Pace hinterherlaufen würden, und ich hatte einfach kein großes Vertrauen in das Auto”, gestand Lando Norris nach dem anschließenden Sprint-Qualifying. “Aber wir haben dann einige Änderungen vorgenommen, die uns einen klaren Schritt nach vorne gebracht haben – der Wechsel zurück auf die alte Spezifikation gab mir sofort mehr Vertrauen.” Oscar Piastri, der sich letztlich stark auf dem vierten Startplatz direkt hinter seinem Teamkollegen einreihte, zog ein ganz ähnliches Fazit. “Es war ein riesiges Paket, das das Team hier abgeliefert hat, und wir müssen am Frontflügel definitiv noch etwas mehr Arbeit investieren”, bilanziert der Australier. “Wir fühlten uns mit der älteren Version einfach wohler.” Auch Neil Houldey, der Technische Direktor für den Bereich Engineering bei McLaren, stützte diese Entscheidung am Freitagabend. “Wir haben während der Session gemerkt, dass der neue Flügel nicht ganz das lieferte, was wir erwartet hatten”, so der Ingenieur. Der Rückbau sei die logische Konsequenz gewesen, um die Performance der Fahrer freizuschalten.
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Immerhin: Die restlichen Komponenten des Pakets – wie die neue Motorabdeckung, die modifizierten Heckaufhängungs-Verkleidungen und die Unterbodenkanten – funktionieren. “Die neuen Teile, die wir hierher mitgebracht haben, scheinen uns geholfen zu haben, den Rückstand nach vorne noch ein kleines Stück weiter zu verringern”, zieht Houldey ein positives Zwischenfazit für das restliche Auto.

 
Formel1.de 

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